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Gesundheit

In unseren Gesundheitsprojekten setzen wir uns für einen universellen Zugang zur Gesundheitsversorgung von Menschen in Not und eine nachhaltige Stärkung der öffentlichen Gesundheitssysteme in unseren Projektländern ein. Dies hat zum Ziel, den Menschen eine adäquate, effektive und finanzierbare Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.

In besonders armen und strukturschwachen Regionen arbeiten wir daran, die Gesundheitssysteme nachhaltig zu verbessern. Dazu gehören Präventionsmaßnahmen, Gesundheitsförderung, Behandlung und Rehabilitationsmaßnahmen. Ebenso unterstützen wir Gesundheitsstationen beispielsweise mit technischen und finanziellen Mitteln und im Management oder bieten Trainings und Supervisionen für das Personal an.

Wir arbeiten nach einem umfassenden Konzept (Primary Health Care) und verstehen Gesundheit als vollständiges, körperliches, seelisches, soziales und mentales Wohlbefinden. Da der Gesundheitszustand einer Bevölkerung eng mit ihrer Ernährungssituation, dem Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen sowie den hygienischen Zuständen verbunden ist, integrieren wir, wo immer möglich, Komponenten aus diesen Bereichen in unsere Programme.

Konzept Primary Health Care:

Einen Schwerpunkt in unseren Gesundheitsprogrammen bildet darüber hinaus die Bekämpfung und Prävention von Malaria-, Tuberkulose- und HIV-Erkrankungen. In unseren Projekten in Afrika, Asien und Amerika bieten wir Patienten die Untersuchung, Diagnose und Behandlung vor Ort an, beraten und unterstützen die Angehörigen bei der Pflege und engagieren uns in der Prävention.

In akuten Krisensituationen bauen unsere Gesundheitsexperten und Mediziner aus dem weltweiten Malteser Netzwerk Erstversorgungsstationen auf. Wir sind im Prozess unsere medizinische Nothilfe weiter auszubauen, um auch in Zukunft für Epidemien einsetzbar zu sein.

Gerade nach akuten Krisen wie Naturkatastrophen oder in Kriegsgebieten leiden viele Menschen unter den psychischen Folgen dieser Erlebnisse. Wir kümmern uns nicht nur um die körperlichen Bedürfnisse der Betroffenen, sondern bieten ihnen in unseren Projekten zur psychosozialen Betreuung auch Hilfestellung für die Rückkehr in einen normalen Alltag.

Als Mitglieder engagieren wir uns in den folgenden Netzwerken:

WHO Health Cluster: Wir bauen unser Engagement bei der Weltgesundheitsorganisation aus

Als einzige deutsche Hilfsorganisation im weltweiten Gesundheitsnetzwerk internationaler Hilfswerke der Weltgesundheitsbehörde unterstützt Malteser International diese in einem Gemeinschaftsprojekt mit zwei Gesundheitsexperten, die in Krisenländern koordinieren, Daten erfassen und analysieren sollen, um medizinische Hilfe besser planen, umsetzen und auswerten zu können. Laut WHO sind rund 65 Millionen Menschen in den 24 Ländern, in denen das Health Cluster tätig ist, von Katastrophen, Krieg und Vertreibung betroffen. Die internationale Gemeinschaft und alle Akteure im Gesundheitsbereich müssen zukünftig auf den steigenden Bedarf besser und schneller reagieren.

Weitere Informationen (in englischer Sprache) über unser Gemeinschaftsprojekt im WHO Health Cluster


Ihr Kontakt

Oliver Hochedez
+49-(0)221-96441-110
Email: oliver.hochedez(at)malteser-international.org

Fachartikel

International NGO Journal:
Boris Budosan, Marie Theres Benner, Batoul Abras, Sabah Aziz (Mai 2016) 
Evaluation of one mental health/psychosocial intervention for Syrian refugees in Turkey


Was ist Ebola?

Die gefährliche Infektionskrankheit Ebola führt unbehandelt oftmals zum Tod. Im Krankheitsverlauf leiden die infizierten Menschen zunächst an grippeähnlichen Symptomen wie hohem Fieber, körperlicher Erschöpfung, Muskel-, Kopf- und Halsschmerzen. Später folgen Erbrechen, Durchfall, Hautausschlag und eine Störung der Nieren- und Leberfunktion. Innere und äußere Blutungen können ebenfalls in einigen Fällen auftreten. Die Sterblichkeitsrate schwankte in der Vergangenheit je nach Art des Ebolavirus und den medizinischen Gegebenheiten zwischen 25 und 90 Prozent.

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Was ist Malaria?

Trotz aller Bemühungen sind nach Angaben des Robert-Koch-Institutes weltweit rund 300-500 Millionen Menschen an Malaria erkrankt. 90 % davon leben auf dem afrikanischen Kontinent. Die auch „Wechselfieber" oder „Sumpffieber" genannte Krankheit ist in über 100 Ländern der Welt verbreitet. Etwa 40 Prozent der Weltbevölkerung lebt in Malaria-Gebieten. Laut Angaben der WHO (Weltgesundheitsorganisation) sterben pro Jahr bis zu einer Million Menschen an Malaria. 

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Es ist Zeit zu handeln

Die Probleme, die aus dem Klimawandel resultieren, kann niemand alleine lösen, weder aus der Perspektive eines Fachbereichs, noch national. Darum fand im Juli 2016 erneut eine Konferenz in Paris statt, bei der Fachleute darüber berieten, wie die Gesundheit der Menschen geschützt werden kann.

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Klimaanpassung und Gesundheit: Es ist Zeit zu handeln

Der kurze Animationsfilm informiert über die Auswirkungen des Klimawandels auf die menschliche Gesundheit. Dabei stehen die direkten und indirekten Folgen für die menschliche Gesundheit, die z.B. durch Naturkatastrophen oder veränderte Ausbreitungsgebiete von Malaria oder Denguefieber herbeigeführt werden, im Vordergrund. Copyright: HealthyDEVs, BMZ

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