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Hurrikan: Entstehung, Folgen & Nothilfe

Tropische Wirbelstürme wie Hurrikans – je nach Region auch Taifune und Zyklone genannt – zerstören jedes Jahr die Lebensgrundlage zahlreicher Menschen. Mit Windgeschwindigkeiten von über 250 Kilometern pro Stunde treffen sie auf die Küsten und richten dort schwere Schäden an. Das ist besonders dann dramatisch, wenn ohnehin arme Länder und Bevölkerungsgruppen von den Auswirkungen der Stürme betroffen sind. Bedingt durch den Klimawandel nimmt die Intensität von Hurrikans zu.

Durch gezielte Katastrophenvorsorge und akute Nothilfe nach schweren Stürmen sorgt Malteser International dafür, die Lebensgrundlagen der Menschen in betroffenen Gebieten zu erhalten und wiederaufzubauen. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie unsere weltweiten Aktivitäten zur Katastrophenvorsorge und Soforthilfe.

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Entstehung und Zerstörungskraft von Hurrikans

Hurrikans: das Wichtigste in Kürze

  • Hurrikans sind sehr starke tropische Wirbelstürme. Je nach Region heißen sie auch Taifun oder Zyklon.
  • Hurrikans entstehen über warmem Meerwasser, wenn sich Gewitterwolken bilden und der Sturm durch die Erdrotation in Drehung gerät.
  • Im Atlantik treten Hurrikans meist zwischen Juni und November auf, im Nordwestpazifik kommen sie ganzjährig vor – mit einem Höhepunkt im August und September.
  • Hurrikans können mehrere hundert Kilometer Durchmesser und Windgeschwindigkeiten von über 250 km/h erreichen.
  • Die Auswirkungen von Hurrikans sind zum Beispiel Sturmfluten, sehr starker Regen mit Überschwemmungen und extreme Winde.
  • Durch den Klimawandel werden Hurrikans zunehmend zerstörerischer.

Was ist ein Hurrikan?

Ein Hurrikan ist ein großer, tropischer Wirbelsturm über dem Atlantischen Ozean (oder anderen Gewässern wie dem Nordpazifik, dem Karibischen Meer oder dem Golf von Mexiko), der eine anhaltende Windgeschwindigkeit von mindestens 119 km/h erreicht.

Hurrikans werden auf der Saffir-Simpson-Skala in fünf Kategorien eingestuft. Ein Sturm der höchsten Kategorie erreicht Geschwindigkeiten von über 250 km/h. Typisch für Hurrikans sind ein ruhiges, wolkenarmes Auge, darum ein Ring mit den stärksten Winden und dem heftigsten Regen (Eyewall) und weiter außen spiraligen Regenbändern. Der Sturm bringt Gefahren wie Überschwemmungen, extreme Regenfälle und sehr starke Winde mit sich.

Wie entsteht ein Hurrikan?

Hurrikans entstehen, wenn über warmen Ozeanen (mindestens 26,5 °C) viel Meerwasser verdunstet, dieses als feuchtwarme Luft aufsteigt und sich dadurch riesige Gewitterwolken bilden, die immer weiterwachsen. Es entsteht ein Tiefdruckgebiet, das die Wolkenmasse gemeinsam mit der Erdrotation in Drehung versetzt: Ein Hurrikan entsteht. Getrieben von Winden kann sich der Wirbelsturm auf das Festland zubewegen und dort durch Starkregen, Sturmfluten und Überschwemmungen schwere Schäden verursachen.

Treten durch den Klimawandel vermehrt Hurrikans auf?

Es lässt sich zum heutigen Stand der Wissenschaft nicht eindeutig feststellen, dass durch den Klimawandel insgesamt mehr Hurrikans auftreten. Es kommt durch die Erwärmung der Meere jedoch häufiger zu sehr starken und regenreichen Hurrikans, wie es unter anderem im Atlantischen Ozean zu beobachten ist. Durch den Klimawandel bedingte Rekordtemperaturen von über 30 °C im Atlantik können dazu führen, dass Hurrikans, Zyklone und andere Wirbelstürme in Zukunft zunehmen.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind sich noch nicht darüber einig, ob die Häufung starker Stürme in den vergangenen Jahren einen Ausblick in die Zukunft zulassen oder lediglich als Ausreißer zu betrachten sind. Das Jahr 2020 gilt als Wirbelsturm-Rekordjahr und auch die Wirbelsturm-Saison 2021 hat früher begonnen als üblich. So wurde Indien bereits im Mai 2021 von den aufeinanderfolgenden schweren Zyklonen „Trauktae“ und „Yaas“ erfasst.

Wie schnell sind Hurrikans?

Hurrikans weisen per Definition eine Geschwindigkeit von mindestens 119 km/h auf. Sie können aber auch über 250 Kilometer pro Stunde erreichen. Die Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala klassifiziert die Tropenstürme und gibt neben der Windgeschwindigkeit auch Auskunft über den Luftdruck und den ansteigenden Wasserspiegel.

Geschwindigkeit von Hurrikans nach der Saffir-Simpson-Skala

Kategorie 1 119 bis 153 km/h
Kategorie 2 154 bis 177 km/h
Kategorie 3 178 bis 208 km/h
Kategorie 4 209 bis 251 km/h
Kategorie 5 Über 251 km/h

Quelle: Deutscher Wetterdienst

Ab welcher Windstärke und -geschwindigkeit ist von einem Wirbelsturm die Rede?

Zur Abgrenzung zwischen einem tropischen Tief, einem Sturm und einem Wirbelsturm ist die Windstärke entscheidend:

  • Ab einer Windgeschwindigkeit von 118 km/h handelt es sich um einen tropischen Wirbelsturm.
  • Ein tropischer Sturm liegt zwischen 63 bis 118 km/h.
  • Ein tropisches Tief erreicht zwischen 8 bis 62 km/h. 

Wirbelsturm-Arten: Was ist der Unterschied zwischen Hurrikan, Taifun und Zyklon?

„Hurrikan“, „Taifun“ und „Zyklon“ sind alles Bezeichnungen für einen tropischen Wirbelsturm. Der genaue Name hängt von der Region ab, in der der Wirbelsturm entsteht.

Hurrikan

Der Begriff Hurrikan bezieht sich lediglich auf Wirbelstürme an den Küsten Nord- und Südamerikas (Atlantik und Nordöstlicher Pazifik, einschließlich Karibischem Meer und Golf von Mexiko).

Taifun

Taifune treten ganzjährig im Nordwestpazifik (westlich der Datumsgrenze) auf – mit einem Höhepunkt im August und September.

Zyklon

Zyklone entstehen im Indischen Ozean sowie im Südwestpazifik (auch Arabisches Meer, Golf von Bengalen). Typisch sind zwei Saisonspitzen im Mai und Juni sowie Oktober und November.

Willy-Willy

„Willy-Willy“ ist eine Bezeichnung für tropische Zyklone in Nord­australien und Indonesien (Südöstlicher Indischer Ozean).

Abgrenzung: Tornado und Orkan

Tornados sind keine tropischen Wirbelstürme, sondern Wirbelstürme, die vor allem in Nordamerika über dem Land entstehen. Ein Orkan ist laut Beaufortskala ein Sturm mit einer Geschwindigkeit von über 118 km/h. Orkane finden gänzlich außerhalb der Tropen statt und zählen daher auch nicht zu den tropischen Wirbelstürmen.

Wirbelsturm-Arten und deren Vorkommen im Überblick

Wirbelsturm-Art Entstehungsregion Saison und Auftreten
Hurrikan Nördlicher Atlantischer Ozean, Nordpazifik, Karibisches Meer, Golf von Mexiko Ganzjährig im Pazifik, Hochsaison zwischen August und September; im Atlantik zwischen Anfang Juni und Ende November
Taifun Nordwestpazifik Ganzjährig, Hochsaison im August und September
Zyklon Indischer Ozean, Südwestpazifik, Arabisches Meer, Golf von Bengalen Ganzjährig, Hochsaison im Mai und Juni sowie Oktober und November
Willy-Willy Indischer Ozean vor Indonesien und Nordaustralien Anfang Januar bis Ende März

Was sind die Auswirkungen von Hurrikans?

Hurrikans richten Schäden durch extreme Winde, sehr starke Regenfälle, Erdrutsche und Sturmfluten an. Ihre zerstörerische Kraft speist sich aus ihrem oft hunderte Kilometer breiten Durchmesser und den hohen Windgeschwindigkeiten. Die Folgen reichen von zerstörten Gebäuden über Ausfälle der Infrastruktur und Versorgung bis hin zu gesundheitlichen Risiken, wirtschaftlichen Einbußen und Umweltschäden.

  • Zerstörung von Häusern und Lebensgrundlagen: Wohnhäuser, Schulen und mitunter ganze Dörfer werden beschädigt oder vollständig zerstört. Viele Menschen werden obdachlos. Besonders verheerend ist dies für ohnehin schwache Regionen und Bevölkerungsgruppen. Diese verlieren durch Wirbelstürme oftmals ihre gesamte Existenz.
  • Schäden an Infrastruktur und Versorgung: Beschädigte Stromleitungen, Straßen, Trinkwasserquellen und sanitäre Anlagen führen häufig zum Zusammenbruch der Wasser- und Energieversorgung. Das erschwert Hilfeleistungen und verzögert den Wiederaufbau.
  • Gesundheitliche Risiken: Schäden an Oberleitungen, Trinkwasserquellen und sanitären Anlagen führen häufig dazu, dass die Wasserversorgung zusammenbricht. Die Wahrscheinlichkeit, an Typhus, Cholera oder Malaria zu erkranken, steigt dann insbesondere in den tropischen und ärmeren Ländern rapide an.
  • Wirtschaftliche Folgen: Einkommens- und Produktionsausfälle belasten die Wirtschaft der betroffenen Regionen. Die Kosten für den Wiederaufbau sind teils immens und auch Jahre nach der Katastrophe noch spürbar.
  • Umwelt- und Ökosystemschäden: Mangroven, Korallenriffe, Wälder und Dünen können stark beschädigt oder zerstört werden, wodurch der Lebensraum zahlreicher Tiere bedroht wird. Freigesetzte Schadstoffe belasten das Wasser und die Luft.

Die verheerendsten Wirbelstürme der vergangenen Jahre

Jedes Jahr sind Menschen von Hurrikans, Zyklonen und Taifunen und ihren oft schlimmen Auswirkungen betroffen. Im Folgenden sind einige der verheerendsten Wirbelstürme der letzten Jahre aufgelistet:

  • Hurrikan „Katrina“ (2005) in der Karibik und an der Ostküste der Vereinigten Staaten: mindestens 1.800 Tote
  • Zyklon „Nargis“ (2008) in Myanmar: über 130.000 Tote
  • Taifun „Haiyan“ (2013) auf den Philippinen: über 6.000 Tote
  • Zyklon „Idai“ (2019) in Mosambik: über 600 Tote
     

Die Saison 2020 war eine von bisher zwei verzeichneten Hurrikan-Saisons, in der die festgesetzte Anzahl von 21 Namen für tropische Wirbelstürme innerhalb eines Jahres nicht ausreichte. Zur Benennung tropischer Wirbelstürme erstellt der amerikanische Wetterdienst alle sechs Jahre sechs Listen mit jeweils 21 Namen. Diese Zahl reicht in der Regel für ein Jahr aus. Im Jahr 2020 musste aufgrund der hohen Anzahl tropischer Wirbelstürme auf Buchstaben des griechischen Alphabets ausgewichen werden. Bereits im siebten Jahr in Folge begann die Hurrikan-Saison 2021 vor dem offiziellen Beginn am 1. Juni.

Auch in Zukunft werden Menschen unter den Folgen von Hurrikans leiden. Dabei kommt es nicht allein auf die Intensität des Wirbelsturms an, sondern auch darauf, wie gut die Bevölkerung gewappnet ist. Unterstützen Sie uns dabei, aktive Katastrophenvorsorge vor Ort zu leisten und den Menschen auch in der nächsten Krise helfen zu können.

Warnung und Vorhersagen für die Entstehung von Hurrikans

Offiziell beginnt die Hurrikan-Saison am 1. Juni eines Jahres. Das National Hurricane Center, welches für die Überwachung und Voraussage von Hurrikans verantwortlich ist, hat im Jahr 2021 jedoch bereits Mitte Mai damit begonnen, regelmäßige Wirbelsturm-Warnungen herauszugeben, da die tropischen Wirbelstürme in den vergangenen Jahren meist vor dem offiziellen Start aufgetreten sind.

Sobald sich ein Wirbelsturm gebildet hat, können Meteorologen die Entwicklung des Sturms für bis zu zehn Tage im Voraus berechnen. Daten von Wetterstationen auf dem Boden, auf Schiffen, von Flugzeugen oder Satelliten geben Aufschluss über die Intensität und die Windgeschwindigkeit des Hurrikans. Ebenso werden Statistiken vergangener Wirbelstürme sowie komplexe Simulationen – unter Berücksichtigung physikalischer Gesetze – herangezogen, um das Verhalten des Sturms vorauszusagen. So sind zumindest in Teilen Aussagen über die Zerstörungskraft von Wirbelstürmen möglich, damit entsprechende Schutzmaßnahmen getroffen werden können.

Wirbelstürme, bei denen Malteser International im Einsatz war

Im Rahmen unserer Katastrophenhilfe waren wir mit unseren Partnerorganisationen nach den folgenden schweren Wirbelstürmen im Einsatz vor Ort:

  • Taifune "Kalmaegi" und "Fung-Wong" (November 2025) auf den Philippinen: Gemeinsam mit der philippinischen Assoziation des Malteserordens haben wir Nothilfe für Menschen auf der philippinischen Insel Cebu geleistet. Diese wurde nicht nur im November 2025 von den zwei Tropenstürmen heimgesucht, sondern war kurz zuvor auch von einem starken Erdbeben betroffen. Mit unseren Sofortmaßnahmen konnten wir rund 4.000 Menschen in Not mit Hilfsgütern und Medikamenten unterstützen.
  • Zyklon „Yaas“ (2021) in Indien/Bangladesch: Nach dem zweiten Wirbelsturm innerhalb kürzester Zeit für die Region waren Ersthelfer und -helferinnen unserer lokalen Partner Mukti Foundation, COAST Trust und Gonoshasthaya Kendra mit Soforthilfemaßnahmen gegen die Sturmflut im Einsatz.
  • Zyklon „Amphan“ (2020) in Indien: Gemeinsam mit unseren lokalen Partnern leiteten wir Soforthilfemaßnahmen gegen die Auswirkungen der starken Regenfälle ein. Insbesondere das größte Flüchtlingscamp der Welt in Cox´s Bazar war von den Verwüstungen und zusätzlich von COVID-19 Infektionen bedroht.
  • Taifun „Kammuri” (2019) auf den Philippinen: Rund 80.000 Menschen mussten in Evakuierungseinrichtungen untergebracht werden. Um die Menschen bei den Wiederaufbaumaßnahmen zu unterstützen, haben wir Bargeld und Sachgutscheine im Wert von 50.000 € an die Betroffenen ausgegeben.
  • Hurrikan „Dorian” (2019) auf den Bahamas: Nach dem schweren Wirbelsturm der höchsten Kategorie 5, von dem über 70.000 Menschen betroffen waren, halfen wir unseren lokalen Partnern, Hilfsgüter und Notunterkünfte bereitzustellen und Hilfsmaßnahmen zu koordinieren. Außerdem unterstützten wir den Wiederaufbau von Schulen.
  • Zyklon „Idai” (2019) in Mosambik: Ein Nothilfeteam war unmittelbar nach der Katastrophe für zwei Monate vor Ort und leistete Soforthilfemaßnahmen, um unter anderem den Ausbruch einer Cholera-Epidemie zu verhindern.
  • Taifun „Mangkhut” (2018) auf den Philippinen: Kurz nach der Naturkatastrophe waren wir vor Ort, um Nahrungsmittel und Haushaltsgegenstände zu verteilen und eine Wasseraufbereitungsanlage in Betrieb zu nehmen.
  • Hurrikan „Harvey” (2017) in Houston: Nach den Überschwemmungen durch den Hurrikan bestand unser Einsatz aus der Einleitung von Hilfsmaßnahmen, um die Hilfskräfte vor Ort bestmöglich unterstützen zu können.
  • Hurrikan „Matthew” (2016) auf Haiti: Nach dem Wirbelsturm der Stärke 4 war unser Einsatzteam vor Ort und leistete dringend benötigte Soforthilfe, insbesondere in den am stärksten betroffenen Slums.

Unser Einsatz vor und nach Hurrikans, Taifunen und Zyklonen

Um die verheerenden Auswirkungen von Hurrikans und anderen tropischen Wirbelstürmen abzumildern, ist Katastrophenvorsorge ein wichtiger Pfeiler unserer humanitären Arbeit. So wollen wir die Bevölkerung besser auf künftige Naturkatastrophen vorbereiten, damit diese nicht zu einer humanitären Katastrophe werden. Gemeinsam mit den Menschen in betroffenen Regionen identifizieren wir Risiken in der Umgebung, stellen Notfallpläne auf und bereiten Schutz- und Evakuierungsmaßnahmen für den Ernstfall eines Hurrikans vor.

Dabei ist uns die Inklusion aller Menschen, gerade von benachteiligten Bevölkerungsgruppen und Menschen mit Behinderungen, sehr wichtig. Vor Eintreffen eines Hurrikans sollten so viele Menschen wie möglich evakuiert werden. Dies kann im Vorfeld trainiert werden, sodass das Verhalten im Notfall zur Routine wird.

Die Weiterbildung und Ausstattung der örtlichen Katastrophenvorsorge sowie Trainings- und Einsatzübungen helfen dabei, Menschenleben im Ernstfall zu retten und die Auswirkungen der Wirbelstürme zu verringern. Dazu gehört, dass Menschen vor Ort zur Trinkwasser- und Sanitärversorgung und zu Hygienepraktiken im Katastrophenfall geschult werden.

Im Katastrophenfall helfen wir mit der Verteilung dringend benötigter Hilfsgüter, mit Präventionsmaßnahmen im Bereich Hygiene und bei Bedarf mit mobilen medizinischen Versorgungsteams. In unseren Projekten zum Katastrophenschutz setzen wir auf die Mithilfe der Menschen vor Ort und reagieren dort, wo die Hilfe am dringendsten benötigt wird. Um diese Maßnahmen auch weiterhin leisten zu können, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen: Unterstützen Sie unsere Katastrophenvorsorge mit Ihrer Spende, damit wir die Menschen in bedrohten Regionen auf Wirbelstürme vorbereiten und Leben retten können.

Helfen Sie von Wirbelstürmen betroffenen Menschen mit Ihrer Spende

Häufige Fragen zu Hurrikans

Hurrikans entstehen über dem Atlantik, Nordost-Pazifik, dem Karibischen Meer und dem Golf von Mexiko, wenn die Wassertemperatur über 26,5 Grad Celsius liegt. Tropische Wirbelstürme dieser Art können auch in anderen Regionen auftreten und werden dann als Taifun (Westpazifik, nördlich des Äquators) oder Zyklon (Indischer Ozean, südlich des Äquators) bezeichnet.

Hurrikans haben anhaltende Windgeschwindigkeiten von mindestens 119 km/h. Sehr starke Hurrikans der Kategorie 5 (Saffir-Simpron-Skala) können Geschwindigkeiten von 252 km/h überschreiten.

  • Im Atlantik beginnt die Hurrikansaison offiziell am 1. Juni und zieht sich bis Ende November.
  • Im Ostpazifik erstreckt sie sich vom 15. Mai bis 30. November.
  • Im Nordwestpazifik ist ganzjährig Hurrikansaison mit Höhepunkt im August und September.

Die Stärke eines Hurrikans wird mit der Saffir–Simpson-Hurrikanskala bestimmt, die Stürme nach der anhaltenden 1-Minuten-Windgeschwindigkeit in die Kategorien 1 bis 5 einordnet:

  • 1: 119–153 km/h
  • 2: 154–177 km/h
  • 3: 178–208 km/h
  • 4: 209–251 km/h
  • 5: ≥ 252 km/h

Hurrikans erhalten ihre Namen aus vorab festgelegten Listen der Weltorganisation für Meteorologie (WMO). Wird ein Sturm außergewöhnlich zerstörerisch oder tödlich, wird sein Name aus Respekt und zur Vermeidung von Verwechslungen dauerhaft gestrichen.

Das Jahr 2020 gilt als Rekordjahr für das Vorkommen von Wirbelstürmen. So gab es in diesem Jahr nicht nur ungewöhnlich viele Wirbelstürme, sie traten auch früher auf, zogen sich länger über das Jahr hinaus und fielen heftiger aus. Auch das Jahr 2021 ist bereits ein weiteres Rekordjahr. Ein Grund dafür liegt im Klimawandel, da dieser eine Erwärmung der Meere zur Folge hat und das Wasser zum Teil auf Rekordtemperaturen von über 30 Grad Celsius ansteigen lässt.

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