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Dürre in Kenia: Der Kampf ums Überleben

23.000 Menschen in Illeret Ward leiden Hunger. Foto: Pacida/Malteser International

23.000 Menschen in Illeret Ward leiden Hunger. Foto: Pacida/Malteser International

So schnell es uns möglich ist und wir finanzielle Unterstützung bekommen, werden wir unser Nothilfeprogramm starten und den Menschen helfen. Foto: Pacida/Malteser International

So schnell es uns möglich ist und wir finanzielle Unterstützung bekommen, werden wir unser Nothilfeprogramm starten und den Menschen helfen. Foto: Pacida/Malteser International

Mehr als eine Millionen Menschen sind im Norden Kenias von den Auswirkungen der Dürre betroffen, denn seit über einem Jahr hat es dort kaum geregnet. Der Wassermangel ist gravierend, die Tiere sterben, die Menschen hungern.

In Illeret Ward, am Lake Turkana, hat die Dürre mittlerweile ein lebensbedrohliches Niveau erreicht. Wegen der anhaltenden Trockenheit steigen die Nahrungsmittelpreise. 70 % der Wasserquellen sind versiegt und die Hälfte des Viehbestandes ist bereits gestorben. Milch produzieren die Tiere schon seit einigen Monaten nicht mehr. 23.000 Menschen leiden allein in Illeret Ward Hunger.

"Die Menschen sind verzweifelt. Sie haben nichts zu essen und trinken aus lauter Verzweiflung das viel zu salzige Wasser aus dem See. Von dem Seewasser werden die Menschen krank. Bereits 50 % des Viehbestands ist gestorben. Das Vieh ist aber die Lebensgrundlage der Menschen. Die Lage wird immer verheerender", sagte Anne Hild, Länderkoordinatorin Kenia bei Malteser International. "Wir sind als einzige Organisation direkt vor Ort. Wir haben, in Koordination mit der lokalen Regierung, eine Erhebung zu Lage und Bedarf durchgeführt. Die Gesundheitsstation verteilt derzeit mit Unterstützung von Malteser International Zusatznahrung an 420 mangel- und unterernährte Kinder. So bald wir finanzielle Unterstützung bekommen, können wir unser Nothilfeprogramm starten.“

Bereits im vergangenen Dezember hat unser lokaler Partner für uns fast 2.000 Haushalte mit Bohnen, Mais und Öl versorgt und mehr als 1.000 Haushalte mit Trinkwasser.

Während der Dürre 2011 leistete Malteser International Nothilfe in Form von Nahrung und Medizin und half damit mehr als 80.000 Menschen in der Region.

Malteser International ist seit 2001 in Kenia tätig. Im Norden des Landes unterstützen wir benachteiligte nomadische und halbnomadische Gemeinschaften, um ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Dürren zu stärken.

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Ihr Kontakt

Katharina Kiecol
+49-(0)221-96441-181
Email: katharina.kiecol(at)malteser-international.org

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