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Katastrophenvorsorge: Gemeinschaften stärken

Extreme Naturgewalten wie Wirbelstürme, Überschwemmungen oder Erdbeben machen das Leben in besonders gefährdeten Regionen zunehmend riskant. Zur Katastrophe kommt es vor allem dann, wenn besonders arme und verwundbare Gesellschaften unvorbereitet von Extremereignissen getroffen werden.

Aufgrund des Klimawandels haben sich Anzahl und Ausmaß der Wetterextreme in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Gleichzeitig erleben wir, wie Umweltkrisen und bewaffnete Konflikte immer mehr Menschen ihrer Lebensgrundlagen berauben, sich immer mehr Menschen auf der Flucht befinden oder in fragilen Staaten leben. Viele dieser fragilen Staaten sind gleichzeitig besonders von Wetterextremen bedroht – mit katastrophalen Konsequenzen, wie das Erdbeben in Haiti, der Taifun Haiyan auf den Philippinen oder das schwere Erdbeben in Nepal 2015 sowie sich anbahnende Dürren und Hungersnöte in Afrika oder Teilen Lateinamerikas zeigen.

Widerstandsfähigkeit lokaler Gemeinschaften stärken

Die Widerstandsfähigkeit lokaler Gemeinschaften gegen Krisen – ihre Resilienz – zu erhöhen, ist das Ziel unserer Programme. In allen unseren Projekten zur Katastrophenvorsorge und zur Klimawandelanpassung legen wir daher großen Wert auf einen partizipativen Ansatz und die Mitarbeit der Menschen vor Ort. Dabei achten wir besonders auf die Inklusion benachteiligter Bevölkerungsgruppen, indem wir beispielsweise in Kolumbien die indigene Bevölkerung oder in Vietnam Menschen mit Behinderung aktiv miteinbeziehen.

Vorsorge rettet Leben

Bei der Katastrophenvorsorge spielen die Stärkung lokaler Gemeinschaften und der präventive Bevölkerungsschutz eine besonders zentrale Rolle: Wir unterstützen diese lokalen Gruppen dabei, Risiken in ihrem Umfeld zu identifizieren, Notfallpläne aufzustellen sowie Schutz- und Evakuierungsmaßnahmen vorzubereiten. Darauf basierende Trainings und Einsatzübungen retten Menschenleben und reduzieren die Notwendigkeit von Nothilfemaßnahmen: Hatte der Taifun Haiyan im Jahr 2013 noch tausenden Menschen das Leben gekostet, so traf Taifun Hagupit die Inseln ein Jahr später zwar mit ähnlicher Wucht, aber deutlich geringeren Auswirkungen. Bereits Tage vorher waren die ausgearbeiteten Schutzmaßnahmen angelaufen. Wo immer möglich, integrieren wir daher Komponenten aus der Katastrophenvorsorge und Resilienzsteigerung in allen unseren Projekten.

Wir engagieren uns als Mitglied im DiDRR - Disability inclusive Disaster Risk Reduction Network (www.didrrn.net).
 

Katastrophenvorsorge auf einen Blick

Maßnahmen der Katastrophenvorsorge

Beispiele unserer Projekte und weitere Infos zur Katastrophenvorsorge:

Erfahren Sie mehr zur Katastrophenhilfe bei Naturgewalten

In vielen von Naturgewalten besonders bedrohten Ländern sind wir bereits mit vorbeugenden Maßnahmen wie beispielsweise Schulungen für den Katastrophenfall aktiv.

Vorsorge und Nothilfe bei Naturkatastrophen

Die Häufigkeit von Naturkatastrophen hat deutlich zugenommen. Vor allem in ohnehin bereits schwachen Ländern sind durch zerstörerische Naturgewalten Millionen von Menschenleben bedroht. Durch die verheerenden Folgen von Erdbeben, Überschwemmungen und Wirbelstürmen verlieren viele Menschen ihr Zuhause und ihre gesamte Existenz. 

Wir unterstützen gefährdete Regionen bei der Vorbereitung auf Naturkatastrophen und sensibilisieren die Bevölkerung für die drohenden Gefahren. Auch nach Naturkatastrophen sind wir vor Ort, leisten akute Nothilfe und helfen den Menschen beim Wiederaufbau. 

Nothilfe nach Naturkatastrophen

Ihr Kontakt zu Katastrophenvorsorge

 

 

Dr. Jürgen Clemens
+49-(0)221-9822-7201
Email: juergen.clemens(at)malteser-international.org

 

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