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Unsere humanitäre Hilfe in Syrien

Syrien ist bereits seit März 2011 Kriegsschauplatz. Bis heute sind während der Kämpfe und Bombardements mehr als eine halbe Million Syrer ums Leben gekommen.

Viele Millionen Menschen mussten vor den Kämpfen fliehen: Mehr als 13 Millionen Menschen sind aufgrund des Krieges aus ihrer Heimat vertrieben worden. Etwa 6,6 Millionen Menschen davon leben als Flüchtlinge hauptsächlich in den Nachbarländern, aber auch weltweit. Allein in der Region Idlib sind fast drei Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen. Der Syrienkrieg ist eine der schlimmsten humanitären Krisen der heutigen Zeit.

Die Menschen in Syrien sind dringend auf Ihre Unterstützung angewiesen: Helfen Sie jetzt!

So helfen wir mit Ihrer Unterstützung:

Seit den Anfängen der Krise leisten wir für die notleidenden Menschen in Syrien – insbesondere im Bereich der medizinischen Versorgung – lebensrettende Nothilfe. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen vor Ort betreiben und unterstützen wir Krankenhäuser, Basisgesundheitszentren und mobile medizinische Teams. Wir verteilen Hilfsgüter wie Decken, Matratzen und Hygieneartikel und sind insbesondere auch in der Wasser-, Sanitär- und Hygiene-Versorgung innerhalb der Camps aktiv. Außerdem leisten wir psychosoziale Unterstützung.

Nach jahrelangem Krieg, langwierigen Feindseligkeiten und neuen Vertreibungen bleibt die humanitäre Situation äußerst komplex und die Not der Menschen überwältigend. Die langen Jahre der Krise in Syrien und die Kriegshandlungen lassen viele Menschen perspektivlos zurück und führen zu weiteren Traumata. Syrien ist nach wie vor eine der größten und komplexesten Krisen weltweit.

Das öffentliche Gesundheitssystem ist zusammengebrochen. Ein Großteil der Krankenhäuser und medizinischen Einrichtungen wurde im Krieg zerstört, die Energieversorgung ist mangelhaft und es fehlt an Medikamenten, Verbrauchsmaterialien und medizinischem Personal.

Viele der Vertriebenen in der Region Idlib leben in Flüchtlingscamps und informellen Siedlungen. Den Menschen fehlt es an grundlegender Versorgung mit Zelten, Matratzen, Decken, sauberem Wasser, Nahrungsmitteln sowie medizinischer Versorgung.

Unser Ziel ist es, die medizinische Versorgung sowie die Lebensbedingungen insbesondere von intern vertriebenen Menschen zu verbessern.

  • Verbesserung des Zugangs zu primärer und sekundärer Gesundheitsversorgung
  • Verbesserte Gesundheitsversorgung für Kinder und Mütter
  • Rehabilitierung medizinischer Versorgungsinfrastruktur
  • Verbesserter Zugang zu Wasser, Hygiene- und Sanitäreinrichtungen in Camps

In enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern „Hand in Hand for Aid and Development“ und „Independent Doctors Association“ setzen wir uns für eine verbesserte Gesundheitsversorgung ein, indem wir zahlreiche Krankenhäuser, Basisgesundheitszentren und mobile medizinische Teams betreiben und unterstützen. Unter anderem leisten wir dort folgendes:

  • Wir stellen ambulante Dienste in Basisgesundheitsstationen und Krankenhäusern bereit.
  • Wir betreiben Notaufnahmen und leisten chirurgische Gesundheitsdienstleistungen.
  • Wir stellen primäre und sekundäre Gesundheitsdienstleistungen für Kinder und Mütter sowie Geburtshilfe, Notfallgeburts- und Neugeborenenversorgung bereit.
  • Wir betreiben eine Intensivstation und Dialyseeinheit.
  • Wir stellen Rettungswagen bereit.
  • Wir beschaffen Medikamente und medizinisches Verbrauchsmaterial.
  • Wir leisten psychosoziale Beratung.
  • Wir setzen Gesundheitshelfer in Gemeinden zur Gesundheitsaufklärung und Früherkennung von Krankheiten ein.

 

Gemeinsam mit unserem Partner „Maram Foundation“ setzen wir uns für eine verbesserte Trinkwasserversorgung und bessere Hygienezustände in Camps für Vertriebene ein:

  • Wir versorgen Geflüchtete mit sauberem Wasser.
  • Wir verteilen Hygiene-Kits an Familien.
  • Wir organisieren die Reinigung der sanitären Einrichtungen.
  • Wir sorgen für die Instandhaltung und Reparatur sanitärer Einrichtungen.
  • Wir entsorgen Abfall.
  • Wir bauen Latrinen.

 

Im Jahr 2020 leisteten wir ebenso mit unserem Partner „Maram Foundation“ lebensrettende Nothilfe für neu vertriebene Menschen in der Region Idlib:

  • Wir verteilten 17.122 Decken an 4.281 Familien.
  • Wir verteilten 1.263 Matratzen an 316 Familien.
  • Wir verteilten 47.244 Hygienekits an 25.622 Familien.

 

Finanzierung Projekte: Auswärtiges Amt, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Aktion Deutschland Hilft, Nachbar in Not, Malteser Austria, Seliger Gerhard

Unsere Hilfsprojekte in Syrien - Eindrücke von vor Ort

Alle neuen Meldungen zu Syrien auf einen Blick:

Gemeinsam gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Syrien

Zusammen mit unseren Partnerorganisationen "Hand in Hand" und "Independent Doctors Association" führen wir unsere Maßnahmen zur Stärkung der Gesundheitskapazitäten in Krankenhäusern und Gesundheitsstationen fort. Im Rahmen unseres WASH-Programms verteilen wir noch mehr Wasser und Hygieneartikel, klären über das Virus auf und unterstützen die Menschen in Camps und informellen Siedlungen bei der Reparatur unzureichender sanitärer Einrichtungen.

Erfahren Sie mehr zu unseren weltweiten Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus.

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24.11.2020

Idlib: Rasanter Anstieg der COVID-19 Fälle überfordert Gesundheitseinrichtungen

Köln/Idlib. Innerhalb der vergangenen zwei Wochen ist die Zahl der COVID-19-Infektionen in der Region Idlib um 70 Prozent auf über 12.000 Infizierte gestiegen. Angesichts dieses rasanten Anstiegs in der Krisenregion Nordwestsyrien fordert Malteser International mehr Schutz und Unterstützung für das Gesundheitspersonal in den kriegsbetroffenen Gebieten. „Der Schutz und die Gesunderhaltung der Mitarbeiter in den Krankenhäusern und Gesundheitsstationen wird in den kommenden Wochen den Unterschied zwischen verlorenen und geretteten Menschenleben ausmachen", sagt Janine Lietmeyer, Leiterin der Nahostabteilung bei Malteser International.

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12.03.2020

Syrien: Neuerfindung von Menschlichkeit statt Kriegsbilanzen

Zum 9. Jahrestag des Beginns des Syrienkonflikts fordert Malteser International einen Perspektivwechsel. „Die niederschmetternde Bilanz nach neun Jahren Krieg sind Hundertausende Tote, eine unvorstellbare Zunahme extremer Armut und die Zerrüttung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Hier muss die Menschlichkeit neu erfunden werden“, sagt Janine Lietmeyer, Leiterin des Regionalbereichs Nahost bei Malteser International. „Das Ende des Krieges, die Rückkehr in ihre Heimat und die Chance auf ein normales Leben – das wünschen sich die Menschen in ganz Syrien.“

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21.02.2020

Syrien: „Klar gesprochen: Diese Menschen werden erfrieren und verhungern“

Millionen Menschenleben in Idlib bedroht

Die Lage der Menschen in der Region Idlib und West Aleppo, den letzten von Oppositionskräften und radikalen Islamisten kontrollierten Gebieten im Nordwesten Syriens, ist aussichtslos. Das zwischen der Türkei und Russland ausgehandelte Waffenstillstandsabkommen für die Region existiert nur auf dem Papier. „Die Zivilisten, die vor den Kämpfen und Luftbombardements im Süden fliehen, haben keinerlei Rückzugsmöglichkeit“, sagt Janine Lietmeyer, Leiterin des Regionalbereichs Nahost.

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Geschichten und Hintergründe aus Syrien:

Von der Protestbewegung zum Krieg in Syrien – Ein Überblick

Aus friedlichen Protesten entsteht ein grausamer Bürgerkrieg, der sich zum Stellvertreterkrieg entwickelt. Erfahren Sie die Hintergründe.

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Palliativmedizin für chronisch Erkrankte in Syrien

Kinder des Krieges: Yusuf ist 14 Jahre alt und leidet unter einer chronischen Leberunterfunktion. In der von uns unterstützten Kinderklinik in Idlib wird er behandelt.

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Lelas Geschichte

Lela hatte Glück im Unglück: Bei einem Brand in der Flüchtlingsunterkunft erlitt sie schwere Verbrennungen, konnte aber lebend aus dem Feuer gerettet werden.

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Gesichter unserer Hilfe: Batoul Abras

In ihrem Buch erzählt unsere Mitarbeiterin Batoul die Geschichten und traumatischen Kriegserlebnissen von zehn Menschen, die wie sie in die Türkei geflohen sind.

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"Wir haben schon wieder alles verloren"

Der Krieg hat Hamid und seine junge Familie gezwungen ihr Zuhause aufzugeben. Bei einem verheerenden Brand im Flüchtlingscamp verliert die Familie ihren Sohn.

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Syrien: Albtraum ohne Ende - Eine Multimedia-Reportage

Ich möchte helfen! Was kann ich tun?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zu helfen: 

1. Spenden Sie online oder per Banküberweisung! Jeder Euro ist wichtig!

2. Sprechen Sie mit anderen Menschen: Reden Sie mit Freunden, Familie und Kollegen über die Situation in Syrien.

3. Organisieren Sie Ihre eigene Spendenaktion: Wie wäre es mit einem Kuchenverkauf, Flohmarkt oder Wohnzimmerkonzert? Kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen.

4.  Liken, teilen, kommentieren: Unterstützen Sie uns auf Facebook, Twitter, Instagram und Youtube und helfen Sie uns dabei, möglichst viele Menschen zu erreichen.

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Projektinfo

Standorte in Syrien

Projektregionen: Governorate Nord- und West-Aleppo, Idlib

Partner: Independent Doctors Association, Hand in Hand for Aid and Development, Maram Foundation

Fotonachweise Spendenbeispiele: IDA (1), HIHFAD (2), Maram Foundation (3)

Stefanie Heil

+49-(0)221-96441-251

Email: 
stefanie.heil@malteser-international.org

Unterstützen Sie unsere Projekte in Syrien mit Ihrer Spende!
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