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Peru

Peru ist der flächenmäßig drittgrößte Staat Südamerikas und stark vom Phänomen der Landflucht geprägt. Mittlerweile lebt fast ein Drittel der Peruaner – knapp zehn Millionen Menschen – in der Metropolregion Lima. Auch wenn Peru in den vergangenen Jahren eines der wachstumsstärksten Länder Lateinamerikas war, bleiben Armut und Unterernährung ein gravierendes Problem. Überproportional stark davon betroffen ist die indigene Bevölkerung.

In vielen ländlichen Gebieten sowie in den Randgebieten Limas leben mehr als 50 Prozent der Bevölkerung am Rande oder unterhalb der Armutsgrenze, das heißt sie müssen mit 1,25 US Dollar oder weniger pro Tag auskommen. Hinzu kommen fehlende Wasser-, Sanitär- und Gesundheitsversorgung mit entsprechenden Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen. Landesweit leidet fast jedes fünfte Kind unter chronischer Unterernährung. Darüber hinaus liegt Peru in einer seismisch aktiven Zone, die parallel zur Küste verläuft. In der Vergangenheit wurde Peru immer wieder von Erdbeben erschüttert. Das letzte schwere Beben ereignete sich im August 2007 mit mehr als 500 Todesopfern.

Kapazitäten in der Katastrophenvorsorge stärken

Seit 2007 arbeitet Malteser International mit Malteser Peru (MAPE) zusammen. Der peruanische Hilfsdienst wurde im Jahr 2001 nach dem Vorbild des deutschen Malteser Hilfsdienstes als eine Organisation von Freiwilligen gegründet. Unser vorrangiges Ziel ist es, die Kapazitäten und das Know-how von MAPE in der Katastrophenvorsorge zu stärken.

Zudem unterstützen wir eine von MAPE gegründete Schulkantine für rund 55 Kinder im Valle Amauta sowie ein Heim für bedürftige Senioren in Querecotillo in der Region Piura an der Grenze zu Ecuador.

Unsere Hilfsprojekte in Peru

Ihr Kontakt

Timo Nikolaus
+49-(0)221-9822-214
Email: timo.nikolaus(at)malteser-international.org

Jelena Kaifenheim

Standorte:
Distrikt Ate (Provinz Lima); Distrikt Querecotillo (Provinz Sullana)

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