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Uganda: Unterstützung für Mütter von Kindern mit Behinderung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 *HomeAidUs heißt jetzt Suubi Lyaffe.

 

"Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass meine Tochter in die Schule gehen kann. Wie ein ganz normales Mädchen." Ein kleiner Wunsch von Rebecca Mbabazi, Mutter der kleinen Desire. Aber dennoch ist er fast unerfüllbar: Desire hat Spina bifida, offenen Rücken, und Hydrocephalus, umgangssprachlich Wasserkopf. In Folge kann sie sich selbst nur krabbelnd fortbewegen und ist in ihrer Entwicklung verzögert. Ein schweres Schicksal für Mutter und Tochter, denn Menschen mit Behinderung haben in Uganda kaum eine Perspektive. Sie werden vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen, teilweise verstoßen, verachtet, diskriminiert, allein gelassen oder sogar getötet. Um hier zu helfen, unterstützen wir in Ugandas Hauptstadt Kampala die Selbsthilfegruppe Suubi Lyaffe ("unsere Hoffnung") für Mütter und ihre Kinder mit Behinderung.

Physiotherapie und ärztliche Betreuung

Durch den Besuch der Selbsthilfegruppe konnte Desire große Fortschritte in ihrer Entwicklung machen. Foto: African Visuals Media/Malteser International

"Bei Suubi Lyaffe kann Desire mit Kindern spielen, die sind wie sie. Sie kann lernen, sich ausprobieren und sich weiterentwickeln. Ich bin wirklich froh, dass wir herkommen können." Seit Rebecca mit ihrer sechsjährigen Tochter Desire in die Selbsthilfegruppe kommt, hat sich ihr Leben verändert. In der Gruppe bekommen die Kinder regelmäßig Physiotherapie und Betreuung durch Ärzte. Die Mütter wechseln sich bei der Betreuung der Kinder ab und fördern die Fähigkeiten der Kinder durch Spiele und kleine Lerneinheiten möglichst individuell. Dabei werden sie von Betreuungskräften unterstützt.

Durch den Besuch der Selbsthilfegruppe hat Desire enorme Fortschritte gemacht. Sie hat zum Beispiel Zählen gelernt und kann sich jetzt außerdem dank der Physiotherapie besser bewegen. Vorher war sie ein in sich gekehrtes Kind. Zum Glück hat sie vieles von den Beleidigungen, Diskriminierungen und Anfeindungen, mit denen ihre Mutter zurechtkommen musste, nicht ganz verstanden. Aber trotzdem hat sie doch immer gefühlt, dass mit ihr irgendetwas nicht stimmt. Ein Gefühl, dass ihr bei Suubi Lyaffe genommen werden konnte. Jetzt strahlt sie über beide Ohren und hat sich zu einem glücklichen Mädchen entwickelt.

Menschen mit Behinderung in Uganda

Auch Mütter erhalten vielfältige Unterstützung in der Gruppe. Foto: African Visuals Media/Malteser International

Etwa 7,1 Prozent der Bevölkerung in Uganda lebt mit einer Behinderung. Dies ergab eine Erhebung des "Uganda National Household Survey". Allerdings erfasst diese Umfrage Kinder erst ab einem Alter von fünf Jahren. Es ist also zu vermuten, dass hinter der erhobenen Zahl von etwa 2 Millionen Menschen mit Behinderung eine hohe Dunkelziffer steckt.

Vor allem in den armen Regionen des Landes leben viele Menschen mit Behinderungen. Häufige Ursachen hierfür sind mangelnde Schwangerschaftsvorsorge, Malaria, schädliche Umwelteinflüsse sowie Infektionskrankheiten. Darüber hinaus fehlt es häufig an einem Bewusstsein für Risiken – vor allem während der Schwangerschaft.

Die ohnehin unzureichende Infrastruktur des Landes ist nirgends für Menschen mit Behinderung ausgebaut. Wenige verfügen über Rollstühle oder sonstige Hilfsmittel. Staatliche Unterstützung gibt es fast gar nicht. Dementsprechend müssen die meisten Menschen mit Behinderung ein Leben in Isolation und Armut führen.

 

Spenden für Kinder mit Behinderung in Uganda

Wir unterstützen die Mütterinitiative seit 2016. Wir tragen die Kosten für Rollstühle, Orthesen, Physiotherapie und die Miete des Hauses. Darüber hinaus schulen wir die Mütter in Einkommen schaffenden Maßnahmen und unterstützen den Fahrdienst der Selbsthilfegruppe.

Das Projekt wird durch Spendengelder finanziert. Mit Ihrer Spende schenken Sie einem Kind mit Behinderung und seiner Mutter in Uganda eine bessere Perspektive. Müttern verhelfen Sie zu einem Weg heraus aus der gesellschaftlichen Isolation und zu Eigenständigkeit und Selbstbewusstsein. Den Kindern geben Sie mit ihrer Spende die Möglichkeit, sich trotz ihrer Einschränkungen bestmöglich zu entwickeln.

Unterstützen Sie unsere Projekte in Uganda mit Ihrer Spende!
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