Goma / Demokratische Republik Kongo

Nyiragongo: Nothilfe für 250.000 Opfer des Vulkanausbruchs

Am 17. Januar 2002 erlebte Goma den bisher gewaltigsten Ausbruch des Vulkans Nyiragongo im Ostkongo. Goma, eine Stadt mit ca. 500.000 Einwohnern, wurde durch die Lavamassen bis zu 50 zerstört. Ein Krankenhaus, mehrere Gesundheitseinrichtungen, die Kathedrale, Schulen und unzählige Häuser und öffentliche Gebäude wurden komplett zerstört.

Die Naturkatastrophe löste eine humanitäre Katastrophe aus und machte nahezu die gesamte Bevölkerung Gomas zu Vertriebenen. Zehntausende Menschen haben alles verloren. In Goma fehlte es den Menschen vor allem an sauberem Trinkwasser, Kleidung, Decken, Unterkünften, sanitären Einrichtungen und einer minimalen medizinischen Versorgung.
  • Überlebenssicherung von 5.000 Haushalten (30.000 Menschen) durch Versorgung mit ersten Überlebensutensilien.
  • Akutmaßnahmen zur Seuchenvorsorge
  • Verteilung von Basisausstattung für den Alltag: Kanister/Eimer zum Wasserholen, Koch- und Eß-Utensilien, Woll-Decken, Kinderkleider und Plastikplanen
  • Verteilung von Emergency Health Kits, um in den Gesundheitseinrichtungen in der Nähe der Gesundheitseinrichtungen einen ausreichender Medikamentenbestand einzurichten, um Seuchen wie Cholera, Typhus, Dysentery, Meningitis als auch Lungenentzündungen und Malaria vorzubeugen.
  • Verteilung von Chlortabletten zur Wasserdesinfizierung
Projektdaten
Dauer:21. Januar 2002 bis Ende Mai 2002
Finanzierung:Malteser Hilfsdienst e.V., Auswärtiges Amt
Partner:Caritas Goma, Caritas Ruanda, lokale Gesundheitsbehörde
 
Kontakt
Malteser:info@malteser-international.org