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Irak

3,4 Millionen Binnenvertriebene und zusätzlich mehr als 11 Millionen Iraker sind laut den Vereinten Nationen im Juni 2017 im Irak auf humanitäre Hilfe angewiesen. Allein die Region Kurdistan beherbergt derzeit rund zwei Millionen Flüchtlinge. Betroffen sind sowohl ethnische und religiöse Minderheiten (Jesiden, Christen, Turkmenen etc.) als auch Muslime. Bereits nach dem Sturz des Saddam-Regimes im Jahr 2003 waren rund zwei Millionen Iraker ins Ausland geflohen, vor allem nach Syrien und Jordanien.

Infolge dieser Entwicklungen hat Malteser International seit August 2014 seine Nothilfe für Flüchtlinge und Vertriebene im Nahen Osten auch auf den Irak, insbesondere die Region Kurdistan, ausgeweitet. In den Regionen Dohuk, Erbil und Ninewa setzen wir uns gemeinsam mit lokalen Partnern in Flüchtlingslagern und mit mobilen medizinischen Teams für die medizinische Versorgung von lokaler Bevölkerung und Vertriebenen ein.

Ihr Kontakt

Stefanie Heil 
+49-(0)221-96441-251
Email: stefanie.heil(at)malteser-international.org

Unser Standort:
Dohouk, Erbil

Brustkrebsvorsorge: Aufklärung für jesidische Frauen im Irak

Je eher Brustkrebs entdeckt wird, desto größer sind die Heilungschancen. In vielen Teilen der Welt wissen Frauen jedoch zu wenig über die lebensbedrohliche Krankheit. Im Irak will Malteser International das ändern: Im Rahmen einer Aufklärungskampagne richtete die Organisationen am 22. Oktober im Camp Rawanga im Nordirak einen Informationsabend aus und klärte 50 Frauen über Brustkrebsvorsorge auf.

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Cash-for-Work-Programme: neue Methode humanitärer Hilfe

Nach einer ersten Testphase weiten wir unsere Cash-for-Work-Programme im Irak aus. Warum wir diese Methode weiter ausbauen möchten und welche Vor- aber auch Nachteile sie bietet, haben wir hier zusammengestellt.

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Flucht vor dem IS aus Mossul

"Als wir die IS-Kämpfer in unser Dorf stürmen sahen, wussten wir, dass die Flucht unsere einzige Chance ist. Doch wir waren nicht schnell genug und die Kämpfer haben uns nach Mossul verschleppt. Zum Glück konnten wir von dort entkommen!" Nadja und ihre Familie konnten sich gerade noch so vor dem IS retten und leben jetzt im Flüchtlingscamp Bersevi II im Norden des Irak, in dem wir die Gesundheitsversorgung der Flüchtlinge übernehmen.

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Trauma nach der Flucht vor dem IS

„Von einem Moment auf den anderen ist mir klargeworden, dass ich meine Familie in Sicherheit bringen muss. Die Flucht war unsere einzige Chance.“ Vater Said, seine Frau und die fünf Kinder stammen ursprünglich aus dem Sindschar-Gebirge westlich von Mossul. Erst versuchte Said, gegen den IS zu kämpfen und so das Überleben seiner Familie zu sichern. Doch irgendwann war ihm klar, dass er damit auf einem verlorenen Posten steht und dass die Flucht in Richtung Kurdistan die einzige Möglichkeit für seine Familie ist, zu überleben.

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Irak: Lindas Zuhause Camp Bersevi II

„Wenn ich groß bin, will ich Lehrerin werden!“ Es grenzt an ein Wunder, dass die fast 4-jährige Linda so munter und hoffnungsvoll von ihren Träumen erzählen kann. Linda ist eines der wenigen jesidischen Flüchtlingskinder, die dem Sinjar Massaker im August 2014 entkommen konnten.

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19.07.2017

Interview mit unserem Mitarbeiter zur Befreiung Mossuls

Die Stadt Mossul wurde vom IS befreit, aber das bedeutet nicht, dass die Menschen dort nun keine Hilfe mehr benötigen, erklärt unser Landesdirektor, Stefan Jansen, im Interview.

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10.02.2017

Cash for Work Programm erreicht 4.000 Vertriebene

Von Juni bis November 2016 setzte Malteser International im Irak ein 2,7 Mio Euro Cash for Work Vorhaben um. Im Zuge dessen wurden nahezu 4.000 Menschen erreicht. Erfahren Sie hier mehr über das Programm.

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Schritte in eine bessere Zukunft


GIZ: Gesundheitsberatung als Einkommensquelle

Seeds of hope: Die Geschichte von Fatima im Irak


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