Artikel

12.02.2012
Pressemitteilung

Deutscher Entwicklungshilfeminister Niebel besucht Myanmar

Malteser International: „Die Behörden erleichtern langsam die Kooperation“

Beim Besuch des deutschen Entwicklungshilfeministers Niebel - hier mit Länderrepräsentantin Birke Herzbruch (rechts) und einer lokalen Mitarbeiterin - zog Malteser International ein positives Fazit seiner Arbeit in Myanmar.Beim Besuch des deutschen Entwicklungshilfeministers Niebel - hier mit Länderrepräsentantin Birke Herzbruch (rechts) und einer lokalen Mitarbeiterin - zog Malteser International ein positives Fazit seiner Arbeit in Myanmar.Bei einem Rundgang durch das Dorf Sandar Yaw nahe Yangon machte sich Entwicklungshilfeminister Niebel ein Bild von den lebenswichtigen Verbesserungen.Bei einem Rundgang durch das Dorf Sandar Yaw nahe Yangon machte sich Entwicklungshilfe- minister Niebel ein Bild von den lebenswichtigen Verbesserungen.
Pressefotos zum Download
IMG_2212_01.JPG

Köln/Yangon. Beim Besuch des deutschen Bundesministers Dirk Niebel in Myanmar haben die Malteser ein positives Fazit ihrer Arbeit in dem lange Zeit politisch abgeschotteten Myanmar gezogen. Birke Herzbruch, Länderrepräsentantin von Malteser International, sagte: „Die Behörden erleichtern langsam die Kooperation, dadurch können wir auch besser mit den hilfsbedürftigen Menschen zusammenarbeiten.“ Insbesondere nachdem im Jahr 2008 der Zyklon „Nargis“ das Land verwüstete und mehr als 140.000 Menschenleben forderte, zeigte sich die Regierung aufgeschlossener gegenüber den Hilfsangeboten der Malteser.

Seit elf Jahren ist die internationale Hilfsorganisation im früheren Burma aktiv und gilt als einer der Pfeiler der deutschen humanitären Hilfe. Mittlerweile arbeiten mehr als 300 lokale Mitarbeiter und neun internationale Fachleute unter anderem daran,  die medizinische Versorgung gegen HIV, Tuberkulose und Malaria sowie den Zugang zu sanitären Einrichtungen und sauberem Trinkwasser sicherzustellen. Auch die Katastrophenvorsorge spielt eine wichtige Rolle.

Entwicklungshilfeminister Niebel machte sich bei einem Rundgang durch das Dorf Sandar Yaw  nahe der früheren Hauptstadt Yangon (Rangun) ein Bild von den lebenswichtigen Verbesserungen. "Das Projekt hier in Htan Tabin zeigt eindrucksvoll, wie aus den zunächst kurzfristig geplanten Projekten der entwicklungspolitischen Not- und Übergangshilfe auch langfristig, nachhaltige und entwicklungsorientierte Ergebnisse erzielt werden können. Weil die Dorfbewohner von Beginn an im Vordergrund der Maßnahmen standen, sind sie heute fähig, ihre Dorfentwicklungspläne selbst zu erstellen und umzusetzen. Wir werden das Vorhaben in Htan Tabin weiter fördern. Die erfolgreiche Arbeit muss verlängert werden", sagte der Minister.

Herzbruch betonte: „Wir sind auch in schwierigen Jahren mit der Regierung im Gespräch geblieben und konnten unsere dringend benötigte Hilfe sogar ausdehnen.“ Die politische Öffnung des Landes nährt bei den Maltesern die Hoffnung, dass die Machthaber Hilfsorganisationen jetzt auch den Zugang zu kaum erschlossenen Grenzgebieten im Südosten des Landes erlauben.

Myanmar gibt nach Schätzungen von Experten nur zwei Prozent seines Bruttoinlandsproduktes für die medizinische Versorgung seiner Bevölkerung aus. Es liegt damit weltweit gemeinsam mit Nord-Korea auf dem letzten Platz.

Achtung Redaktionen:
Birke Herzbruch, Länderrepräsentantin von Malteser International in Myanmar, steht für Interviews in Yangon zur Verfügung. Vermittlung: Tel. 0151 / 14 73 95 70.

 

Malteser International ist das weltweite Hilfswerk des Souveränen Malteserordens für humanitäre Hilfe. Die Organisation leistet in rund 100 Projekten in mehr als 20 Ländern Hilfe für Menschen in Not, unabhängig von deren Religion, Rasse oder politischer Überzeugung. Die christlichen Werte und die humanitären Prinzipien der Unparteilichkeit und Unabhängigkeit bilden die Grundlage der Arbeit. Weitere Informationen: www.malteser-international.org und www.orderofmalta.int

 

Kontakt

Sie berichten für Print, Funk, Fernsehen oder das Internet und sind an den Aktivitäten von Malteser International interessiert?
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Petra Ipp-Zavazal
+49-(0)221-9822-155
E-mail

Joice Biazoto
+49-(0)221-9822-169
E-mail

Bildrechte

Alle von Malteser International zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle "Malteser International" für die Berichterstattung über Malteser International  verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen bei Malteser International. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.

* Datenschutz/ Abmeldemöglichkeit
Ihre Daten werden elektronisch gespeichert und verarbeitet, aber an Dritte nicht weitergegeben. Sie können sich jederzeit per E-Mail auch wieder vom Presseverteiler abmelden.