
Auch nach der Loya Jirga ist die politische Situation in Afghanistan angespannt, und die zukünftige Entwicklung ist noch nicht absehbar. Rückkehrer aus Pakistan und aus dem Iran ziehen nach wie vor in die Zentren des Landes und von dort aus in die Provinzen. Besonders in den ländlichen Gebieten ist die Versorgungslage katastrophal, die Infrastruktur ist weitgehend zerstört. In großen Teilen des Landes gibt es keine Basisgesundheitsversorgung. Die Folgen sind: - zweithöchste Müttersterblichkeit weltweit, - 25 der Kinder sterben vor dem 5. Lebensjahr, - extrem hohe Todesraten aufgrund von Infektionskrankheiten wie Tuberkulose u. a. Bereits seit Oktober 2001 sind die Malteser in der Region um Herat im Westen Afghanistans tätig. Der Bedarf an humanitärer Hilfe ist sehr groß.
| Projektdaten | ||
| Dauer: | Oktober 2001 bis Februar 2003 | |
| Finanzierung: | Malteser Hilfsdienst e.V., Arbeitsstab Humanitäre Hilfe des Auswärtigen Amtes | |
| Partner: | Staatliche Gesundheits- und Erziehungsbehörde | |
| Kontakt | ||
| Malteser: |
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Interview mit Matthias Heiden (Auslandsreferent Malteser Köln) und Dirk Büttgen (Malteser Dormagen) über ihre Projektreise in den Südsudan auf center.tv (13.04.2012) zum Interview