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Nach Flutkatastrophe in Mosambik: Malteser International bereitet sich auf Choleraausbruch vor

Noch immer stehen im Chokwe Distrikt in der schwer betroffenen Provinz Gaza im Süden Mosambiks weite Teile unter Wasser. Foto: Malteser International

Mehr als 700.000 Menschen von schweren Überschwemmungen betroffen – Versorgung mit sauberem Wasser und sanitärer Infrastruktur im Fokus
 

Köln/Chókwè. Nach den verheerenden Überschwemmungen infolge heftiger Regenfälle seit Dezember 2025 in Mosambik hat Malteser International ein sechsköpfiges Nothilfeteam in das besonders betroffene Gebiet der südlichen Provinz Gaza entsandt. Die Fachleute kümmern sich vorwiegend um die Wiederherstellung der Wasser- und Sanitärversorgung sowie die Infektionsprävention. Mehr als 700.000 Menschen sind von den Folgen der Überflutungen betroffen. Straßen, Häuser und kritische Infrastruktur wie Krankenhäuser wurden massiv beschädigt. Das Risiko, dass Krankheiten wie Cholera ausbrechen, ist durch das stehende Gewässer und verunreinigtes Wasser sehr hoch.

“Das Wasser hat Häuser, Felder und Ernten zerstört. Viele Menschen haben damit ihren Lebensunterhalt verloren. Riesige Flächen stehen noch immer unter Wasser. Das ist eine Brutstätte für Krankheitserreger. Zahlreiche Krankenhäuser sind aufgrund der Fluten aktuell nicht in Betrieb. Ein Cholera-Ausbruch wäre jetzt fatal”, berichtet Jonas Jung, Nothilfe-Koordinator bei Malteser International, der vor Ort die Hilfsbedarfe erhoben hat.

Das Nothilfeteam der Malteser konzentriert sich derzeit auf die Wiederherstellung des Wasserzugangs im regionalen Krankenhaus des Distrikts Chókwè in der Provinz Gaza. „Den Zugang zu sauberem Wasser wiederherzustellen ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass das Krankenhaus wieder seinen Betrieb aufnehmen kann. Nur so kann es sicher von dem kontaminierten Schlamm, der bei den Fluten eingetreten ist, gereinigt werden. Wir werden zudem das lokale Gesundheitspersonal zur Infektionsprävention mit Schutzausrüstung ausstatten, um für einen drohenden Choleraausbruch besser gewappnet zu sein“, erklärt Jung.

Da die Regenzeit in Mosambik in der Regel von Dezember bis März andauert und die Zyklon-Saison im südwestlichen Indischen Ozean noch bis etwa April reicht, besteht in den kommenden Wochen weiterhin ein hohes Risiko für erneute Starkregenfälle, Überschwemmungen und zusätzliche Schäden in den bereits betroffenen Regionen.


Achtung Redaktion:

Theresa Tesan, Einsatzleiterin der Mosambik-Nothilfe bei Malteser International und vor Ort in Mosambik, sowie

Jonas Jung, der gerade aus Mosambik nach Deutschland zurückgekehrt ist, stehen für deutschsprachige Interviews und O-Töne zur Verfügung.

Kontakt: Anne Hensel, +49 15144028745, anne.hensel(at)malteser-international.org & Klaus Walraf, +49 15114739570, klaus.walraf(at)malteser.org


Fotos zum Herunterladen: Download

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Malteser Hilfsdienst e. V.
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S.W.I.F.T.: GENODED 1PA7
Stichwort: Nothilfe Mosambik

Ihr Kontakt

Katharina Kiecol
+49-(0)221-9822-7181
Email: katharina.kiecol(at)malteser-international.org

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