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Unsere humanitäre Hilfe in der Türkei

Die Türkei hat über 3,5 Millionen Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen, die vor dem andauernden Krieg in ihrer Heimat geflohen sind. Damit ist die Türkei eines der aufnahmefreundlichsten Länder der Welt. Der Flüchtlingszustrom in die Türkei begann 2011. Die große Anzahl der Flüchtlinge belastet die soziale Infrastruktur des Landes zunehmend. 

Folgen von Krieg und Flucht: Wohnungsnot, Arbeitslosigkeit und Erkrankungen

Lediglich neun Prozent der Geflüchteten sind in den 26 Flüchtlingscamps in der Türkei untergebracht. Die große Mehrheit der syrischen Flüchtlinge lebt entweder auf der Straße oder muss in desolaten und unhygienischen Wohnverhältnissen ausharren. Sie sind nicht in den Arbeitsmarkt integriert und sprechen die türkische Sprache oft nur unzureichend. Es gibt keine Aussicht auf eine baldige Rückkehr der Menschen in ihr Heimatland.

Viele leiden darüber hinaus unter den Folgen der erlebten Gewalt in Syrien, haben Verletzungen und Behinderungen. Werden psychische Leiden als Folge von Krieg und Gewalt nicht behandelt, können sie sich in chronischen posttraumatischen Belastungsstörungen manifestieren.

Wir unterstützen die Integration der syrischen Geflüchteten in der Türkei

Wir leisten in Istanbul sowie an unseren Standorten in den südtürkischen Grenzstädten Kilis, Gaziantep und Reyhanli humanitäre Hilfe für Geflüchtete aus Syrien sowie grenzüberschreitend in Syrien selbst. Der Schwerpunkt unserer humanitären Arbeit in der Türkei liegt in der Gesundheitsversorgung, in der Bildungsarbeit und in der Integration in den türkischen Arbeitsmarkt, in der Stärkung der Zivilgesellschaft sowie in der psychosozialen Unterstützung der Geflüchteten.

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Ihr Kontakt

Theresa Tesan
+49-(0)221-96441-253
Email: theresa.tesan(at)malteser-international.org

Unser Standort: Istanbul, Kilis, Gaziantep, Reyhanli

20.06.2017

Syriens Kinder des Krieges

Mit neun Jahren hat Yasmine schon vieles in ihrem Leben verloren: ihren Vater, ihre Heimat und die Sehfähigkeit auf einem Auge. Geboren in der syrischen Stadt Homs lebte sie fast ihr ganzes Leben lang nur im Krieg und auf der Flucht. Mit sieben Jahren hat sie einen Bombeneinschlag überlebt, bei dem ihr Vater starb. Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren beiden Brüdern floh sie daraufhin in das Nachbarland Türkei. 

Sie erzählt uns ihre Geschichte. 

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