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Eine neue Lebensgrundlage in der Dürre

Viele Menschen in Südäthiopien und Kenia haben ihre Einkommens- und Nahrungsquelle verloren. Das liegt einerseits an einer langanhaltenden Dürreperiode sowie an einem neuen Staudamm am Omo Fluss, der fruchtbare Schwemmländer im Delta auszutrocknen droht.

Hier helfen wir den Dassanach, halbnomadischen Pastoralisten in der Region um das Omo Delta (Südäthiopien) und in Illeret (Kenia), ihre Lebensgrundlage wiederherzustellen und sich besser gegen klimatische Extremsituationen zu wappnen: Unter anderem mit neuen Bewässerungssystemen, mit Trainings für eine qualitativ verbesserte Landwirtschaft und Viehzucht sowie mit einer Anbindung an lokale Märkte.

Die Illeret Region im Norden Kenias und das Omo Delta im Süden Äthiopiens litten über ein Jahr an einer verheerenden Dürre. In Illeret starben rund 80 Prozent des Viehbestandes. Im Mai 2017 kam es zu einem verheerenden Unwetter, bei dem viele Menschen und Tiere zu Tode kamen. Obwohl es seit Herbst 2017 regelmäßigeren Niederschlag gibt, wird es noch viel Zeit in Anspruch nehmen bis sich Böden und Felder sowie Tierbestände erholt haben.

Im Omo Delta in Südäthiopien bauen die Menschen seit Generationen Getreide im Schwemmgebiet des Omo Flusses an. Seit der Fertigstellung des Gibe III Staudamms im Jahre 2016 bleiben die regelmäßigen Überschwemmungen der sonst trockenen Böden aus. 

Die Dassanach, die in der Region leben, werden historisch, kulturell und politisch ausgegrenzt. Sie leben größtenteils isoliert von Infrastruktur und öffentlichem Versorgungsnetz und ihre Rechte und Bedürfnisse werden vernachlässigt.  Daher sind die Dassanach besonders auf Hilfe angewiesen.

  • Verbesserter Zugang zu Wasser für den menschlichen Gebrauch, für die Bewässerung und für das Vieh 
  • Verbesserte Landwirtschaft und die Tiergesundheit 
  • Diversifizierung der Einkommensquellen 
  • Unterstützung der Regierungs- und Gemeindevertretern dabei, Dürren, Fluten und andere relevante Risiken zu managen
  • Unterstützung lokaler Partnerorganisationen relevante Entwicklungsprojekte effizient und transparent durchzuführen
  • Wir bohren Trinkwasser-Brunnen mit solarbetriebenen Pumpen 
  • Wir bauen Tränken für die Nutztiere
  • Wir bauen solarbetriebenen Bewässerungsanlagen 
  • Wir verteilen Saatgut an 500 Haushalte
  • Wir stellen von Getreidemühlen bereit
  • Wir trainieren Viehzüchter in nachhaltiger Viehwirtschaft: Auch mit einer reduzierten Herdengröße lassen sich qualitativ-verbesserte, gesündere Viehbestände erreichen. 
  • Wir unterstützen die Dassanach bei der Vermarktung ihrer Nutztiere und Feldfrüchte
  • Wir fördern Handelskontakte für den grenzüberschreitenden Handel
  • Unterstützung der nationalen Frühwarnsysteme und Entwicklung lokaler Notfallpläne gemäß den nationalen Frühwarnsystemen
  • Wir sensibilisieren die Bevölkerung zu Klimarisiken und zu Konflikten, die durch Ressourcenknappheit entstehen können


Dabei arbeiten wir eng mit unseren lokalen Partnern in Kenia (Pacida) und Äthiopien (SDCO), sowie mit den lokalen Regierungen zusammen. Die Dassanach spielen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung und Umsetzung der Maßnahmen, um die Gemeinden zu stärken und an die veränderten Umwelt- und Klimabedingungen anzupassen.
 

Die Dassanach in Kenia und Äthiopien: Eindrücke aus der Region und aus unseren Projekten

Länderinfos

Hauptstadt: Nairobi
Fläche: 582.650 km²
Bevölkerung: ca. 45,5 Millionen

 

Projektdaten

Laufzeit:
15.12.2017 – 14.12.2020

Finanzierung: ADH / BMZ-PT/ Malteser International

Partner: Pacida (Kenia), SDCO (Äthiopien)

Letzte Änderung:
19.10.2018

 

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