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Ein Mittagessen für eine bessere Zukunft

Suzanne Peter lebt mit ihrer Familie in einem Flüchtlingslager in der Stadt Wau. © African Visuals Media/Malteser International

Für Suzanne Peter ist eine warme Mahlzeit am Tag keine Selbstverständlichkeit: „Bevor die Schulspeisungen begonnen haben, war es sehr schwer für mich, jeden Tag in die Schule zu kommen und mich zu konzentrieren.“ Die 8-Jährige ist eins von mehr als 5.000 Kindern, die täglich von Malteser International ein Essen in der Schule erhalten. Ihr Traum ist es, später einmal Lehrerin zu werden. „Ich will später einen guten Beruf haben, damit ich meiner Oma und meinen Geschwistern helfen kann“, sagt sie. 

Suzanne ist mit ihren fünf Geschwistern und ihrer Großmutter aus dem südsudanesischen Bundesstaat Western Equatoria in die Stadt Wau geflohen, um sich vor dem Bürgerkrieg in ihrer Heimat in Sicherheit zu bringen. „Meine Mama ist auf der Flucht hierher gestorben.“ Die Großmutter kümmert sich alleine um die Geschwister. Sie versucht jeden Tag etwas dazu zu verdienen, um die Kinder mit Essen zu versorgen.

Die Ernährungssituation der Familien ist katastrophal

Die XY-Jährige träumt davon später einmal als Lehrerin zu arbeiten. © African Visuals Media/Malteser International

Die Familien erhalten in den Flüchtlingslagern jeweils eine halbe Essensration, davon alleine können sie jedoch nicht leben. Eine ganze Ration reicht gerade so aus, um den Kalorien- und Nährstoffbedarf eines Menschen zu decken. Und selbst Essen zu besorgen ist nicht leicht: Viele Flüchtlinge haben kaum Geld, eine Arbeit zu finden ist fast unmöglich. Nahrungsmittel sind im Südsudan ohnehin knapp, in vielen Teilen des Landes herrscht eine Hungersnot. 

Für Suzanne und ihre Geschwister gab es früher zwar ein kleines Frühstück vor der Schule, aber das hielt meistens nicht lange vor. „Nachdem wir den Weg in die Schule geschafft hatten, war ich oft schon wieder hungrig. Manchmal ist mir schon in der ersten Stunde ganz schwarz vor Augen geworden.“
Seitdem es jeden Tag Mittagessen in der Schule gibt, freut sich Suzanne auf die Schule. „Aber nicht nur wegen des Essens, auch, weil mit der Unterricht Spaß macht. Englisch ist mein Lieblingsfach und unsere Lehrerin ist mein großes Vorbild. Wenn ich erwachsen bin, will ich mal werden wie sie!“

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Suzannes Oma kümmert sich alleine um die sechs Kinder. © African Visuals Media/Malteser International

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