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DR Kongo: Kampf gegen Ebola

Malteser International verteilt Schutzanzüge gegen hochinfektiöse Krankheit

Bereits seit Jahren unterstützt Malteser International Gesundheitseinrichtungen in der DR Kongo. Foto: Malteser International

Köln: Zwei Jahre nach der großen Ebola-Epidemie in Westafrika sind in der DR Kongo erneut Menschen an Ebola erkrankt, 3 Menschen sind bereits an dem Virus gestorben. In der vom Ebola-Ausbruch betroffenen Provinz Bas-Uélé im Nordosten des Landes arbeiten nur wenige Hilfsorganisationen, schnelle internationale Hilfe ist schwierig. So wie die Weltgesundheitsorganisation unterstützt Malteser International nun die örtlichen staatlichen Gesundheitseinrichtungen. Damit sich die Epidemie nun nicht weiter ausbreitet und der Virus weitere Menschenleben fordert, werden die Mitarbeiter von Malteser International eine umfangreiche Schutzausrüstung wie Schutzanzüge, Gummistiefel, Atemmasken und Leichensäcke an das Personal in den Gesundheitseinrichtungen verteilen.

Ärzte und Pflegepersonal sind besonders gefährdet, sich selbst mit dem Virus zu infizieren, denn die Krankheit ist hoch ansteckend. Zusätzlich wird Malteser International die Bevölkerung und die Mitarbeiter der Kliniken darin schulen, die Krankheit rechtzeitig zu erkennen und die Patienten korrekt und sicher zu behandeln. „Es ist in diesem Stadium sehr wichtig, dass sich die Epidemie nicht weiter verbreitet und noch mehr Menschenleben kostet“, sagt Roland Hansen, Leiter der Afrikaabteilung bei Malteser International. Vor zwei Jahren hatte eine Ebola-Epidemie in West-Afrika mehr als 10.000 Menschenleben gekostet.

Malteser International arbeitet seit vielen Jahren im Osten der DR Kongo und durch Unterstützung des Auswärtigen Amtes bereits seit einem Jahr in einem nahegelegenen Gesundheitsgebiet. In dem Projekt von Malteser International wird die medizinische Versorgung der Patienten verbessert, die hygienische Situation von Patienten, Begleitpersonen und des Personals optimiert, Medikamente sowie technische Ausrüstung geliefert. Außerdem wird die Behandlung der Patienten subventioniert und das Personal, das meist nur eine Basisausbildung bekommen hat, wird geschult. Auch eine Infektionsprävention ist Teil des Projekts.

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Vermittlung: +49 221 9822-155, katharina.kiecol(at)malteser-international.org

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