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Hurrikan, Taifun, Zyklon: Spenden Sie für unsere Vorsorge & Nothilfe

Tropische Wirbelstürme wie Hurrikans, Taifune und Zyklone zerstören jedes Jahr die Lebensgrundlage zahlreicher Menschen. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 380 Kilometern pro Stunde treffen sie auf die Küsten Nord- und Südamerikas, Afrikas und Asiens und ziehen verheerende Folgen nach sich.

Die Wirbelstürme richten schwere Schäden an der Infrastruktur an und vernichten Nahrungsquellen. Das ist besonders dann dramatisch, wenn ohnehin arme Länder und Bevölkerungsgruppen von den Auswirkungen der Stürme betroffen sind. Bedingt durch den Klimawandel nehmen die Wirbelstürme vermehrt zu.

Durch gezielte Katastrophenvorsorge und akute Nothilfe nach schweren Stürmen sorgt Malteser International dafür, die Lebensgrundlagen der Menschen in betroffenen Gebieten zu erhalten und wiederaufzubauen. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie unsere weltweiten Aktivitäten zur Katastrophenvorsorge und Soforthilfe.

Spenden Sie für unsere Katastrophenvorsorge und Nothilfe nach zerstörerischen Wirbelstürmen.
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Zyklon Mocha richtet Zerstörungen in Myanmar und Bangladesch an

Am Morgen des 14. Mai 2023 traf der Zyklon Mocha auf die Küstenregionen von Myanmar und Bangladesch. Er brachte heftige Regenfälle und starke Winde mit sich und verursachte in einigen Gebieten Erdrutsche und Überschwemmungen. Das größte Flüchtlingscamp der Welt in Cox’s Bazar im Süden Bangladeschs sowie der Rakhine-Staat im Westen Myanmars lagen auf der Route des Zyklons. In beiden Regionen hat der Sturm besonders arme, bereits von Krisen betroffenen Bevölkerungsgruppen getroffen.

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 210 Stundenkilometern richtete er große Schäden an: Zehntausende Familien waren betroffen, Häuser und Infrastruktur wurden zerstört. Gemeinsam mit unseren Teams und Partnerorganisationen vor Ort waren wir vor Ort und haben den Menschen in Not Hilfe geleistet.

Helfen Sie den vom Zyklon betroffenen Menschen: Jetzt spenden

Entstehung und Zerstörungskraft von Hurrikans, Taifunen und Zyklonen

Wirbelsturm-Arten und Vorkommen: die unterschiedlichen Bezeichnungen

„Hurrikan“ ist eine von mehreren Bezeichnungen für einen tropischen Wirbelsturm. Der genaue Name hängt von der Region ab, in der der Wirbelsturm entsteht. Der Begriff Hurrikan bezieht sich so beispielsweise lediglich auf Wirbelstürme an den Küsten Nord- und Südamerikas. Neben ihren unterschiedlichen Bezeichnungen je nach Region treten die Stürme außerdem zu verschiedenen Zeiten im Jahr vermehrt auf. Die Wirbelsturm-Arten und deren Vorkommen sehen Sie in der folgenden Tabelle.

Wirbelsturm-Art Entstehungsregion Saison und Auftreten
Hurrikan Nördlicher Atlantischer Ozean, Nordpazifik, Karibisches Meer, Golf von Mexiko Ganzjährig im Pazifik, Hochsaison zwischen August und September; im Atlantik zwischen Anfang Juni und Ende November
Taifun Nordwestpazifik Ganzjährig, Hochsaison im August und September
Zyklon Indischer Ozean, Südwestpazifik, Arabisches Meer, Golf von Bengalen Ganzjährig, Hochsaison im Mai und Juni sowie Oktober und November
Willy-Willy Indischer Ozean vor Indonesien und Nordaustralien Anfang Januar bis Ende März

 

Übrigens: Bei Tornados und Orkanen handelt es sich zwar auch um starke Stürme, jedoch entstehen Tornados nicht über dem Meer und Orkane finden gänzlich außerhalb der Tropen statt. Daher zählen Tornados und Orkane nicht zu den tropischen Wirbelstürmen.

Ab welcher Windstärke und -geschwindigkeit ist von einem Wirbelsturm die Rede?

Zur Abgrenzung zwischen einem tropischen Tief, einem Sturm und einem Wirbelsturm ist die Windstärke entscheidend. So handelt es sich ab einer Windgeschwindigkeit von 118 km/h um einen tropischen Wirbelsturm, wohingegen ein tropischer Sturm zwischen 63 bis 118 km/h und ein tropisches Tief zwischen 8 bis 62 km/h liegt. Wirbelstürme wie Hurrikans lassen sich anhand ihrer Intensität in fünf Kategorien unterteilen.

Intensität von Wirbelstürmen – Kategorie 1 bis 5

Kategorie 1 119 bis 154 km/h
Kategorie 2 155 bis 177 km/h
Kategorie 3 178 bis 210 km/h
Kategorie 4 211 bis 249 km/h
Kategorie 5 Über 250 km/h

Wie entstehen Hurrikans?

Hurrikans, Taifune und Zyklone entstehen überwiegend über dem Wasser bei einer Wassertemperatur von mindestens 26,5 °C. Große Mengen Wasser verdunsten und warme sowie feuchte Luft steigt auf. Dadurch bilden sich Gewitterwolken. Ein Luftdruckgefälle innerhalb des Sturms lässt Luftmassen in Erdnähe zum Zentrum des Sturms ziehen. Durch die Erdrotation setzt sich der Hurrikan, Zyklon oder Taifun mit einem Durchmesser von mehreren Kilometern schließlich in eine Drehbewegung. Wirbelstürme über dem Meer können sich dann in Richtung Festland bewegen und dort zu Überschwemmungen führen und erhebliche Schäden anrichten.

Treten durch den Klimawandel vermehrt Wirbelstürme auf?

Aufgrund steigender Wassertemperaturen weit über 26,5 °C hinaus, wie sie unter anderem im Atlantischen Ozean zu beobachten sind, steigt auch die Gefahr von Hurrikans immer stärker an. Durch den Klimawandel bedingte Rekordtemperaturen von über 30 °C im Atlantik können dazu führen, dass Hurrikans, Zyklone und andere Wirbelstürme in Zukunft zunehmen. Klimaforscher und -wissenschaftlerinnen sind sich noch nicht darüber einig, ob die Häufung starker Stürme in den vergangenen Jahren einen Ausblick in die Zukunft zulassen oder lediglich als Ausreißer zu betrachten sind, jedoch sind warme Meerestemperaturen, die bedingt durch den Klimawandel zunehmen, ein entscheidender Faktor in der Entstehung von Hurrikans und ihre Intensität nimmt zu. Das Jahr 2020 gilt als Wirbelsturm-Rekordjahr und auch die Wirbelsturm-Saison 2021 hat bereits früher begonnen als üblich. So wurde Indien bereits im Mai 2021 von den aufeinanderfolgenden schweren Zyklonen „Trauktae“ und „Yaas“ erfasst.

Warnung und Vorhersagen für die Entstehung von Hurrikans

Offiziell beginnt die Hurrikan-Saison am 1. Juni eines Jahres. Das National Hurricane Center, welches für die Überwachung und Voraussage von Hurrikans verantwortlich ist, hat im Jahr 2021 jedoch bereits Mitte Mai damit begonnen, regelmäßige Wirbelsturm-Warnungen herauszugeben, da die tropischen Wirbelstürme in den vergangenen Jahren meist vor dem offiziellen Start aufgetreten sind.

Sobald sich ein Wirbelsturm gebildet hat, können Meteorologen die Entwicklung des Sturms für bis zu zehn Tage im Voraus berechnen. Daten von Wetterstationen auf dem Boden, auf Schiffen, von Flugzeugen oder Satelliten geben Aufschluss über die Intensität und die Windgeschwindigkeit des Hurrikans. Ebenso werden Statistiken vergangener Wirbelstürme sowie komplexe Simulationen – unter Berücksichtigung physikalischer Gesetze – herangezogen, um das Verhalten des Sturms vorauszusagen. So sind zumindest in Teilen Aussagen über die Zerstörungskraft von Wirbelstürmen möglich, damit entsprechende Schutzmaßnahmen getroffen werden können.

Die zerstörerischen Folgen von Hurrikans und anderen Wirbelstürmen

Die zerstörerische Kraft der Wirbelstürme speist sich aus ihrem breiten Durchmesser, der mehrere Kilometer betragen kann, und den extremen Windgeschwindigkeiten. Hurrikans haben oftmals starke Regenfälle, hohe Windgeschwindigkeiten und Sturmfluten zur Folge und können katastrophale Zerstörungen durch Erdrutsche und Überschwemmungen anrichten.

Oftmals werden Wohnhäuser oder sogar ganze Dörfer beschädigt oder völlig zerstört, was zahlreiche Menschen obdachlos macht. Besonders verheerend ist dies für ohnehin schwache Regionen und Bevölkerungsgruppen. Diese verlieren durch Wirbelstürme oftmals ihre gesamte Existenz.

Schäden an Oberleitungen, Trinkwasserquellen und sanitären Anlagen führen häufig dazu, dass die Wasserversorgung zusammenbricht. Die Wahrscheinlichkeit, an Typhus, Cholera oder Malaria zu erkranken, steigt dann insbesondere in den tropischen und ärmeren Ländern rapide an.

Große Wirbelstürme der vergangenen Jahre

Jedes Jahr sind Menschen von Hurrikans, Zyklonen und Taifunen und ihren oft schlimmen Auswirkungen und Schäden betroffen. Im Folgenden sind einige der verheerendsten Wirbelstürme der letzten Jahre aufgelistet.

  • Hurrikan „Katrina“ (2005) in der Karibik und an der Ostküste der Vereinigten Staaten: 1836 Tote
  • Zyklon „Nargis“ (2008) in Myanmar: 84.500 Tote
  • Taifun „Haiyan“ (2013) auf den Philippinen: 6.166 Tote
  • Zyklon „Idai“ (2019) in Mosambik: über 700 Tote
     

Die Saison 2020 war eine von bisher zwei verzeichneten Hurrikan-Saisons, in der die festgesetzte Anzahl von 21 Namen für tropische Wirbelstürme innerhalb eines Jahres nicht ausreichte. Zur Benennung tropischer Wirbelstürme erstellt der amerikanische Wetterdienst alle sechs Jahre sechs Listen mit jeweils 21 Namen. Diese Zahl reicht in der Regel für ein Jahr aus. Im Jahr 2020 musste aufgrund der hohen Anzahl tropischer Wirbelstürme auf Buchstaben des griechischen Alphabets ausgewichen werden. Bereits im siebten Jahr in Folge begann die Hurrikan-Saison 2021 vor dem offiziellen Beginn am 1. Juni.

Auch in Zukunft werden Menschen unter den Folgen von Hurrikans leiden. Dabei kommt es nicht allein auf die Intensität des Wirbelsturms an, sondern auch darauf, wie gut die Bevölkerung gewappnet ist. Unterstützen Sie uns dabei, aktive Katastrophenvorsorge vor Ort zu leisten und den Menschen auch in der nächsten Krise helfen zu können.

Wirbelstürme, bei denen Malteser International im Einsatz war

Im Rahmen unserer Katastrophenhilfe waren wir mit unseren Partnerorganisationen nach den folgenden schweren Wirbelstürmen im Einsatz vor Ort:

  • Zyklon „Yaas“ (2021) in Indien/Bangladesch: Nach dem zweiten Wirbelsturm innerhalb kürzester Zeit für die Region waren Ersthelfer und -helferinnen unserer lokalen Partner Mukti Foundation, COAST Trust und Gonoshasthaya Kendra mit Soforthilfemaßnahmen gegen die Sturmflut im Einsatz.
  • Zyklon „Amphan“ (2020) in Indien: Gemeinsam mit unseren lokalen Partnern leiteten wir Soforthilfemaßnahmen gegen die Auswirkungen der starken Regenfälle ein. Insbesondere das größte Flüchtlingscamp der Welt in Cox´s Bazar war von den Verwüstungen und zusätzlich von COVID-19 Infektionen bedroht.
  • Taifun „Kammuri” (2019) auf den Philippinen: Rund 80.000 Menschen mussten in Evakuierungseinrichtungen untergebracht werden. Um die Menschen bei den Wiederaufbaumaßnahmen zu unterstützen, haben wir Bargeld und Sachgutscheine im Wert von 50.000 € an die Betroffenen ausgegeben.
  • Hurrikan „Dorian” (2019) auf den Bahamas: Nach dem schweren Wirbelsturm der höchsten Kategorie 5, von dem über 70.000 Menschen betroffen waren, halfen wir unseren lokalen Partnern, Hilfsgüter und Notunterkünfte bereitzustellen und Hilfsmaßnahmen zu koordinieren. Außerdem unterstützten wir den Wiederaufbau von Schulen.
  • Zyklon „Idai” (2019) in Mosambik: Ein Nothilfeteam war unmittelbar nach der Katastrophe für zwei Monate vor Ort und leistete Soforthilfemaßnahmen, um unter anderem den Ausbruch einer Cholera-Epidemie zu verhindern.
  • Taifun „Mangkhut” (2018) auf den Philippinen: Kurz nach der Naturkatastrophe waren wir vor Ort, um Nahrungsmittel und Haushaltsgegenstände zu verteilen und eine Wasseraufbereitungsanlage in Betrieb zu nehmen.
  • Hurrikan „Harvey” (2017) in Houston: Nach den Überschwemmungen durch den Hurrikan bestand unser Einsatz aus der Einleitung von Hilfsmaßnahmen, um die Hilfskräfte vor Ort bestmöglich unterstützen zu können.
  • Hurrikan „Matthew” (2016) auf Haiti: Nach dem Wirbelsturm der Stärke 4 war unser Einsatzteam vor Ort und leistete dringend benötigte Soforthilfe, insbesondere in den am stärksten betroffenen Slums.

Unser Einsatz vor und nach Wirbelstürmen wie Hurrikans, Taifunen und Zyklonen

Um die verheerenden Auswirkungen von Hurrikans und anderen tropischen Wirbelstürmen abzumildern, ist Katastrophenvorsorge ein wichtiger Pfeiler unserer humanitären Arbeit. So wollen wir die Bevölkerung besser auf künftige Naturkatastrophen vorbereiten, damit diese nicht zu einer humanitären Katastrophe werden. Gemeinsam mit den Menschen in betroffenen Regionen identifizieren wir Risiken in der Umgebung, stellen Notfallpläne auf und bereiten Schutz- und Evakuierungsmaßnahmen für den Ernstfall eines Hurrikans vor. Dabei ist uns die Inklusion aller Menschen, gerade von benachteiligten Bevölkerungsgruppen und Menschen mit Behinderungen, sehr wichtig. Vor Eintreffen eines Hurrikans sollten so viele Menschen wie möglich evakuiert werden. Dies kann im Vorfeld trainiert werden, sodass das Verhalten im Notfall zur Routine wird.

Die Weiterbildung und Ausstattung der örtlichen Katastrophenvorsorge sowie Trainings- und Einsatzübungen helfen dabei, Menschenleben im Ernstfall zu retten und die Auswirkungen der Wirbelstürme zu verringern. Dazu gehört, dass Menschen vor Ort zur Trinkwasser- und Sanitärversorgung und zu Hygienepraktiken im Katastrophenfall geschult werden.

Im Katastrophenfall helfen wir mit der Verteilung dringend benötigter Hilfsgüter, mit Präventionsmaßnahmen im Bereich Hygiene und bei Bedarf mit mobilen medizinischen Versorgungsteams. In unseren Projekten zum Katastrophenschutz setzen wir auf die Mithilfe der Menschen vor Ort und reagieren dort, wo die Hilfe am dringendsten benötigt wird. Um diese Maßnahmen auch weiterhin leisten zu können, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen: Unterstützen Sie unsere Katastrophenvorsorge mit Ihrer Spende, damit wir die Menschen in bedrohten Regionen auf Wirbelstürme vorbereiten und Leben retten können.

Helfen Sie von Wirbelstürmen betroffenen Menschen mit Ihrer Spende

Häufige Fragen

Wirbelstürme entstehen über tropischen Meeren ab Wassertemperaturen von 26,5 Grad Celsius. Zwei Drittel dieser tropischen Wirbelstürme entstehen auf der Nordhalbkugel, kommen aber auch im westlichen Atlantik, Nordpazifik, Indischen Ozean und dem Südwest-Pazifik vor Australien vor. Abhängig von der Region, in der sie vorkommen, werden sie Hurrikan, Taifun, Zyklon oder Willy-Willy genannt.

Das Jahr 2020 gilt als Rekordjahr für das Vorkommen von Wirbelstürmen. So gab es in diesem Jahr nicht nur ungewöhnlich viele Wirbelstürme, sie traten auch früher auf, zogen sich länger über das Jahr hinaus und fielen heftiger aus. Auch das Jahr 2021 ist bereits ein weiteres Rekordjahr. Ein Grund dafür liegt im Klimawandel, da dieser eine Erwärmung der Meere zur Folge hat und das Wasser zum Teil auf Rekordtemperaturen von über 30 Grad Celsius ansteigen lässt.

Katastrophenvorsorge

Vorsorge kann Leben retten: Wir identifizieren Risiken und bereiten die Menschen auf Naturkatastrophen vor.

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In Krisenfällen wie Naturkatastrophen oder bewaffneten Konflikten leisten wir schnelle und effektive Nothilfe. 

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