Danke, dass Sie mit Ihrer Spende helfen!
Tropensturm auf den Philippinen: Überlebende brauchen dringend Hilfe!
Mitte Dezember letzten Jahres, hat eine plötzliche Sturmflut hunderte Familien auf der Insel Mindanao im Süden der Philippinen im Schlaf überrascht. Der schwere Tropensturm hat Sturzbäche und Überschwemmungen ausgelöst, Teile der Insel verwüstet und Hunderttausende obdachlos gemacht.
Malteser International hat umgehend zunächst 10.000 Euro aus seinem Nothilfefonds für die Soforthilfe bereitgestellt. Dank der Unterstützung von Caritas international mit weiteren 50.000 Euro kann die Hilfe jetzt ausgeweitet werden:
100 Übergangswohnhäuser mit Latrinen, Waschmöglichkeiten, psychosoziale Betreuung für Kinder und Unterstützung beim Management der Evakuierungszentren
Die philippinischen Malteser flogen direkt nach der Katastrophe 1.000 Kilogramm Medikamente und Lebensmittel in das Katastrophengebiet.
Helfen Sie uns, den Verletzten und Obdachlosen auf den Philippenen das zur Verfügung zu stellen, was sie zum Überleben brauchen!
Spenden Sie jetzt! (Stichwort: "Katastrophenhilfe Philippinen")
Hungerkatastrophe Ostafrika: Kinder besonders betroffen
Die schlimmste Dürrekatastrophe der letzten Jahrzehnte hat Ostafrika in der Hand. Millionen Menschen drohen zu verhungern. Selbst können sie sich nicht mehr helfen. Die Menschen brauchen dringend Nahrungsmittel und Medikamente, da sie extrem geschwächt und deswegen besonders anfällig für Krankheiten sind.
Angesichts der großen Not weitet Malteser International seine Nothilfe aus und versorgt in den Regionen Marsabit und Isiolo im Norden Kenias in Zusammenarbeit mit den beiden Diözesen rund 73.000 Menschen - die meisten von ihnen Halbnomaden - mit Nahrungsmitteln wie Reis, Mais, Öl und Bohnen. Vitamine, Medikamente gegen Durchfallerkrankungen und andere Infektionen sind ebenfalls Bestandteil der Hilfsleistungen. Zusätzlich erhalten Kinder, schwangere und stillende Frauen sowie alte und kranke Menschen eine protein- und vitaminreiche Zusatznahrung.
Helfen Sie uns Leben zu retten! ![]()
Nach Naturkatastrophen möchten viele engagierte Bürgerinnen und Bürger bedürftigen Menschen in der Krisenregion mit Sachspenden helfen. Malteser International bedankt sich ausdrücklich für diese Hilfsangebote. Wir bitten jedoch um Verständnis, dass wir sie in den meisten Fällen nicht annehmen können. Dies hat folgende Gründe:
Als Sachspenden werden in der Regel Gebrauchtwaren zur Verfügung gestellt, die abgeholt, gelagert und schließlich zu den Bedürftigen transportiert werden müssen. Die Kosten hierfür übersteigen oftmals den Wert von Neuanschaffungen. Der Transport der durch Einzelspenden zusammengetragenen Hilfsgüter stellt die Hilfsorganisationen vor große logistische Probleme, die entfallen, wenn die benötigten Hilfsgüter in der Nähe des Katastrophengebietes eingekauft werden.
Wenn die Sachgüter für Krisengebiete im Ausland gespendet werden sollen, kommen weitere Probleme hinzu:
- Die gespendeten Waren sind häufig nicht an die im Krisengebiet vorherrschenden kulturellen Gewohnheiten angepasst, für die Zubereitung von Lebensmitteln fehlt zudem oft die Ausstattung.
- Die Bereitstellung unterschiedlicher Güter lässt keine gerechte Verteilung an die Menschen vor Ort zu. Das gilt auch für fertig gepackte Lebensmittelpakete, da diese auf die Größe der bedürftigen Familien zugeschnitten sein sollten.
- Der Transport von durch Einzelspenden zusammengetragenen Hilfsgütern stellt die Hilfsorganisationen vor große Probleme bei den Grenzformalitäten. Da es nicht möglich ist, den Inhalt jedes einzelnen von Spendern zusammengestellten Päckchens zu überprüfen, können auch keine korrekten Ladepapiere erstellt werden, die für den Grenzübertritt notwendig sind. Dadurch können die Einfuhrbestimmungen der Länder, in denen Bedürftigen geholfen werden soll, nicht beachtet werden.
Die Anschaffung von Hilfs- und Gebrauchsgütern am Einsatzort hat zudem den Vorteil, dass hierdurch die lokalen und regionalen Märkte (wieder) gestärkt werden und die von der Katastrophe betroffenen Menschen wieder eigenes Einkommen erwirtschaften können.
Der beste Weg zu helfen sind daher Geldspenden und Spendenaktionen. Damit ermöglichen Sie es uns Hilfsorganisationen, genau das zu beschaffen, was die Menschen in der Krisenregion – auf der Grundlage einer professionellen Bedarfserhebung – wirklich brauchen, und garantieren, dass die Hilfsgüter auch dem lokalen Kontext angepasst sind. Geldspenden sind somit effizienter und beanspruchen – anders als Sach- und Materialspenden – in einer Katastrophensituation keine knappen Ressourcen wie Transport-, Personal- und Lagerkapazitäten.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Die Malteser bitten Sie, uns möglichst „freie Spenden“ - also ohne Bindung an einen bestimmten Verwendungszweck - zukommen zu lassen. So geben Sie uns die größtmögliche Flexibilität beim Einsatz der Spenden.
Spenden für einen auf dem Überweisungs- oder Onlineformular angegebenen Zweck binden uns, das Geld für diesen bestimmten Zweck einzusetzen. Das ist so lange sinnvoll, wie der Bedarf in einer akuten Katastrophe oder Krisenregion gegeben ist.
Zudem kann es in Einzelfällen dazu kommen, dass die Spendeneingänge für einzelne Länder oder Programme unausgewogen sind. Einsätze und Projekte oder so genannte vergessene Katastrophen, für die das Geld dringender gebraucht wird, können dann nicht ausreichend bedacht werden
Schenken Sie uns Ihr Vertrauen, dass wir Ihre Spende dort einsetzen, wo die Hilfe dringend benötigt wird.
Wo auch immer Hilfe gebraucht wird, ist Malteser International bereit, diese zu leisten – mit der Selbstverpflichtung, auch beim nachhaltigen Wiederaufbau zu helfen, wenn die akute Hilfsbedürftigkeit vorbei ist. Fast 1.000 Mitarbeiter sind in mehr als 20 Ländern im Einsatz: 80 bis 90 internationale Fachkräfte arbeiten derzeit in den verschiedenen Krisen- und Katastrophengebieten der Welt eng mit rund 900 lokalen Mitarbeitern zusammen – unterstützt von 40 bis 45 Kollegen in der Zentrale in Deutschland.
Die zunehmende Komplexität der Rahmenbedingungen in der humanitären Hilfe stellt hohe Anforderungen an die Qualifikation und Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiter. Daher erwarten wir für die Mitarbeit in der humanitären Hilfe eine Vielzahl von Qualifikationen und Kompetenzen, die in der Regel nur durch langjährige Praxiserfahrung erworben werden. Zudem arbeiten wir in vielen Ländern verstärkt mit lokalen Organisationen zusammen, deren Mitarbeiter den Bedarf und die lokalen Gegebenheiten vor Ort am besten kennen.
Malteser International hat als Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht gegenüber seinen Mitarbeitern, die vielfach extremen Arbeitsbedingungen und einem hohen persönlichen Sicherheits- und Gesundheitsrisiko ausgesetzt sind. Diese Risiken mindern wir durch entsprechende Schulung, Ausstattung und versicherungstechnische Absicherung. Eine zielgerichtete und professionelle Auswahl, Vorbereitung, Betreuung und Förderung des entsandten und des lokalen Personals sind wesentliche Säulen der Qualitätssicherung für die professionelle Mitarbeit in der humanitären Hilfe.
Für eine freiwillige Mitarbeit in der humanitären Hilfe gelten folgende Grundsätze:
- Die ersten, die nach einer Katastrophe Hilfe leisten, sind die Menschen vor Ort.
- In akuten Krisen- und Katastrophensituationen werden keine freiwilligen Helfer entsandt, sondern – wenn überhaupt – qualifizierte Experten mit langjähriger Praxiserfahrung in der humanitären Hilfe und entsprechenden vor Ort benötigten Qualifikationen.
- In der humanitären Hilfe geht es darum, nach Möglichkeit die Eigenverantwortung und die Selbsthilfefähigkeit der von einer Krise oder Katastrophe betroffenen Menschen zu fördern.
- Für jegliche Arbeiten sollte nach Möglichkeit lokales Personal beschäftigt werden, soweit die notwendigen Qualifikationen vorliegen. „Cash-for-work“-Programme, z.B. um Trümmer und Schutt nach einem Erdbeben zu räumen, geben Menschen nach der Katastrophe nicht nur ein erstes Einkommen, mit dem sie ihre Familie ernähren können, sondern sie tragen auch dazu bei, dass die wirtschaftliche Entwicklung des Landes wieder vorankommt.
Im Einzelfall können bei großen internationalen Katastrophen und/oder Krisen auch ehrenamtliche Helfer zum Einsatz kommen. Die Auswahl erfolgt nach den folgenden Kriterien:
- Es besteht ein großer Bedarf an Einsatzkräften, der mit den zur Verfügung stehenden hauptamtlichen internationalen und lokalen Kräften nicht zu decken ist.
- Es entstehen durch die Entsendung ehrenamtlicher Helfer möglichst geringe Reisekosten, es sei denn, sie sind durch den dringenden Personalbedarf gerechtfertigt.
- Die Arbeitgeber der ehrenamtlichen Helfer machen keine Lohnausfallkosten geltend.
- Die zeitliche Verfügbarkeit der Helfer entspricht dem tatsächlichen Bedarf.
- Die erforderliche Fachlichkeit ist in vollem Umfang gegeben.
- Gute Kenntnisse der jeweils erforderlichen Fremdsprache (im Hinblick auf die problemlose Kommunikation vor Ort im internationalen Team, mit den dortigen Partnern und mit Hilfeempfängern) und eine ausgeprägte interkulturelle Sensibilität sind vorhanden ebenso wie
- die erforderliche körperliche und seelische Belastbarkeit.
Als das weltweite Hilfswerk des Souveränen Malteserordens für humanitäre Hilfe mit derzeit 22 Mitgliedsassoziationen erhält Malteser International im Katastrophenfall aus aller Welt Angebote für ehrenamtliche Mitarbeit. Bei der Auswahl der Bewerber hat Malteser International zuallererst die Erfordernisse der notleidenden Menschen im Blick, nicht die Nationalität der Helfer. – Wir danken für Ihr Verständnis!
Sport tut gut
Sie sind sportlich aktiv und möchten Gutes tun. „Aber wie?“, fragen Sie sich. Dann laufen Sie einen Marathon, erklimmen Sie den Mount Everest oder pilgern Sie auf dem Jakobsweg. Finden Sie Freunde und Verwandte, die für jeden gelaufenen Kilometer eine Spende für Not leidende Menschen weltweit geben möchten. Oder spenden Sie als Veranstalter eines sportlichen Events den Erlös für die gute Sache und helfen uns so zusammen mit den Sportlern und Zuschauern, bedürftigen Kindern, Frauen und Männern in aller Welt beizustehen.
Benefizaktionen
Ob es sich nun um den Erlös eines Weihnachtsbasars, einer Schulsammlung oder einer musikalischen Aktion handelt – die Wirkung ist doppelt stark. Denn engagierte Menschen sammeln nicht nur Geld zur Unterstützung unserer weltweiten Projekte für Menschen in Not, sie helfen durch ihren Einsatz gleichzeitig, die Arbeit von Malteser International bekannter zu machen. (Wir präsentieren hier in regelmäßigen Abständen die Ergebnisse vieler hilfreicher Aktionen.)
Info-Tisch
Wenn Sie guten Kontakt zu Ihrer Kirchengemeinde oder anderen Institutionen haben, fragen Sie doch mal nach, ob Sie nicht einen kleinen Tisch mit Informationsmaterial zur Arbeit von Malteser International dort aufstellen können. Sicher sind Sie dann gerne bereit, interessierten Menschen ein bisschen über unsere Arbeit zu erzählen. Und damit immer genügend Material auf dem Tisch liegt – rufen Sie uns einfach an oder bestellen Sie online, wenn Sie neue Faltblätter und Broschüren brauchen.
Ansprechpartner
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Interview mit Sandra Harlass, Referentin für Myanmar bei Malteser International (14.02.2012, Domradio)
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Etwa 4.000 Menschen leben jetzt in der Turnhalle der Macasandig Grundschule. Foto: Malteser Philipinen
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Hungerkatastrophe Ostafrika: Nothilfe-Koordinatorin Ute Kirch im Interview mit Radio Stephansdom (28. Juli 2011)
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Meine kleine Channa wurde nicht krank! Malteser International investiert in Mutter-Kind- Gesundheit.
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