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Hilfe für Erdbebenbetroffene in Venezuela

Erdbeben in Venezuela: Ihre Spende hilft!

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Am 24. Juni erschütterten innerhalb von weniger als einer Minute zwei schwere Erdbeben in Venezuela den Bundesstaat La Guaira im Nordwesten des Landes, rund 160 km von der Hauptstadt Caracas entfernt. Es ist das stärkste Erdbeben in Venezuela seit mehr als 100 Jahren. Die Regierung hat den Notstand ausgerufen. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke der beiden Beben mit 7,2 und 7,5 auf der Richterskala an. Offiziellen Angaben zufolge sind mehr als 6.000 Menschen ums Leben gekommen (Stand August 2026). Die tatsächliche Zahl der Todesopfer dürfte jedoch deutlich höher liegen, da weiterhin Zehntausende Menschen als vermisst gelten. Zudem wurden zahlreiche Menschen verletzt. In Venezuela sind fast 2,5 Millionen Menschen von den Auswirkungen der Erdbeben direkt betroffen. 

So helfen wir nach dem Erdbeben in Venezuela

Gemeinsam mit dem venezolanischen Malteserorden und unserem langjährigen Partner PALUZ unterstützen wir die vom Erdbeben betroffenen Menschen weiterhin. Mobile medizinische Teams versorgen Menschen in Caracas, La Guaira und Miranda, psychosoziale Angebote wurden aufgebaut und Wasser-, Hygiene- sowie Aufklärungsmaßnahmen ausgeweitet. Zudem stellen wir Medikamente und medizinisches Material bereit. 

Dabei erreichen die mobilen Teams auch Menschen in schwer zugänglichen Gemeinden, deren Zugang zu Gesundheitsdiensten durch das Erdbeben eingeschränkt wurde. Gemeinsam mit unseren Partnern tragen wir dazu bei, die medizinische Versorgung in den betroffenen Regionen aufrechtzuerhalten.

Seit 2020 unterstützen wir über unsere lokalen Partner Menschen in Venezuela, insbesondere in den Bereichen Gesundheit und Ernährung. Dank der finanziellen Unterstützung von Aktion Deutschland Hilft können wir den Menschen auch nach den schweren Erdbeben weiterhin zur Seite stehen und dringend benötigte Hilfe leisten.

Krise in Venezuela

Die Erdbeben treffen auf ein bereits krisengebeuteltes Land. Die humanitäre Krise in Venezuela ist das Ergebnis eines wirtschaftlichen Zusammenbruchs, der durch Hyperinflation, massive Armut und Arbeitslosigkeit gekennzeichnet ist. Bei einer prognostizierten Inflation von über 600% im Jahr 2026 sind Grundnahrungsmittel und medizinische Hilfe für die Mehrheit der Menschen unzugänglich geworden. Infolge der Krise haben 7,9 Millionen Venezolanerinnen und Venezolaner ihr Land verlassen.

Ihre Hilfe ist wichtig! Unterstützen Sie die von den Erdbeben Betroffenen und helfen Sie uns, ihr Leid zu lindern. Jede Spende zählt.

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Erdbeben in Venezuela: Neuigkeiten und Geschichten zu unserer Hilfe:

23.07.2026

Erdbeben Venezuela: Psychosoziale Unterstützung für die Betroffenen

Köln/Caracas. Rund einen Monat nach dem schweren Erdbeben in Venezuela sind vermutlich noch immer tausende Menschen unter den Trümmern verschüttet. Ihre Angehörigen verharren in meist einfachen Zelten neben den eingestürzten Häusern und hoffen, dass die Leichen bald geborgen werden und sie ihre Angehörigen beerdigen können. Malteser International startet jetzt über einen lokalen Partner die psychologische Betreuung der Menschen durch zunächst drei Psychologinnen und Psychologen. Die mobilen Teams werden von nun an nicht nur medizinische Hilfe leisten, sondern auch psychosoziale.
 

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Haydee Diaras: "Ich habe so etwas noch nie erlebt"

Haydee Darias, 66, aus Venezuela ist eine echte Überlebenskünstlerin. Als sie acht Jahre alt war, erlebte sie ihr erstes schweres Erdbeben. Im Jahr 1999 überlebte sie die „Katastrophe von Vargas“, als sintflutartige Regenfälle Erdrutsche auslösten, die im heutigen La Guaira Tausende Menschen das Leben kosteten und viele in die Flucht trieben. Trotz der Entbehrungen und Herausforderungen in ihrem von Krisen heimgesuchten Land baute sie sich und ihrer Familie ein Leben auf. Dann, am 24. Juni 2026, spürte sie erneut, wie der Boden bebte.

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29.06.2026

Erdbeben Venezuela: Mobile medizinische Klinikeinheiten für die Krisenregion

Köln/Caracas. Das Nothilfe-Team von Malteser International ist am Wochenende im Krisengebiet angekommen und hat die Arbeit aufgenommen. „Die Lage vor Ort ist katastrophal. Tatsächlich werden noch immer vereinzelt Menschen gerettet. Um Überlebende in den Trümmern zu hören, muss es in der Umgebung absolut leise sein. Die Stille, die über den zerstörten Häusern liegt, bewegt mich sehr.  Es gibt zu wenige Krankenwagen und die Verletzten werden teils notdürftig auf Motorrädern in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Es fehlen insbesondere medizinische Notfallausrüstung, Medikamente und Material für die Traumaversorgung“, berichtet Jonas Jung, Nothilfekoordinator bei Malteser International aus La Guaira.

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26.06.2026

Erdbeben Venezuela: Malteser International-Team aus Deutschland fliegt in die Krisenregion

Köln/Caracas. Ein Nothilfe-Team von Malteser International reist am Samstag mit einer Bundeswehrmaschine von Wunstorf in Niedersachsen nach Caracas, um die Helfenden in den betroffenen Gebieten zu unterstützen. „Da in Venezuela einige Flughäfen zerstört wurden, ist es für uns eine großartige Möglichkeit, dass wir mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks (THW) die Möglichkeit haben, die Menschen schnellstmöglich zu erreichen“, sagt Jonas Jung, Nothilfekoordinator bei Malteser International.

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25.06.2026

Malteser International stellt 250.000 Euro nach Erdbeben bereit

Köln/Caracas. Zwei Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 haben am Mittwochabend Ortszeit die westliche Küstenregion Venezuelas schwer erschüttert. In den nahe am Epizentrum gelegenen Städten stürzten Gebäude ein, es werden tausende Todesfälle befürchtet. Für die betroffenen Gebiete wird Malteser International sofort eine Nothilfe in Höhe von 250.000 Euro zur Verfügung stellen, um schnelle Hilfe zu leisten.

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