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Aktuelle Situation: Millionen Menschen drohen in Afrika zu verhungern

Es sind zuallererst die Kinder von der sich zuspitzenden Krise betroffen: In Somalia, Nigeria, Jemen und im Südsudan drohen mehr als eine Million Mädchen und Jungen zu verhungern, melden die Vereinten Nationen. Auch in anderen afrikanischen Ländern verschlechtert sich die Lage. Vor allem, weil es seit vielen Monaten nicht mehr geregnet hat.

Neben der Dürre gibt es weitere Ursachen für die Hungersnot. So sind im Südsudan der anhaltende Bürgerkrieg und die explodierende Inflation weitere Ursachen, für die schlechte Versorgungslage der Menschen. Allein hier sind rund 100.000 Menschen vom Hungertod bedroht und fünf Millionen Menschen sind auf Lebensmittelhilfe angewiesen (Stand März 2017).
Immer mehr Südsudanesen fliehen in die Nachbarländer, vor allem nach Uganda. Aber auch in den Osten der Demokratischen Republik Kongo flüchten die verzweifelten Südsudanesen vor den Konflikten. Dabei sind die Menschen hier selbst häufig auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Auch im Norden Kenias wird die Situation für die Menschen immer schwieriger. Seit Monaten hat es nicht geregnet. Insgesamt sind allein in dieser Region rund 2,7 Millionen Menschen von der Dürre betroffen. In Marsabit County ist die Not der Menschen besonders groß. Mehr als jedes zweite Kind ist unterernährt. 80 Prozent der Tiere der ausschließlich von Viehwirtschaft lebenden Menschen sind bereits gestorben. Die Menschen verfügen über keine Mittel mehr, um Nahrung zu kaufen oder sich von ihren Nutztieren zu ernähren.


So helfen wir den Menschen in den Krisenregionen Afrikas:

Südsudan:

  •  Schulspeisung für 5.000 Kinder
  •  Bau von 18 Brunnen
  •  Errichtung von sechs Waschstationen
  •  Versorgung mit Seife für 5.000 Vertriebene
  •  Psychosoziale Unterstützung für Kinder ab fünf Jahren
  •  Verteilung von landwirtschaftlichen Materialien und Wasser
  •  Betreuung von Straßenkindern
  •  Unterstützung des landwirtschaftlichen Gemüseanbaus in der Stadt Wau

 

DR Kongo für südsudanesische Flüchtlinge:

  •  Unterstützung der Gesundheitszentren und Krankenhäuser, für eine kostenlose Versorgung der   
     Flüchtlinge
  •  bessere Wasserversorgung der Flüchtlinge und Gesundheitszentren
  •  notwendigem Material zur Wasseraufbereitung
  •  Versorgung der Flüchtlinge mit Hygieneartikeln
  •  Hygieneaufklärung durch Gesundheitskomitees zur Vermeidung von Krankheitsübertragung
  •  Bau von Latrinen für Haushalte und Flüchtlingscamps
  •  Errichtung sanitärer Einrichtungen wie Latrinen, Duschen und Öfen
  • Versorgung der Gesundheitszentren mit Materialien zur Infektionsprävention und Arbeitssicherheit
100.000 Menschen sind allein im Südsudan vom Hungertod bedroht. Foto: Malteser International
Die medizinische Versorgung in der DR Kongo wird von uns unterstützt. Foto: Nyokabi Kahura/Malteser International

Kenia:

  •   Wasserversorgung
  •   Fertigung eines Wasserauffangbeckens
  •   Bohrlöcher
  •   Latrinen und Verteilung von Hygieneartikeln
  •   Verteilung von Zusatznahrung an unterernährte Kinder
  •    Hilfe bei der Verteilung von Nahrung an Haushalte


Uganda für südsudanesische Flüchtlinge:

  •  Motorisierung von Bohrlöchern für eine Versorgung der Flüchtlinge mit Wasser
  •  Versorgung der Flüchtlinge mit den wichtigsten Hygieneartikeln und Seife
  •  Verteilung von Saatgut und landwirtschaftlichen Geräten
  •  Training in verbesserten landwirtschaftlichen Anbaumethoden
  •  Aufbau von Obst- und Gemüsegärten
Im Norden Kenias versorgen wir die Menschen mit Trinkwasser. Foto: Malteser International
In Uganda versorgen wir die Flüchtlinge mit Trinkwasser. Foto: Malteser International

Machen Sie mit und helfen Sie Schulkindern in Juba:

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