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Ernährungssicherung, Wasser und Hygiene in unterversorgten Gemeinden

Das Projekt findet in Lologo, einem unterversorgten Stadtteil der südsudanesischen Hauptstadt Jubas, statt. In Juba leben circa 800.000 Menschen, doch aufgrund der Instabilität im Land werden es immer mehr, da viele die ländlichen Regionen verlassen müssen und in diese ohnehin schon dicht besiedelte Stadt ziehen. Sie leben dann häufig in informellen Stadtrandsiedlungen wie Lologo. Gleichzeitig fliehen immer mehr Südsudanesen in das Nachbarland Uganda. 

Das Projekt im Südsudan wurde offiziell am 6. September 2016 gestartet. 2.100 Haushalte und zwei Schulen profitieren in den Bereichen Wasser, sanitäre Einrichtung und Hygiene sowie Ernährungssicherung direkt davon. Im Flüchtlingslager Rhino Camp, das im Norden Ugandas liegt, wird durch das Projekt die Wasserversorgung sowohl für südsudanesische Flüchtlinge als auch für die Gastgemeinschaft verbessert.

Dieses Projekt verfolgt den Ansatz einer aktiven Teilhabe der Begünstigten und hat es zum Ziel, in dem Projektgebiet ein gesundes Lebensumfeld sowie eine verbesserte Ernährungssituation für die dort lebenden Gemeinschaften zu schaffen. Ein besserer Zugang zu Wasser wird händeringend benötigt, sowohl in Bezug auf die Wassermenge sowie auf die Qualität des Wassers. Dies geht mit Aktivitäten in richtigem hygienischem Verhalten einher. Gleichzeitig zielt das Projekt darauf ab, die Ernährungssituation der Menschen vor Ort zu verbessern. Hier wird das fruchtbare Land entlang des Nilufers genutzt, um Landwirtschaft zu betreiben.

  • Ausweitung der Wasserversorgung 
  • Qualitätssicherung für die Wasserversorgung
  • Verbesserung der sanitären und Hygiene-Einrichtungen anhand gemeindebasierter Methoden
  • Verbesserung der Hygienepraktiken in Haushalten, Schulen und im öffentlichen Raum 
  • Befreiung der Haushalte von stehendem Wasser 
  • Verbesserung der Nahrungsaufnahme durch gewohnheitsmäßige Hygienepraktiken 
  • Verbesserung der Ernährungssituation und des Einkommens bedürftiger Haushalte 
  • Instandhaltung und Reparatur von Wasserstellen 
  • Einzäunung der Wasserstellen und regelmäßige Entnahme von Wasserproben
  • Verteilung von Chlortabletten 
  • Schulungen in Hygiene und der Desinfektion von Trinkwasser 
  • Verteilung von Behältern zur sicheren Wasserspeicherung
  • Aufbau von Regensammelsystemen an zwei Schulen und in vier öffentlichen Einrichtungen 
  • Ermöglichung des Zugangs zu den Sumpfgebieten des Nils in der Trockenzeit 
  • Schulungen im effizienten Anbau regionaler Gemüsesorten 
  • Verteilung von Saatgut und Baumsetzlingen

Länderinfos

Hauptstadt: Juba
Fläche: 644.329 km²
Bevölkerung: ca. 12 Millionen

Projektdaten

Laufzeit: Juli 2016 - April 2019
Finanzierung: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Letzte Änderung: April 2017

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