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Nothilfe gegen Dürren, Wassermangel und Nahrungsmittelknappheit

Nicht nur in Afrika sind langanhaltende Dürreperioden eine ernstzunehmende Bedrohung, auch in Teilen Australiens, Europas und Südamerikas verlieren viele Menschen aufgrund langer Trockenperioden ihre Lebensgrundlagen: Tiere sterben, Menschen hungern und die Wasserknappheit wird zu einem großen Problem.

In vielen Regionen sind aufgrund von Dürren mehr als die Hälfte aller Kinder unter fünf Jahren mangel- oder unterernährt.

Weltweit sind Menschen nach Dürrekatastrophen auf Nahrungsmittelhilfe und die Versorgung mit sauberem Trinkwasser angewiesen.

Wir unterstützen die Bevölkerung in den von Dürre betroffenen Regionen, um Gefahren wie Hungersnöten und Unterernährung entgegenzuwirken.

Ernste Bedrohung durch andauernde Trockenperioden

Eine Dürre bedeutet in erster Linie Wassermangel und langfristig auch Lebensmittelknappheit. Vor allem in besonderes armen Ländern Afrikas werden anhaltende Dürren schnell zu einer Naturkatastrophe: Ernteausfälle bedrohen das Leben zahlreicher Menschen und führen zu Hungersnöten.

Die Trockenperioden sind insbesondere deswegen so problematisch, weil sie unberechenbar und ohne einen erkennbaren Rhythmus auftreten. Als schleichendes Phänomen macht sich eine Dürre zwar über einen längeren Zeitraum hinweg immer deutlicher bemerkbar. Das vollständige Ausmaß der Trockenheit ist aber erst sichtbar, wenn sie bereits deutliche Auswirkungen auf die Bevölkerung hat. Wenn die Dürre sogar mehrere Jahre andauert, ist von einer Dürrekatastrophe die Rede.

Die Schwere einer Dürre lässt sich anhand der Bodenfeuchtigkeit mit dem Palmer Drought Severity Index (PDSI) bestimmen. Dabei handelt es sich um den am weitesten verbreiteten Index für Dürre, der auf einer Skala von 4 bis -4 angibt, wie schwerwiegend die Trockenheit ist. Die positiven Zahlen stehen für Feuchtigkeit und Nässe des Bodens, Dürren werden in negativen Zahlen angegeben .

Palmer Drought Severity Index (PDSI)

WertAusmaß
4 und mehrExtrem nass
3 bis 3,99Sehr nass
2 bis 2,99Mäßig nass
1 bis 1,99Leicht feucht
0,5 bis 0,99Beginnende nasse Periode
0,49 bis -0,49Normalzustand
-0,5 bis -0,99Beginnende Trockenperiode
-1 bis -1,99Leichte Dürre
-2 bis -2,99Mäßige Dürre
-3 bis -3,99Starke Dürre
-4 und wenigerExtreme Dürre

Die Folgen einer Dürre

Schwerwiegender Wassermangel wirkt sich immer negativ auf die Bevölkerung, Landwirtschaft, Ökologie und Wirtschaft eines Landes aus. In den Dürregebieten versiegen die meisten Wasserquellen und es regnet so selten, dass das Wasser für Mensch und Tier nicht ausreicht. Ein Großteil des Viehbestandes stirbt als Folge der Trockenheit oder gibt keine Milch mehr. Da viele Menschen auf das Vieh und dessen Tausch gegen andere Nahrungsmittel angewiesen sind, mangelt es vermehrt an Lebensgrundlagen.

Durch die Nahrungsmittelknappheit und die steigenden Lebensmittelpreise wird in der Bevölkerung neben dem Wassermangel auch die Unterernährung zu einem immer größeren Problem. Davon sind vor allem Kinder betroffen: Die Unterernährung hat gravierende Auswirkungen auf die langfristige Gesundheit, da sie die körperliche Entwicklung der Kinder beeinflusst. Eine Dürrekatastrophe hat damit auch lange nach dem Ende negativen Folgen auf die Entwicklung des Landes.

So unterstützen wir die Menschen bei Dürrekatastrophen

Wir unterstützen besonders gefährdete Länder, um die Lebensgrundlagen der Menschen zu sichern. Langfristig wollen wir die Trinkwasserqualität und -quantität sowie die Hygiene- und Sanitärbedingungen (WASH) verbessern. Der Zugang zu neuen Wasserquellen ist sowohl für den menschlichen Gebrauch als auch für die Bewässerung und für das Vieh vorgesehen, um Landwirtschaft und Tiergesundheit aufrechtzuerhalten.

Durch den Bau von Latrinen, Flachbrunnen und Regenwasser-Sammelsystemen an Haushalten und Schulen tragen wir dazu bei, dass eine konstante Wasserversorgung gegeben ist. Zudem schulen wir die Bevölkerung im Hinblick auf Wasser und Hygiene, um die Übertragung von Krankheiten einzuschränken. Außerdem prüfen wir das Wasser mittels Proben regelmäßig auf Verunreinigungen.

Darüber hinaus unterstützen wir bedürftige Familien mit Nahrungsmitteln und Nahrungsmittelgutscheinen, um Hungersnöten entgegenzuwirken. Auch Gesundheitsstationen werden mit Zusatznahrung für unterernährte Kinder unter fünf Jahren versorgt.

Damit sich die für Dürre anfälligen Regionen besser auf wiederkehrende Trockenperioden vorbereiten können, schaffen wir in der Bevölkerung ein Bewusstsein für Klimarisiken und mögliche Konflikte, die durch Ressourcenknappheit entstehen können. Zudem schulen wir die Menschen darin, dass sie mit den jeweiligen knappen Lebensgrundlagen besser umgehen können.

Größere Dürren in den vergangenen Jahren

Vor allem in Ländern Afrikas hat es in den vergangenen Jahren lang andauernde Trockenperioden gegeben. So wurde im Februar 2017 die Dürre in Kenia zu einer nationalen Katastrophe erklärt. Auch Länder wie Somalia, Nigeria oder Jemen waren von der Dürre betroffen.

Vielen Menschen fehlte es zu dieser Zeit an Lebensmittelgrundlagen und allein im Norden Kenias waren 2,7 Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. In den Dürregebieten drohten 1,4 Millionen Kinder aufgrund der Nahrungsmittelknappheit zu verhungern. Wir leisteten aktive Nothilfe und unterstützten die Bevölkerung vor Ort mit Lebensmitteln, um die größte Not zu lindern.

Helfen Sie uns mit Ihrer Spende, die Menschen auf zukünftige Dürren vorzubereiten.

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