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Nothilfe gegen die Dürre in Kenia

Im Februar schon hat die kenianische Regierung die Dürre zu einer nationalen Katastrophe erklärt. Zu dem Zeitpunkt waren etwa 2,7 Millionen Menschen im Norden des Landes auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Nur vereinzelt gab es Regen, der für Mensch und Tier längst nicht ausreichte.
Den Halbnomaden, die im Norden Kenias leben, fehlt es damit an ihrer Lebensgrundlage. Sie sind darauf angewiesen, ihr Vieh gegen andere Nahrungsmittel tauschen zu können. Vor allem Kinder sind von der Nahrungsmittelknappheit betroffen. Mehr als die Hälfte aller Kinder unter 5 Jahren sind unterernährt. Die Unterernährung  hat Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder, auf ihre Lernfähigkeit und damit auch auf die Entwicklung Kenias.

Im Marsabit County, Nordkenia, an der Grenze zu Äthiopien, liegt der Bezirk Illeret. Zu wenig Regen ist in den letzten eineinhalb Jahren gefallen. Die Wassertanks sind leer, es wächst kaum Gras, das Vieh ist mager, die Produktivität ist stark zurückgegangen, die Milchleistung ist gleich null.
Die ursprüngliche Lebens- und Ernährungsgrundlage der Menschen, Schafe und Ziegen, sind in der Dürre zu einer Last geworden. Es gibt nicht genug Gras und Wasser, und die Tiere haben stark an Wert verloren, so dass ein Verkauf für viele Menschen momentan nicht in Frage kommt

Durch die Verteilung von Nahrungsmittelgutscheinen wird die Versorgung von bedürftigen Familien mit Nahrungsmitteln während der Projektlaufzeit sichergestellt. Durch die Bestandsverkleinerungen können mehrere Familien ernährt werden und das Weideland wird geschont.

  • Versorgung mit sauberem Trinkwasser
  • Versorgung der Health Station in Illeret mit Zusatznahrung für Kinder unter 5 Jahren
  • Haushalte mit unterernährten Kindern werden mit zusätzlichen Nahrungsmittel-Gutscheinen unterstützt
  • Bestandsverkleinerung durch Schlachtungen
  • Schlachttiere werden über Nahrungsmittelgutscheine bezahlt
  • Verteilung des Fleisches an bedürftige Familien

Länderinfos

Hauptstadt: Nairobi
Fläche: 582.650 km²
Bevölkerung: ca. 45,5 Millionen

Projektdaten

Laufzeit: 01.11.2016 - 31.12.2017
Finanzierung: ADH, Futur 21, Senat der Wirtschaft, Spenden

Letzte Änderung: Mai 2017

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