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Haiti: Hilfe wird weiter ausgebaut

Die Mitarbeiter von Malteser International Verteilen Hygienekits an rund 1.200 Familien. Foto: Malteser International

Die Mitarbeiter von Malteser International verteilen Hygienekits an rund 1.200 Familien. Foto: Malteser International

Rund 1,25 Millionen Menschen sind jetzt auf sauberes Trinkwasser angewiesen. Foto: Malteser International

Rund 1,25 Millionen Menschen sind jetzt auf sauberes Trinkwasser angewiesen. Foto: Malteser International

Voraussichtlich Ende Oktober werden rund 200 Mitarbeiter im Auftrag von Malteser International Trümmer beseitigen, die verschiedene Kanäle blockieren. Foto: Malteser International

Voraussichtlich Ende Oktober werden rund 200 Mitarbeiter im Auftrag von Malteser International Trümmer beseitigen, die verschiedene Kanäle blockieren. Foto: Malteser International

Die Lebensbedingungen in den ehemals überschwemmten Gebieten bleiben noch immer schwierig. Drei Wochen nach dem Wirbelsturm Matthew gehen die Nothilfearbeiten des Teams von Malteser International weiter. Die Mitarbeiter verteilen Werkzeuge und Ausrüstung und helfen dabei, Straßen und Entwässerungskanäle in den am stärksten betroffenen Gebieten zu säubern und wieder Instand zu setzen. Die Überschwemmungen sind zwar größtenteils zurückgegangen, aber die Bedingungen im Land bleiben erschreckend, und das Risiko einer Cholera-Epidemie ist immer noch hoch. Nach einer erfolgreichen Kampagne, um die Einheimischen über Möglichkeiten zur Reduzierung des Cholera-Risikos zu informieren, verteilen die Mitarbeiter von Malteser International jetzt Hygienekits an rund 1.200 Familien und Hygienematerial für die Frauen. Voraussichtlich Ende Oktober werden rund 200 Mitarbeiter im Auftrag von Malteser International Trümmer beseitigen, die verschiedene Kanäle blockieren. Die entstandenen Wasserlachen bilden einen Brutplatz für Moskitos und so verbreiten sich viele Krankheiten.

"Die Zerstörung hier ist entsetzlich", sagte Jacques Larroude, Malteser International Notfall-Response-Koordinator in Haiti. "Rund 1,25 Millionen Menschen sind jetzt auf sauberes Trinkwasser angewiesen. Ein Cholera-Ausbruch oder eine Epidemie wäre jetzt völlig verheerend. Dies zu verhindern gehört zu unserer obersten Priorität. "

Nach dem Wirbelsturm besteht nun auch die Gefahr, dass rund 800.000 Menschen nicht mehr genügend Nahrungsmittel zur Verfügung haben. Bis zu 90% der Ernten wurden in der Region Belle-Anse im Südosten von Haiti, einem der Hauptprojektgebiete von Malteser International, zerstört.

Die Fischerei ist eine lebenswichtige Quelle für Nahrung und Einkommen für Angehörige der schutzbedürftigen und verarmten Küstengemeinden, doch mehr als die Hälfte der Fanggeräte des Gebietes wurde zerstört oder schwer beschädigt. "Wir helfen den Menschen, deren Getreide, Häuser und Lebensgrundlagen mit einem Schlag völlig ausgelöscht wurden", sagte Larroude. "Unsere nächste Überlegung ist, wie wir diesen Menschen die Hilfe geben können, die sie brauchen, um mit dem Wiederaufbau ihres Lebens zu beginnen." Malteser International bereitet sich vor mehr als 150 Fischerfamilien in Belle-Anse zu unterstützen, damit sie ihre Arbeit wieder aufnehmen können und sich und ihre Gemeinden wieder versorgen können.

In Haiti ist Malteser International seit dem Erdbeben im Jahr 2010 tätig. Nach anfänglicher Nothilfe und Unterstützung beim Wiederaufbau konzentriert sich die Arbeit darauf, zusammen mit der Bevölkerung und staatlichen Einrichtungen die Wasser- und Sanitärversorgung, die Hygienesituation und die Katastrophenvorsorge aufzubauen. Darüber hinaus leistet Malteser International einen Beitrag für eine bessere Ernährung der Bevölkerung. Projektgebiete sind die Slums von Cité Soleil und Tabarre sowie die ländliche Region Belle Anse.

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Ihr Kontakt

Katharina Kiecol
+49-(0)221-96441-181
Email: katharina.kiecol(at)malteser-international.org

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