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Hunger im Südsudan so schlimm wie nie

In verschiedenen Teilen des Landes verteilt Malteser International Saatgut und Werkzeug und bildet die Menschen in landwirtschaftlichen Anbaumethoden aus. Foto: Malteser International

Maway Atiem ist 70 Jahre alt, blind und lebt in einem Camp in der Nähe der Stadt Wau. Als Geflüchteter mit Behinderung ist er auf Hilfe angewiesen. Im Masna Camp hat er Bargeld von Malteser International erhalten. Foto: Malteser International

Seit der Staatsgründung vor 11 Jahren haben noch nie so viele Menschen gehungert wie jetzt.


Köln/Juba. Gestiegene Preise auf dem Weltmarkt, die gravierenden Auswirkungen des Klimawandels und die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie führen dazu, dass fast zwei Drittel der Bevölkerung im Südsudan auf Hilfe angewiesen sind. 7,7 Millionen Menschen sind dort nach Angaben der UN derzeit nicht in der Lage, sich selbst ausreichend zu ernähren.

„Das ist eine alarmierende Situation. Denn gleichzeitig wird es auch für uns schwieriger, die Menschen ausreichend zu versorgen. Durch die Preissteigerungen für Weizen, Speiseöl und Benzin werden unsere Hilfslieferungen teurer und wir können weniger Menschen erreichen. Zeitgleich hat auch die UN ihre Leistungen erneut streichen müssen, weil ihre Hilfe im Südsudan unterfinanziert ist. Wir benötigen für diese Hungerkrise im Südsudan dringend mehr Geld, denn sonst werden Menschen, vor allem Frauen und Kinder, hungern“, sagt Roland Hansen, Leiter der Afrikaabteilung von Malteser International.

Der Bürgerkrieg in den vergangenen Jahren im Südsudan zwang die ländliche Bevölkerung zur Flucht vor der anhaltenden Gewalt. Viele flohen in städtische Gebiete und Vororte. Die Bevölkerungszunahme in diesen bereits selbst vom Bürgerkrieg betroffenen Gebieten verschlechterte die ohnehin problematische Versorgung mit Lebensmitteln und den Zugang zu sauberem Wasser. Es herrscht Hunger, Mangel- und Unterernährung.

Malteser International ist seit 1996 in der Region, die nun zum Südsudan gehört, tätig und setzt sich für eine Verbesserung der Lebenssituation der Südsudanesen ein. In den Projekten konzentriert sich die Unterstützung für die Menschen auf den sicheren Zugang zu Wasserquellen, sanitären Einrichtungen und ausreichende Ernährung.

Achtung Redaktionen:
Roland Hansen, Leiter der Afrikaabteilung von Malteser International steht für Interviews und O-Töne zur Verfügung.
Vermittlung: +49 (0)221 98227 181, katharina.kiecol(at)malteser-international.org

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