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Südsudan: Sicherer Zugang zu Wasser, sanitären Einrichtungen und Hygiene

Der Zugang zu Wasser, sanitären Einrichtungen und Hygiene (WASH) bildet für alle Menschen die Grundlage für ein gesundes Leben. Gibt es kein ausreichend sauberes Trinkwasser, sind keine Duschen, Toiletten und Waschmöglichkeiten vorhanden oder fließt Abwasser in die Straßen, ist das Risiko sehr hoch, krank zu werden. Jedes Jahr sterben Millionen von Menschen an vermeidbaren Krankheiten, die durch verschmutztes Wasser übertragen werden. Vor allem Kinder sind häufig von Durchfallerkrankungen betroffen. Im Südsudan leidet ein Drittel der Kinder unter fünf Jahren an Durchfall. Die anhaltenden Konflikte im Land haben den Zugang zu sauberem Wasser enorm erschwert. Dieser beschränkte Zugang führt zwischen Gemeinden oftmals zu weiteren Konflikten.

Wir bauen im Südsudan Latrinen, um die Ausbreitung von Krankheiten wie Cholera vor allem für Kinder zu reduzieren. In Zusammenarbeit mit den Gemeinden vor Ort errichten wir Systeme für eine faire Wasserversorgung. Durch diesen Zugang zu Trinkwasser können die Gemeindemitglieder gleichzeitig die Kosten für den Kauf von Trinkwasser sparen. Nicht zuletzt schärfen wir in Trainings das Bewusstsein für die hohe Bedeutung von Hygiene. Mit diesen Maßnahmen wollen wir den allgemeinen Gesundheitszustand von den Bevölkerungsgruppen im Südsudan verbessern, die bisher dem hohen Risiko ausgesetzt waren, durch die schlechte Wasserversorgung zu erkranken.

Im Südsudan haben 90 Prozent der Bevölkerung keinen Zugang zu angemessenen sanitären Einrichtungen. Mehr als die Hälfte der Menschen hat keinen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser. Auch in den Grundschulen im Südsudan ist die Situation katastrophal: Mehr als die Hälfte der Schulen im Land kann für ihre Schüler und Mitarbeiter kein sauberes Trinkwasser bereitstellen. Nur jede sechste Schule verfügt über akzeptable Latrinen. Fast nirgends auf der Welt ist das Risiko so hoch, an durch Wasser übertragbaren Krankheiten wie Durchfall, Cholera, Hepatitis, Typhus oder Guinea-Würmern zu erkranken, wie im Südsudan.

  • Reduzierung der Ausbreitung von durch Wasser übertragbaren Krankheiten
     
  • Verbesserter Zugang zu sauberem Trinkwasser und besseren sanitären Einrichtungen an Schulen, öffentlichen Plätzen und in Gesundheitszentren
     
  • Erhöhtes Hygienewissen in Gemeinden und Schulen
  • Errichtung von 15 öffentlichen Sanitäranlagen an öffentlichen Plätzen, in Schulen und Gesundheitseinrichtungen
     
  • Installation von solarbetriebenen Lichtanlagen in öffentlichen Sanitäranlagen zur Gewährleistung der Sicherheit von Mädchen und Frauen      
     
  • 15.000 Menschen werden zu Multiplikatoren für richtiges Hygieneverhalten ausgebildet

Länderinfos

Hauptstadt: Juba
Fläche: 644,329 km²
Bevölkerung: ca. 12 Millionen

Projektdaten

Finanzierung: Spenden und United Nations International Children's Emergency Fund (UNICEF)

 

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