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Syrien: Neue Luftangriffe auf medizinische Einrichtungen im Nordwesten des Landes

Der Betrieb im Krankenhaus Kafr Nobol musste nach mehreren Luftangriffen ausgesetzt werden. Foto: Hand in Hand/Malteser International

Das Krankenhaus Kafr Nobol in der Provinz Idlib war die einzige verbliebene Gesundheitseinrichtung im Umkreis von 50 Kilometern, in der für mehr als eine Million Menschen in der Region die ambulante und chirurgische Versorgung sichergestellte wurde. Foto (Archiv): Hand in Hand/Malteser International

Köln/Idlib. Das Krankenhaus Kafr Nobol in der syrischen Provinz Idlib ist am Sonntag, 5. Mai, durch sechs direkte Luftangriffe getroffen worden. Es war das einzig verbliebene chirurgische Krankenhaus im Umkreis von 50 km und wird von Malteser International unterstützt. Es bietet stationäre und ambulante Versorgung für mehr als eine Million Menschen in der Kriegsregion im Nordwesten Syriens. Die russische Luftwaffe soll nach Angaben von Beobachtern Luftangriffe auf die Orte fliegen, die südlich der beiden Hauptverbindungsstraßen in der Provinz Idlib liegen.

„Die intensiven Angriffe haben nicht nur zwei Todesopfer gefordert, sondern auch das Krankenhaus so schwer beschädigt, dass der Betrieb eingestellt werden musste“, sagt Janine Lietmeyer, Leiterin der Regionalabteilung Naher Osten von Malteser International. Erst im Februar 2018 wurde das Krankenhaus bei Bombardierungen völlig zerstört, und das bis dahin vierstöckige Krankenhaus musste in ein unterirdisches Raum- und Tunnelsystem verlegt werden.

Kafr Nobol ist nicht die einzige betroffene Einrichtung. Seit Anfang Mai hat die Militäroperation des syrischen Regimes gegen die Provinz Idlib, die politisch unter der Kontrolle der radikalen Islamisten-Organisation HTS steht, an Intensität zugenommen. Ein weiteres Krankenhaus und verschiedene Basisgesundheitseinrichtungen sind wegen der Angriffe ebenfalls außer Betrieb.

„Wir sind erschüttert und verurteilen die Angriffe aus humanitärer Sicht aufs Schärfste. Alle von uns unterstützten Einrichtungen sind über die UN als humanitäre, konfliktneutrale Infrastruktur gemeldet und sollten somit bei allen Kriegsparteien als militärische Ziele ausgeschlossen sein. Gezielte Angriffe auf medizinische Einrichtungen stellen eine Verletzung des internationalen Völkerrechts dar und gehören dennoch zum schrecklichen Alltag der leidenden Zivilbevölkerung in Syrien“, erklärt Lietmeyer.

Malteser International bietet gemeinsam mit syrischen Partnerorganisationen medizinische Hilfe für die kriegsbetroffene Bevölkerung in Syrien. Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes können derzeit drei Krankenhäuser und elf Basisgesundheitsstationen betrieben sowie verschiedene medizinische Dienstleistungen im Nordwesten des Landes sichergestellt werden.

Achtung Redaktionen:
Janine Lietmeyer, Leiterin der Regionalabteilung Nahost bei Malteser International,

steht für Interviews und O-Töne zur Verfügung.

Vermittlung: +49 (0)221 96441181, katharina.kiecol(at)malteser-international.org

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