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Unsere humanitäre Hilfe in Syrien

Syrien ist bereits seit März 2011 Kriegsschauplatz zwischen der Assad-Regierung und zahlreichen verschiedenen bewaffneten Gruppen. Bis heute sind während der Kämpfe und Bombardements mehr als eine halbe Million Syrer ums Leben gekommen.

Viele Millionen Menschen mussten vor den Kämpfen fliehen: Mehr als 12 Millionen Menschen sind aufgrund des Krieges aus ihrer Heimat vertrieben worden. Etwa 5,6 Millionen Menschen davon leben als Flüchtlinge hauptsächlich in den Nachbarländern und weltweit. Allein in der Region Idlib sind mehr als zwei Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen. Der Syrienkrieg ist eine der schlimmsten humanitären Krisen der heutigen Zeit.

Die Menschen in Syrien sind dringend auf Ihre Unterstützung angewiesen: Helfen Sie jetzt!

Ich möchte helfen! Was kann ich tun?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zu helfen: 

1. Spenden Sie online oder per Banküberweisung! Jeder Euro ist wichtig!

2. Sprechen Sie mit anderen Menschen: Laden Sie ihre Freunde, Familie und Kollegen ein, sich an der Fastenkampagne zu beteiligen. 

3. Organisieren Sie eine kleine Aktion: laden Sie Freunde zum Abendessen, einer Party oder einem Kaffeetrinken ein und bitten Sie Ihre Gäste, für die Menschen in Syrien zu spenden.

4.  Liken, teilen, kommentieren: Unterstützen Sie uns auf Facebook, Twitter, Instagram und Youtube und helfen Sie uns dabei, möglichst viele Menschen zu erreichen.

SPENDEN SIE JETZT!

So helfen wir mit Ihrer Unterstützung:

Gemeinsam mit türkischen und syrischen Partnerorganisationen führen wir grenzübergreifende Hilfsprojekte im medizinischen Bereich durch – unter besonders erschwerten Sicherheitsbedingungen. Wir leisten unsere Hilfe bereits seit Sommer 2012 insbesondere für die Vertriebenen innerhalb Syriens, die das Land nicht verlassen können oder wollen.

Nur noch 40 Prozent der vor dem Krieg existierenden Gesundheitsinfrastruktur in Syrien ist funktional. Seit 2011 hat sich die Gesundheitsversorgung im Land aufgrund von physischer Zerstörung von Gesundheitsgebäuden, mangelnder Energieversorgung und einem eklatanten Mangel an Medikamenten, Verbrauchsmaterialien und medizinischem Personal ständig verschlechtert.

  • Verbesserung des Zugangs zu primärer und sekundärer Gesundheitsversorgung
  • Speziell Gesundheitsversorgung für Kinder
  • Rehabilitierung medizinischer Versorgungsinfrastruktur

In enger Zusammenarbeit mit der Independent Doctors Association (IDA) betreiben wir:
 

  • 1 Krankenhaus mit 100 Betten an der syrisch-türkischen Grenze in Bab al Salam
  • 9 Basisgesundheitszentren (3 davon mobil) in der Region um Nord- und West-Aleppo
  • 1 Produktionsstätte für die Herstellung von medizinischem Sauerstoff
  • 2 Blutbanken in Azaz und in Al Atareb
  • 6 Rettungswagen
  • 1 mobilen Operationssaal, derzeit eingesetzt für Notfälle im Geburtskrankenhaus von Al Ghandoura
  • 2 Kliniken zur Behandlung von Kindern mit Thalassämie (genetisch bedingte Blutarmut)
     

Seit 2017 arbeiten wir mit den syrischen Partnern Hand in Hand for Syria und Maram Foundation sowie mit dem Türkischen Roten Halbmond in Idlib zusammen. Wir verteilen Sachgüter und Zelte an die Geflohenen, unterstützen ein Krankenhaus in Balayun und drei Basisgesundheitszentren.

Finanzierung Projekte: Auswärtige Amt, Bundesministerium für Zusammenarbeit und Entwicklung, Aktion Deutschland Hilft

Interview mit Janine Lietmeyer, Leiterin der Regionalabteilung Nahost, zur aktuellen Situation

Seit nunmehr acht Jahren herrscht Krieg in Syrien und die Menschen leiden unter der Gewalt. Millionen Menschen leben seit Jahren als Vertriebene im eigenen Land, ob in Camps oder einfachen Unterkünften. Vor allem während des vergangenen Winters war das Leben in den Zeltcamps beschwerlich, ohne sauberes Wasser und Strom. Die Zeltplanen boten kaum Schutz vor Kälte und Regen.

Die staatliche medizinische Versorgung ist stark eingeschränkt. Darunter leiden vor allem Kinder und alte Menschen, aber auch chronisch Kranke.

Janine Lietmeyer, Leiterin der Regionalabteilung Nahost, erklärt im Interview, wie es den Menschen in Syrien geht und wie wir ihnen dabei helfen, ihre Situation zu verbessern.

Geschichten und Hintergründe aus Syrien:

03.04.2019

Gesichter unserer Hilfe: Batoul Abras

2013 ist die Psychologin Batoul Abras aus Syrien in die Türkei geflohen und begann dort für eine unserer Partnerorganisationen zu arbeiten. In Einzelgesprächen und Gruppensitzungen hat sie drei Jahre lang traumatisierte syrische Geflüchtete behandelt. Im vergangenen Jahr veröffentliche Batoul ein Buch mit dem Titel „Memories Scattered by War“, auf Deutsch: „Vom Krieg zerbrochene Erinnerungen“. Zehn Menschen, die wie Batoul aus Syrien in die Türkei geflohen sind, berichten darin von ihren ganz unterschiedlichen traumatischen Erlebnissen während des Krieges.

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14.03.2019

Fasten für Syrien: "Wir haben schon wieder alles verloren"

Trauernd steht der 29-jährige Hamid zwischen den verkohlten Trümmern seiner Unterkunft. Der Krieg hat Hamid und seine junge Familie gezwungen ihr Zuhause aufzugeben und Zuflucht im einem Flüchtlingscamp nahe der Stadt Al-Dana zu suchen. Dort leben sie in einer Notunterkunft. Bei einem verheerenden Brand verliert die Familie ihren zweitjüngsten Sohn.

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06.03.2019

Fasten für Syrien: Lelas Geschichte

Lela hatte Glück im Unglück: Bei einem Brand in der Flüchtlingsunterkunft, in der die Anderthalbjährige mit ihrer Familie lebt, erlitt sie schwere Verbrennungen, konnte aber lebend aus dem Feuer gerettet werden. Ihre Familie hat in dem Feuer das Wenige verloren, das sie nach der Flucht besaß. Seit fünf Jahren sind Lelas Eltern bereits auf der Flucht. Die Familie fand im Kalbeed-Camp für Vertriebene, in der Nähe der Stadt Al-Dana bei Idlib, Zuflucht. Lesen Sie hier ihre Geschichte.

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20.02.2019

Palliativmedizin für chronisch Erkrankte in Syrien: „Ich kämpfe gegen die Krankheiten in meinem Körper“

Kinder des Krieges: Yusuf ist 14 Jahre alt und leidet unter einer chronischen Leberunterfunktion, die ihn körperlich schwächt und ihn anfällig macht für weitere Erkrankungen. Er wird in einer Kinderklinik in Idlib behandelt, die Malteser International seit Mai 2018 unterstützt.

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Von der Protestbewegung zum Krieg in Syrien – Ein Überblick

Friedliche Proteste auf den Straßen im Süden Syriens Anfang 2011 markieren den Beginn des Syrienkonflikts: Die Menschen sind inspiriert von den Aufständen des arabischen Frühlings in Tunesien und Ägypten. Sie fordern politische Reformen, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit. Aus den Protesten entsteht ein grausamer Bürgerkrieg, der sich zum Stellvertreterkrieg mit vielen Akteuren entwickelt. Lesen Sie hier alle Hintergründe zum Syrienkrieg.

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Syrien: Albtraum ohne Ende - Eine Multimedia-Reportage

Sehen Sie hier die Multimedia-Reportage zu Syrien von Aktion Deutschland Hilft
Eine Multimedia-Reportage über die humanitäre Katastrophe in Syrien von Aktion Deutschland Hilft

Unsere Gesundheitsprojekte in Syrien

Projektinfo

Standorte in Syrien

Projektregionen: Governorate Nord- und West-Alepp, Idlib

Partner: Independent Doctors Association, Hand in Hand for Relief and Development, Maram Foundation, Türkischer Roter Halbmond

Fotonachweise Spendenbeispiele: istock.com/toeytoey2530 (1), istock.com/oceandigital (2)

Letzte Änderung: März 2019

Janine Lietmeyer

+49-(0)221-96441-250

Email: 
janine.lietmeyer(at)malteser-international.org

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