„Pakistan steht durch die Klimakatastrophe vor einem Scherbenhaufen“
Köln/Islamabad. Auch mehr als zwei Monate nach den verheerenden Überflutungen in Pakistan stehen in der Provinz Sindh einige Teile noch immer unter Wasser. „In Pakistan erleben wir heute, was der Klimawandel für die Menschen in einigen Teilen der Welt bedeutet. Im Mai und Juni kämpften die Menschen im südasiatischen Land mit Extremtemperaturen von rund 50 Grad. Daraufhin schmolzen Gletscher, die Flüsse überfluteten, im Juli und August fielen die Monsunregenfälle extrem stark aus und das Wasser konnte auf den ausgetrockneten Böden nicht versickern. Das Wasser bedeckte ein Drittel des Landes. Die Menschen in Pakistan stehen durch die Klimakatastrophe vor einem Scherbenhaufen“, sagt Cordula Wasser, Leiterin der Asienabteilung von Malteser International.
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