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Unsere humanitäre Hilfe im Südsudan

Als jüngstes Land der Welt feierte der Südsudan 2011 voller Hoffnung seine lang erkämpfte Unabhängigkeit. Doch der Frieden war von kurzer Dauer. Bereits im Dezember 2013 kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Opposition und Regierung, unter denen die Bevölkerung bis heute leidet. Im August 2018 wurde ein Friedensvertrag unterschrieben, ob dieser das Land dauerhaft stabilisiert, muss sich noch herausstellen.
Seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs befinden sich über vier Millionen Südsudanesen auf der Flucht, knapp die Hälfte der Bevölkerung hat nicht genügend zu essen. Das Risiko, dass sich ansteckende Krankheiten wie Cholera und Masern verbreiten, ist hoch. In einigen Regionen ist die ohnehin völlig unzureichende Wasserversorgung und Infrastruktur komplett zusammengebrochen. Mehr als 1 Millionen Südsudanesen sind akut unternährt. Verstärkend kommt hinzu, dass auch Nachbarländer des Südsudans – unter anderem die DR Kongo, Äthiopien und Uganda – mit ähnlich schwierigen Situationen zu kämpfen haben und südsudanesische Flüchtlinge diese Länder zusätzlich belasten. Die Bevölkerung des Südsudans benötigt dringend Hilfe.

Unser Einsatz in Wau (Südsudan)

Durch Ihre Spende helfen wir Menschen im Südsudan

Wir sind seit 1996 in der Region, die nun zum Südsudan gehört, tätig und setzen uns für eine Verbesserung der Lebenssituation der Südsudanesen ein. In unseren Projekten fokussieren wir die Bereiche Gesundheit, Ernährung, Wasser, Sanitär und Hygiene. So möchten wir den Menschen einen sicheren Zugang zu Wasserquellen und sanitären Einrichtungen ermöglichen. Unser Ziel ist es, die Lebensgrundlagen für bedürftige Haushalte langfristig zu verbessern.

Kampf gegen Mangelernährung im Südsudan

Der seit Jahren währende Bürgerkrieg im Südsudan zwingt die ländliche Bevölkerung zur Flucht vor der anhaltenden Gewalt. Viele fliehen in städtische Gebiete und Vororte. Die Bevölkerungszunahme in diese bereits selbst vom Bürgerkrieg betroffenen Gebiete verschlechtert die ohnehin problematische Versorgung mit Lebensmitteln und den Zugang zu sauberem Wasser. Es herrscht Hunger, Mangel- und Unterernährung. 
Wir handeln gegen die Mangelernährung im Südsudan, indem wir unter anderem Schulmahlzeiten und Kochutensilien für Grundschulen bereitstellen, Regenwassersammelsysteme bauen und die Bevölkerung zum effizienten Anabau von Grundnahrungsmitteln schulen.

Cholera als Folge einer unzureichenden Trinkwasserversorgung

Der unzureichende Zugang zu sauberem Wasser stellt eines der größten Probleme im Südsudan dar. Ein Drittel der Bevölkerung ist davon betroffen. Hinzu kommt, dass rund 90 Prozent der Bevölkerung keinen Zugang zu angemessenen Sanitäranlagen hat. Der Kontakt mit verschmutztem und verseuchtem Wasser hat  Durchfallerkrankungen, beispielsweise Cholera, zur Folge. Alleine an Cholera sterben jährlich weltweit Millionen Menschen. 
Im Südsudan sind insbesondere Kinder von Durchfallerkrankungen betroffen. Diese führen zu Mangelernährung, da sie die Nährstoffverwertung erschweren. Besonders für Kleinkinder ist dies eine tödliche Gefahr.

Berichte aus dem Südsudan:

Südsudan: Eine Kathedrale als Zufluchtsort

Nach fünf Jahren Bürgerkrieg im Südsudan, den jüngsten Staat der Weltgemeinschaft, leben mittlerweile über vier Millionen Südsudanesen auf der Flucht, fast die Hälfte im eigenen Land. Manche Menschen hatten das Glück, bei ihrer Familie unterzukommen, viele aber leben in Flüchtlingscamps - oder in der Kathedrale in Wau.

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Ein Mittagessen für eine bessere Zukunft

„Das Essen in der Schule bringt mich meinem Traum näher, später mal Lehrerin zu werden.“ Suzanne Peter ist mit ihrer Familie aus dem südsudanesischen Bundesstaat Western Equatoria in die Stadt Wau geflohen. Seit kurzem besucht sie dort die Schule und ist eins von mehr als 5.000 Kindern, die täglich von uns ein Essen in der Schule bekommen. Das ist ihre Geschichte.

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Schulmittagessen und die richtige Hygiene

Hawa Peter ist erst 8 Jahre alt, doch sie ist sich schon jetzt darüber im Klaren, welchen Einfluss gute Hygiene auf ihre Gesundheit hat. Im Südsudan verteilen wir Mittagessen an Schulkinder und führen Trainings in Hygiene durch. So können wir dabei helfen, dass die Kinder keinen Hunger leiden, gesund bleiben und regelmäßig zur Schule kommen.

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Schulgärten gegen den Hunger

Im Südsudan unterstützen wir Schulgärten, um Kindern in Afrika eine Zukunft ohne Hunger zu ermöglichen. Das Wissen darüber, wie man erfolgreich und ertragreich Gemüse anbaut, versetzt die jungen Generationen in die Lage, sich selbst versorgen zu können.

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Hilfe für Leprapatienten im Südsudan

Lepra ist in einigen Ländern der Welt immer noch eine ernst zu nehmende Bedrohung. Zwar lässt sich die Krankheit inzwischen sehr gut behandeln und heilen. Die für die Lepra charakteristischen Verstümmelungen, die das Leben der Patienten stark einschränken, bleiben. Außerdem geht in vielen Ländern, wie zum Beispiel dem Südsudan, mit einer Lepraerkrankung oft ein Ausstoß aus der Gesellschaft einher. Um den verstoßenen Menschen das Leben soweit es geht zu erleichtern, engagieren wir uns für die Bewohner in einem Dorf für Leprapatienten im Südsudan.

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Feier zum Welttag der Armen

Am Sonntag den 19. November, wird Papst Franziskus am ersten Welttag der Armen gemeinsam mit Bedürftigen zu Mittag essen. Malteser International schließt sich dieser Aktion an. Unsere Mitarbeiter besuchen eine Grundschule in Juba und essen gemeinsam mit 2.000 Kindern. 

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Tag der humanitären Hilfe 2017

Täglich riskieren unsere Mitarbeiter ihr Leben, um bedürftigen Menschen weltweit ein Leben in Gesundheit und Würde zu ermöglichen. In den vergangenen Jahren sind humanitäre Helfer immer mehr zur Zielscheibe gewalttätiger Angriffe geworden. Anlässlich des Humanitären Welttags 2017, haben wir mit Emmanuela Gore gesprochen, die zuvor selbst auf humanitäre Hilfe angewiesen war und heute Projektmitarbeiterin im Südsudan für Malteser International ist.

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Meldungen aus dem Südsudan:

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Projektinfo

Standorte im Südsudan

Bürostandorte: Juba, Wau

Projektregionen: Juba, Wau, Maridi, Yei, Deim Zubeir, Rumbek

Partner: Don Bosco Wau, Catholic University of South Sudan, Catholic Diocese of Wau, Rural Action Against Hunger (RAAH)

Fotonachweise Spendenbeispiele: Nyokabi Kahura/Malteser International

Michael Fuchs
+49-(0)221-96441-216
Email: michael.fuchs(at)malteser-international.org

Anja Müting
+49-(0)221-96441-218
Email: anja.mueting(at)malteser-international.org

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