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Coronavirus: Malteser International trifft Vorkehrungen, um Menschen in Not beistehen zu können

Trotz der neuen Herausforderungen, die die COVID-19-Pandemie mit sich bringt, ist Malteser International entschlossen, weiterhin die lebensrettende Hilfe zu leisten, auf die Menschen in Not auf der ganzen Welt angewiesen sind. In den kommenden Tagen werden wir Sie darüber informieren, wie wir in Zeiten des Coronavirus arbeiten und was wir tun, um gefährdeten Menschen zu helfen, sich gegen das Virus zu schützen.

Kinder in Kolumbien üben das richtige Händewaschen. Archivbild © Emily Kinskey/Malteser International

Angesichts der Pandemie des neuartigen Coronavirus COVID-19 trifft Malteser International die nötigen Vorkehrungen und Maßnahmen, um weiterhin weltweit lebensrettende Hilfe leisten zu können und eine Ausbreitung des Virus in den Projektgebieten einzudämmen. „Wir haben über 60 Jahre Erfahrung in internationaler Katastrophenhilfe und speziell auch im Einsatz gegen Epidemien. Daher gehen wir die Corona-Pandemie mit größter Dringlichkeit an“, sagt Ingo Radtke, Generalsekretär von Malteser International.

Unsere Reaktion auf die Corona-Pandemie

„Unsere Priorität ist es sowohl weiterhin leistungsfähig bleiben, um unsere Projekte so weit wie möglich für Menschen in Not weiterführen zu können, als auch ohnehin gefährdete Gruppen vor dem Virus zu schützen“, so Radtke. „Dafür haben wir einen umfassenden Plan entwickelt, um das Verbreitungsrisiko so gering wie möglich zu halten. Außerdem passen wir unsere weltweiten Projekte an. Wir stocken die Maßnahmen in den Bereichen Gesundheitsversorgung und Hygiene auf und führen zusätzliche Aktivitäten durch.

„Wichtig ist es darüber hinaus, die Gesundheit unserer Teams zu schützen“, sagt Radtke. „Wir haben daher Richtlinien zu Hygienemaßnahmen und Infektionsmanagement, Reisebeschränkungen sowie Empfehlungen zur Selbstisolation aufgestellt und beobachten laufend die Situationen vor Ort“, so Radtke.

Auf einen Blick: Unsere Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronovirus in unseren Projekten

  • In La Guajira in Kolumbien wurden bereits in den vergangenen Tagen die Maßnahmen für venezolanische Migranten und Geflüchtete sowie Aufnahmegemeinden erweitert. Medizinisches Personal und jugendliche Multiplikatoren wurden in Präventionsmaßnahmen gegen das Virus geschult, mobile medizinische Einsätze in entlegene Regionen ausgeweitet und Hygienekits verteilt.

 

  • In Peru haben wir unser Projekt für Seniorinnen und Senioren angepasst: Statt unserer Gruppenaktivitäten mit älteren Menschen führen wir von nun an bis auf weiteres Hausbesuche durch. Während der Besuche werden die Senioren über wichtige Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung einer Ansteckung mit COVID-19 informiert. Außerdem erhalten sie Hygieneartikel wie Seife.

 

  • In Haiti verteilen wir z. B. Flyer zu COVID-19, mit denen wir über das Virus, richtiges Händewaschen und Desinfektion aufklären. Dabei fokussieren wir besonders die ältere Bevölkerung.

 

  • In Bangladesch, wo wir uns in Flüchtlingscamps für die Gesundheitsversorgung und Ernährung von Geflüchteten aus Myanmar einsetzen, haben wir in jeder unserer Einrichtungen Handwaschstationen installiert. Wir haben Freiwillige für die Aufklärungsarbeit über das Virus in den Gemeinden ausgebildet, welche ebenso potentiell infizierte Menschen direkt an die Gesundheitsstationen verweisen werden. Darüber hinaus wurden unsere Gesundheitseinrichtungen für die Isolation von Verdachtsfällen optimiert. Außerdem hat unsere Partnerorganisation Gonoshasthaya Kendra (GK) Testkits für COVID-19 entwickelt.

 

  • Auch in Pakistan wurden Aufklärungskampagnen zu Hygiene ausgebaut, damit sich die ländlichen Gemeinden besser vor Infektionen schützen können. Lokale Komitees, die von Malteser International gegründet worden waren, richteten kommunale Handwaschstellen ein, um die Verbreitung der Krankheit in ihren Gemeinden einzudämmen.

 

  • In Afghanistan unterstützen wir unseren Partner UnionAid bei den Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus in den Provinzen Kabuls: Medizinisches Personal wird geschult, die Bevölkerung wird über das Coronavirus und die richtige Prävention aufgeklärt sowie Medikamente, Schutzausrüstungen, Hygienematerialien und Sauerstoffflaschen in unseren Gesundheitseinrichtungen aufgestockt.

 

  • In der DR Kongo informieren wir die Öffentlichkeit über Radiospots, Aufklärung in den Gemeinden und mit Plakaten über den Coronavirus. Außerdem beraten wir Gesundheitsakteure, führen Trainings zu Covid-19 durch und beschaffen Materialien wie Masken und Beatmungsutensilien zur Behandlung von Corona-Patienten. Für die Eindämmung von Ebola eingerichtete Kontrollpunkte überprüfen nun auch auf Coronaverdachtsfälle. Ebenso richten wir Handwaschstationen ein. Eine Simulationsübung mit unserer Ebola-Isolationseinheit führen wir auch im Hinblick auf einen möglichen Covid-19-Ausbruch durch.

 

  • In Nigeria fokussieren wir unsere Maßnahmen in der Hygieneversorgung derzeit auf die COVID-19-Prävention, verteilen Hygieneartikel wie Seife und Eimer und klären über richtiges Händewaschen auf.

 

Aktuelle Informationen zur Entwicklung des neuartigen Coronavirus SARS CoV 2 sowie Empfehlungen finden Sie für Deutschland bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

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