Während der Regenzeit ziehen in regelmäßigen Abständen schwere Stürme durch die Region rund um die Stadt Sittwe. Da in weiten Landstrichen große Armut herrscht und die Ressourcen für jegliche Art von Katastrophenvorsorge bisher fehlen, haben sogar relativ kleine Naturkatastrophen große Folgen und verursachen schwere Schäden.
Die Bevölkerung der Region hat nur bedingt Zugang zu einem funktionierenden Gesundheitssystem und sanitären Einrichtungen. Der Ausbruch einer Epidemie nach einer Naturkatastrophe könnte aufgrund fehlender Reaktionsmöglichkeiten von Gesundheitseinrichtungen und unzureichender Infrastruktur, was den Zugang zu den betroffenen Gebieten erschwert, verheerende Folgen haben.
Es ist daher sehr wichtig, dass die Gemeinden vor Ort zusätzlich zur Katastrophenhilfe auch mit Möglichkeiten der Katastrophenvorsorge vertraut gemacht werden. Deshalb begann Malteser International bereits im Jahr 2006 mit Maßnahmen, welche die Gemeinden in der Region auf den Katastrophenfall vorbereiten. Dabei ist die Bevölkerung bei jedem einzelnen Schritt einbezogen von der Planungsphase an bis hin zur praktischen Umsetzung.
Stärkung der Kapazitäten lokaler Gemeinden für Katastrophenvorsorge und Nothilfe
| Projektdaten | |
| Dauer: | Seit 2006 |
| Finanzierung: | Auswärtiges Amt, Aktion Deutschland Hilft (ADH), private Spenden |
Partner: | Lokale Gemeinden und Behörden |
| Kontakt | |
| Malteser International: | Sandra Harlass |
| info(at)malteser-international.org |
Ein ganz besonderer Baum: Katastrophenvorsorge in Myanmar
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Mitarbeiter von Malteser International beraten die Bewohner des 'Survivor Village' in Gesundheitsfragen. Foto: Eitan Simanor
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Interview mit Sandra Harlass, Referentin für Myanmar bei Malteser International (14.02.2012, Domradio)
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