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DR Kongo

Die Demokratische Republik Kongo (DRK) ist ein reiches und zugleich armes Land. An Fläche ist die DR Kongo der zweitgrößte Staat Afrikas. Rund 80 Millionen Menschen leben hier. Obwohl es in dem Land viele Rohstoffe wie Gold, Zinn und Coltan gibt, zählt es bedingt durch jahrzehntelange Kriege, Ausbeutung und Korruption heute zu den ärmsten Ländern der Welt. Im Human Development Index der Vereinten Nationen nimmt die DR Kongo im Jahr 2015 Platz 176 von 188 ein.

Vor allem entlegenere Provinzen im Osten des Landes haben mit großen infrastrukturellen Problemen zu kämpfen. Die Situation der dortige Bevölkerung ist unter anderem durch eine niedrige Lebenserwartung, hohe Kindersterblichkeit und chronische Unterernährung gezeichnet. Die medizinische Versorgung ist in weiten Teilen des Landes mangelhaft oder aufgrund von Geldmangel für viele Menschen nicht erschwinglich.

Politische Instabilität in den Nachbarländern wie Burundi, der Zentralafrikanischen Republik und dem Südsudan führt zudem dazu, dass immer mehr Menschen über die Grenze kommen und Zuflucht in der DR Kongo suchen. Dazu kommen noch zahlreiche kongolesische Rückkehrer, die vor Jahren während der Unruhen in die Nachbarländer geflüchtet und jetzt in ihr Heimatland zurückgekehrt sind.

Ein verlässlicher Partner lokaler Gesundheitszentren

Malteser International ist bereits seit 1996 in den östlichen Provinzen der DRK tätig und hat seitdem zahlreiche Projekte in den Bereichen Gesundheit, Wasser-/Sanitärversorgung und Hygiene (WASH) sowie Ernährungssicherung umgesetzt.

Die regionalen Schwerpunkte unserer Hilfe liegen mittlerweile in den Provinzen Ituri, Haut Uélé und Bas Uélé, in denen sich Malteser International als verlässlicher und kompetenter Partner der lokalen Gesundheitszentren und Krankenhäuser bewährt hat. Auf der Grundlage der langjährigen Erfahrungen im Land arbeiten wir daran, das Gesundheitssystem qualitativ weiter zu verbessern und auf allen Ebenen funktioneller zu gestalten. Ziel ist es, der Bevölkerung einen hochwertigen Zugang zur Basisgesundheitsversorgung zu ermöglichen.

Darüber hinaus arbeiten wir in Gemeinden und Dörfern an einem ausgebauten Zugang zu Trinkwasser, einer sicheren Abwasser- und Abfallentsorgung und vermitteln verbesserte Hygienepraktiken. Auch an Schulen und Gesundheitszentren werden die Bedingungen im Wasser-, Sanitär- und Hygienebereich optimiert.

Im Rahmen von Flüchtlingsaufkommen aus den Nachbarländern setzen wir uns sowohl für die Flüchtlinge als auch für zurückgekehrte Kongolesen für eine Verbesserung der Wasser-, Sanitär- und Hygienebedingungen ein und sichern eine kostenlose medizinische Behandlung. Um Spannungen unter den Flüchtlingen und der aufnehmenden Bevölkerung zu vermeiden, achten wir dabei stets besonders darauf, dass beide Gruppen von den Maßnahmen profitieren.

Ihr Kontakt

Iovanna Lesniewski
+49-(0)221-9822-195
Email: iovanna.lesniewski@malteser-international.org

Unsere Standorte: 
Programmbüro in Ariwara (Provinz Ituri), Projekte in 12 Gesundheitszonen der Provinzen Ituri und Haut Uélé

Die lange Reise der Medikamente

Eine Medikamentenlieferung soll von der Zentralapotheke in Ariwara nach Bondo gebracht und von dort aus in die einzelnen Gesundheitszentren verteilt werden. Den LKW-Fahrer und seinen Begleiter erwartet eine 800 km lange und sehr abenteuerliche Reise, auf die wir Sie mitnehmen. 

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Gestrandet auf dem Weg nach Uganda

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind viele Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Doch weil die Südsudanesen vor den Kämpfen im eigenen Land fliehen, kommen immmer mehr Menschen hierher. Wenn es ihre Kräfte und die finanziellen Mittel erlauben, reisen sie weiter nach Uganda, in die dortigen Flüchtlingslager. Aber auch hier wird die Situation immer schwieriger.

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Galerie

Eine digitale Geschichte über die Flüchtlinge in der DR Kongo.

Video: With the people, for the people

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