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Das Gesundheitspersonal von morgen gut ausbilden

Die berufliche Qualifizierung von einheimischem medizinischem Personal ist Malteser International ein besonderes Anliegen. Denn dieses „Capacity Building“ durch Aus- und Weiterbildung stellt die Nachhaltigkeit der Hilfe sicher. Bereits seit Mai 2013 leitet Malteser International im zentral gelegenen Rumbek ein Berufsschulzentrum. Hierfür wurde unsere bereits 2002 gegründete Laborschule mit einer Krankenpflegeschule zusammengelegt. Unser Ziel ist es, qualifiziertes Gesundheitspersonal für den Südsudan auszubilden. Neben der Ausbildung mit Unterricht und Praktika erhalten die zukünftigen Gesundheitsmitarbeiter in der Schule auch Unterkunft und Verpflegung.

Auch vier Jahre nach seiner Unabhängigkeit steht der Südsudan immer noch vor großen Herausforderungen im Gesundheitsbereich. Ein besonders großes Problem ist der Mangel an qualifiziertem Gesundheitspersonal. 

Seit Mai 2013 leitet Malteser International in Rumbek ein Berufsschulzentrum zur Ausbildung von medizinischem Personal wie Krankenpflegern, -schwestern und Labormitarbeitern. Auf der Grundlage einheitlicher Lehrpläne und Standards verbessern wir die Qualität der Ausbildung und damit auch die Leistungen der Studenten. Die offiziell anerkannte Ausbildung dauert bis zu drei Jahre. Das Gesundheitsministerium ist verantwortlich für die Auswahl der Studenten, so dass deren späterer Einsatz frühzeitig geplant werden kann. Bereits seit 2002 bilden wir in Rumbek Laborassistenten und Labortechniker aus.

In den Jahren 2013 bis 2016 sollen insgesamt 77 Labortechniker und Krankenpfleger die Berufsschule nach erfolgreichem Abschluss verlassen und dazu beitragen, den Bedarf an medizinischem Personal im Südsudan zu mindern.

Die Qualifikation des vorhandenen Gesundheitspersonals wird gesteigert.

Aus den beiden ursprünglich getrennten Schulen für Laborassistenten und für Krankenpfleger entsteht ein gemeinsamer Schulkomplex mit gut ausgestatteten Unterrichtsräumen, einer ausreichenden Anzahl von Lehrkräften und einer Bibliothek mit Computer-Ausstattung. Über Verbindungen zu Referenzkrankenhäusern werden Einsatzmöglichkeiten für die Praktika im Rahmen der Ausbildung geschaffen.

  • Auswahl und Anstellung weiterer Lehrkräfte sowie zusätzliche Weiterbildungsmaßnahmen für Lehrkräfte
  • Schaffung einer ausreichenden Zahl von Praktikumsplätzen an Referenzkrankenhäusern
  • Anschaffung von Schulungsmaterialien
  • Instandsetzung der Unterrichtsräume, der Aula und der Unterkünfte für die Schülerinnen und Schüler
  • Stipendienprogramm zur Weiterbildung von Gesundheitspersonal

Länderinfos

Hauptstadt: Juba
Fläche: 644.329 km²
Bevölkerung: ca. 12 Millionen

Projektdaten

Laufzeit: seit 2002
Finanzierung: Europäische Delegation im Südsudan, Spenden
Partner: Nationale Gesundheitsbehörden

Letzte Änderung: Januar 2016

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