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Gesunde und sichere Ernährung

„Beseitigung der extremen Armut und des Hungers“, das hatte die UN im Jahr 2000 als vorrangiges ihrer acht Millenniumsziele ausgegeben. Auch wenn seitdem große Fortschritte im Kampf gegen den Hunger erzielt werden, ist das Thema nach wie vor aktuell: Noch immer haben weltweit mehr als 800 Millionen Menschen nicht genügend zu Essen und müssen hungern. Hinzu kommen rund eine Milliarde Menschen, die an Mangelernährung, sogenanntem „verstecktem Hunger“, leiden. Sie können sich über ihre Nahrung nicht ausreichend mit lebenswichtigen Nährstoffen wie Vitaminen oder Mineralstoffen versorgen, Krankheiten und irreparable gesundheitliche Schäden sind die Folge.

Die Beendigung von Hunger sowie Unter- und Mangelernährung steht deshalb weiterhin ganz oben auf der Liste der globalen Entwicklungsziele, die die Weltgemeinschaft für 2030 ausgegeben hat. In unseren Projekten möchten wir dazu unseren Beitrag leisten und Menschen, die in Krisensituationen und Armut leben, einen besseren Zugang zu ausreichender, nährstoffreicher Nahrung und damit besserer Gesundheit ermöglichen. Über die Sicherung einer gesunden Ernährung wollen wir generell die Widerstandsfähigkeit der von Krisen und Konflikten betroffenen Menschen verbessern. 

Integrierter Ansatz für ein gesundes Leben

Mangelernährung in Kombination mit verunreinigtem Wasser und schlechten hygienischen Verhältnissen, mit Kälte, Nässe und Schmutz, ist der ideale Nährboden für verschiedenste Krankheiten. Unsere Projekte für eine nachhaltige Ernährungssicherung verknüpfen wir daher wenn möglich eng mit Komponenten aus den Bereichen Gesundheit sowie Wasser-, Hygiene- und Sanitärversorgung. Besonders wichtig ist dies beispielsweise in der Förderung von Schwangeren und Kleinkindern, da gerade die ersten 1.000 Tage im Leben für die körperliche und kognitive Entwicklung der Kinder entscheidend sind. Schäden durch Unterernährung sind dann nicht mehr umkehrbar.

Für eine gesunde Ernährung sind neben dem Zugang zu den Nahrungsmitteln auch Kenntnisse in der Verwertung, Zubereitung und Lebensmittelhygiene erforderlich. In unseren Projekten achten wir daher darauf, auch dieses Wissen den Menschen nahe zu bringen. In Notsituationen nach Katastrophen oder Konflikten leisten wir darüber hinaus Nahrungsmittelhilfe in Form von Lebensmitteln, Gutscheinen oder Bargeldhilfen.

Ihr Kontakt

Dr. Marie Benner
+49-(0)221-9822-157
Email: marie.benner(at)malteser-international.org

Roland Hansen
+49-(0)221-9822-162
Email: roland.hansen(at)malteser-international.org

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