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Tropische Wirbelstürme: Wie Taifune, Zyklone und Hurrikans Lebensgrundlagen zerstören

Hurrikans, Taifune oder Zyklone sind tropische Wirbelstürme, die mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 380 Kilometern auf die Küsten Nord- und Südamerikas, Afrikas und Asiens treffen.


Ihre zerstörerische Kraft speist sich aus ihrem breiten Durchmesser, der mehrere Kilometer betragen kann.

Besonders häufig sind Regionen in Nord- und Südostasien betroffen, sowie im sogenannten Hurricane Belt in der Karibik und im Golf von Mexiko.

Die verheerenden Wirbelstürme kosten Hunderten Menschen jährlich das Leben, richten schwere Zerstörungen an der Infrastruktur an und vernichten Nahrungsquellen.

Das ist besonders dann dramatisch, wenn ohnehin arme Länder und Bevölkerungsgruppen von den Auswirkungen der Stürme betroffen sind.

Wie entstehen Hurrikans?

Hurrikans entstehen überwiegend über dem Wasser des Atlantiks bei einer Wassertemperatur von mindestens 26,5 °C. Große Mengen Wasser verdunsten und warme sowie feuchte Luft steigt auf. Dadurch bilden sich Gewitterwolken. Ein Luftdruckgefälle innerhalb des Sturms lässt Luftmassen in Erdnähe zum Zentrum des Hurrikans ziehen. Durch die Erdrotation setzt sich der Wirbelsturm mit einem Durchmesser von mehreren Kilometern schließlich in eine Drehbewegung.

Ein Hurrikan hat Orkanstärke. Das entspricht einer Windgeschwindigkeit von mehr als 118 Kilometern pro Stunde und einem von Wert von 12 auf der Beaufortskala. Meistens treten Hurrikans zwischen Mai und September auf.

Besonders im Hurricane Belt, einem Bereich im Atlantischen Ozean, bilden sich aufgrund der warmen Wassertemperaturen überdurchschnittlich viele Hurrikans, die jedes Jahr die Ostküste Mittelamerikas und die Südküste der Vereinigten Staaten treffen. 

Der Unterschied zu Taifunen und Zyklonen

„Hurrikan“ ist eine von mehreren Bezeichnungen für einen tropischen Wirbelsturm. Das Wetter-Phänomen tritt im nördlichen Atlantischen Ozean, dem Nordpazifik, dem Karibischen Meer und dem Golf von Mexiko auf.

Der Begriff „Hurrikan“ bezieht sich lediglich auf Wirbelstürme an den Küsten Nord- und Südamerikas. Im Nordwestpazifik werden die tropischen Wirbelstürme „Taifun“ genannt, im Indischen Ozean dagegen „Zyklon“.

Die Folgen eines Hurrikans

Starke Regenfälle, hohe Windgeschwindigkeiten und Sturmfluten können katastrophale Zerstörungen durch Erdrutsche und Überschwemmungen anrichten. Oftmals werden Wohnhäuser beschädigt oder völlig zerstört und es gibt viele Obdachlose.

Schäden an Oberleitungen, Trinkwasserquellen und sanitären Anlagen führen häufig dazu, dass  die Wasserversorgung zusammenbricht. Die Wahrscheinlichkeit, an Typhus, Cholera oder Malaria zu erkranken steigt dann insbesondere in den tropischen und ärmeren Ländern rapide an.

Wir unterstützen die von Hurrikans, Taifunen und Zyklonen betroffenen Regionen dabei, Schutz- und Evakuierungsmaßnahmen zu treffen und Notfallpläne aufzustellen. Die Weiterbildung und Ausstattung der örtlichen Katastrophenvorsorge sowie Trainings- und Einsatzübungen helfen dabei, Menschenleben im Ernstfall zu retten und die Auswirkungen der Wirbelstürme zu verringern.

Dazu gehört, dass Menschen vor Ort zur Trinkwasser- und Sanitätsversorgung und zu Hygienepraktiken im Katastrophenfall geschult werden. Im Katastrophenfall helfen wir mit Verteilungen dringend benötigter Hilfsgüter, mit Präventionsmaßnahmen im Bereich Hygiene und, bei Bedarf, mit mobilen medizinischen Versorgungsteams.

Taifun Haiyan hatte 2013 verheerende Ausmaße: Mehr als eine Million Menschen verloren ihr Zuhause.
Taifun Haiyan hatte 2013 verheerende Ausmaße: Mehr als eine Million Menschen verloren ihr Zuhause.

Die größten Wirbelstürme der vergangenen Jahre

Nach Zyklon Nargis in Myanmar verteilten wir wichtige Hilfsgüter an die Menschen.
Nach Zyklon Nargis in Myanmar verteilten wir wichtige Hilfsgüter an die Menschen.

Jedes Jahr sind Menschen von Hurrikans, Zyklonen und Taifunen und ihren meist schlimmen Auswirkungen betroffen. Im Folgenden sind die verheerendsten Wirbelstürme der letzten Jahre aufgelistet.

  • Hurrikan „Katrina“ (2005) in der Karibik und an der Ostküste der Vereinigten Staaten: 1836 Tote
  • Zyklon „Nargis“ (2008) in Myanmar: 84.500 Tote
  • Taifun „Haiyan“ (2013) auf den Philippinen: 6166 Tote
  • Zyklon „Idai“ (2019) in Mosambik: über 700 Tote
     

Auch in Zukunft werden Menschen unter den Folgen tropischer Wirbelstürme  leiden.

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