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Hilfen für den Wiederaufbau nach der Flut 2015

Der Staat Rakhine gilt in Myanmar als die Region, die am stärksten durch Naturkatastrophen gefährdet ist. Die Auswirkungen von Wetterextremen auf Myanmar sind deutlich spürbar und sichtbar. Denn jedes Jahr hat das Land mit  Zyklonen oder größeren Flutkatastrophen zu kämpfen.

Im August 2015 führten wochenlange Monsunregenfälle und Zyklon Komen zu schweren Überflutungen in 12 Regionen und Staaten in Myanmar. Am 30. Juli war  Zyklon Komen nach Bangladesch auch auf die nördlichen Landesteile des Staates Rakhine  getroffen und hatte kräftige Winde und Starkniederschläge verursacht.

Laut nationalem Katastrophenmanagementkommitte (NDMC) waren bis  20. August mehr als 1.615.000 Menschen von den Fluten betroffen. Fast 385.000 Häuser wurden beschädigt oder komplett zerstört. Mindestens 117 Menschen kamen in den Fluten ums Leben. 

Nach Abschluss der Nothilfe stehen nun die Wiederherstellung der Lebensgrundlagen und der Wiederaufbau in der Region im Vordergrund. Schulen, Gesundheitszentren und Trinkwasserquellen wurden durch den Zyklon und die Überflutungen zerstört und müssen wieder aufgebaut und instand gesetzt werden.

Im Distrikt Sittwe baut Malteser International mehrere Schulen zyklon- und flutresistent wieder auf und renoviert  Schulgebäude, die durch den Zyklon und die Überflutungen beschädigt wurden.  Alle Schulen werden mit sanitären Anlagen ausgestattet.

Zugleich führen die Malteser für die Schulkinder und die Lehrer Trainings in den  Bereichen Frühwarnung, Erste Hilfe und Rettungsdienst durch und proben das Verhalten im Ernstfall in Simulationsübungen. Begleitet werden die Schulungen in der Katastrophenvorsorge durch Aufklärungsmaßnahmen im Hygienebereich.

Wiederaufbau zyklon- und flutresistenter sozialer Infrastruktur

Vorbereitung der Gemeinden und lokalen Behörden auf zukünftige Katastrophen 

Neubau von Schulen mit Wasser- und Sanitäreinrichtungen im Distrikt Sittwe  

Trainingsmaßnahmen und Schulungen für den Ernstfall

 

Länderinfos

Hauptstadt: Naypyidaw
Fläche: 676.578 km²
Bevölkerung: ca. 51,5 Millionen

Projektdaten


Laufzeit: seit Oktober 2015
Finanzierung: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
Partner: Community Empowerment and Resilience Association (CERA)

Letzte Änderung: Juli 2016

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