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Fünfter Jahrestag Syrienkrieg: Menschen in umkämpften Gebieten vertrauen Feuerpause nicht

Malteser International leistet weiter Nothilfe für rund 12.000 neu ankommende Vertriebene nahe der türkischen Grenze.

Malteser International leistet weiter Nothilfe für rund 12.000 neu ankommende Vertriebene nahe der türkischen Grenze.

Unterkünfte, Medikamente und Zugang zu sauberem Trinkwasser warden dringend benötigt.

Unterkünfte, Medikamente und Zugang zu sauberem Trinkwasser warden dringend benötigt.

Fast die Hälfe der Patienten, die mobilen Kliniken von Malteser International behandelt werden, sind Kinder.

Fast die Hälfe der Patienten, die mobilen Kliniken von Malteser International behandelt werden, sind Kinder.

Köln. Seit dem Wochenende erlaubt die zeitweilige Waffenruhe eine minimale Ruhepause für die Menschen in den von Luftangriffen besonders betroffenen syrischen Gebieten. Ihr Vertrauen in den politischen Prozess zur Vereinbarung eines dauerhaften Friedens ist jedoch gering. „Aus der Region Aleppo und der Stadt selbst fliehen weiter Menschen in die Grenzregion, die sich vor Bombenangriffen und einer drohenden Belagerung der Stadt schützen wollen“, sagt Sid Peruvemba, stellvertretender Leiter von Malteser International. Weitere Unterkünfte werden dringend benötigt, ebenso wie spezielle Medikamente für Kinder. „Fast die Hälfe der Patienten in unseren mobilen Kliniken sind Kinder“, sagt Sid Peruvemba. „Wir nutzen die Feuerpause so gut es geht, um die Versorgung der Zivilbevölkerung zu verbessern. Dies ist aber nicht nur eine Frage von Zugang und Sicherheit, sondern auch der zur Verfügung stehenden Mittel.“ Zum fünften Jahrestag des Kriegsbeginns in Syrien rufen die Malteser dazu auf, gerade jetzt zu spenden.

Malteser International leistet weiter Nothilfe für rund 12.000 neu ankommende Vertriebene in der Region um die Stadt Azaz nahe der türkischen Grenze. Mit einem Partner bauen die Malteser Unterkünfte, kümmern sich mit zwei mobilen Kliniken und einem Feldhospital um die medizinische Versorgung der Menschen und stellen über Bohrlöcher und Wassertanks den Zugang zu sauberem Trinkwasser sicher.

Am 11. März jährt sich der Beginn des Konflicts in Syrien bereits zum fünften Mal. Den Jahrestag nehmen die Malteser zum Anlass, um sich bei jenen zu bedanken, die ihre Hilfe in Syrien nun schon seit vielen Jahren unterstützen. „Wir danken allen privaten Spendern, die es uns in den letzten fünf Jahren ermöglicht haben, für die Menschen vor Ort unmittelbar Hilfe zu leisten“, sagt Sid Peruvemba. Bereits seit Sommer 2012 ist Malteser International in der Region tätig und setzt Projekte zur medizinischen Versorgung der Menschen um.

Malteser International ruft zu Spenden für die Menschen in der Region auf:

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Stichwort: "Nothilfe Syrien"
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Sid Peruvemba, stellvertretender Leiter von Malteser International steht für Interviews und O-Töne zur Verfügung. Vermittlung: +49 221 9822-169, elena-stein@malteser-international.org

Ihr Kontakt

Katharina Kiecol
+49-(0)221-96441-181
Email: katharina.kiecol(at)malteser-international.org

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