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+++ Krieg in der Ukraine: Helfen Sie den Menschen in Not +++

Seit dem frühen Morgen des 24. Februars 2022 herrscht Krieg in Europa. Als Malteser-Familie stehen wir mehr denn zusammen und leisten konkrete Hilfe für die betroffenen Menschen: In der Ukraine, in den direkten Nachbarländern und den weiteren Ankunftsländern sind wir Malteser im Einsatz und helfen den flüchtenden Menschen mit warmen Mahlzeiten, psychosozialer und medizinischer Versorgung sowie Unterkünften.

Kontinuierliche Hilfstransporte der Malteser mit lebensnotwendigen Hilfsgütern erreichten mehr als 65 Städte im Süden und Osten der Ukraine. Außerdem konnten mobile medizinische Einheiten, Rettungswagen und Heizgeräte bereitgestellt werden. Die Vorbereitungen auf die strengen Wintermonate laufen bereits, dann werden erneut viele Menschen auf Hilfe angewiesen sein.

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie unsere Nothilfe für die Betroffenen des Ukraine-Kriegs.

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Mit Ihrer Unterstützung helfen wir den Betroffenen des Ukraine-Kriegs:

So helfen wir den notleidenden Menschen des Ukraine-Krieges:

Malteser International und Malteser Deutschland sind in engem Kontakt mit den Maltesern in der Ukraine und den Nachbarländern, wo hunderttausende Flüchtlinge versorgt werden. Wir unterstützen die Malteser vor Ort durch Hilfsgütertransporte sowie finanziell und koordinieren die Nothilfe. So stellen wir sicher, dass die Hilfen den wirklichen Bedarfen der Menschen entsprechen und sie schnell erreichen.

Ca. 5.500

Tonnen Hilfsgüter wurden aus Deutschland in die Ukraine geschickt
 

65

Städte/Gebiete in der Ukraine mit Hilfsgütern erreicht

13.000

Beratungen zur psychosozialen Unterstützung von Binnenvertrieben

Ca. 304.000

Menschen haben Hilfe an den Grenzen
erhalten

Unsere Nothilfe in der Ukraine

  • In Lviv in der Westukraine verteilen Malteser u.a. am Bahnhof Mahlzeiten (365.000 in den ersten 6 Monaten seit Kriegsbeginn), Wasser und Decken an die erschöpften Menschen, die hier aus dem Osten des Landes ankommen und richten Sammelunterkünfte ein.
  • Unser langjähriges Projekt für psychosoziale Unterstützung wurde ukraineweit ausgebaut. Persönlich, über Telefon und online werden psychosoziale Beratungen für traumatisierte Menschen durchgeführt (13.000 Beratungen in den ersten 6 Monaten seit Kriegsbeginn).
  • Von Lviv aus werden kontinuierlich Hilfsgütertransporte ins ganze Land organisiert.
  • In Ivano-Frankivsk haben die Malteser eine Notunterkunft errichtet, in der geflüchtete Menschen eine warme Mahlzeit, medizinische Versorgung, psychosoziale Beratung und einen Ort zum Ausruhen finden.
  • Nahe der Grenze versorgen die Malteser Ukraine die Flüchtenden mit Mahlzeiten, Wasser, Decken sowie medizinisch.
  • Geflüchtete Kinder konnten ein Sommercamp der Malteser in der Ukraine besuchen.
  • Zusammen mit einem Krankenhaus in Lviv und gefördert vom Auswärtigen Amt bauen wir ein umfangreiches Projekt zur Prothesen-Versorgung für Amputationspatienten auf.
  • Winterhilfe (u.a. Decken und Solarbaterrien) für Binnenvertriebene wird vorbereitet und eine weitere Sammelunterkunft mit Wohnraum für bis zu 120 Menschen renoviert. 

    Große Unterstützung kommt auch aus dem internationalen Netzwerk des Malteserordens: Weltweit unterstützen die Malteser die Hilfe für die Menschen in der Ukraine und die Geflüchteten in den Nachbarländern sowie bei der Organisation von Hilfsgütern. Die Malteser vor Ort in Polen, Rumänien, Ungarn und der Slowakei versorgen und unterstützen die Geflüchteten. Auch in Ländern wie Litauen, Slowenien, Tschechien, Deutschland, Österreich etc. kommen immer mehr Geflüchtete an und werden von Maltesern in Empfang genommen, in Unterkünften untergebracht und unterstützt.
Unterstützen Sie unsere Nothilfe für die Leidtragenden des Ukraine-Kriegs!
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Eindrücke unserer Hilfe für die Menschen in der Ukraine und die Geflüchteten:

Aktuelle News und Infos zum Ukraine-Krieg und zu unserer Hilfe:

01.11.2022

Winterhilfe Ukraine: Eine warme Scheune für Oma Nina

Nina Navídríz lebt im Dorf Korobochkine, rund 50 Kilometer südöstlich der Stadt Charkiw. Im Frühjahr zerstörte ein Raketenangriff mitten in der Nacht ihr Haus, in dem sie schlief und nur wie durch ein Wunder überlebte. die 82-Jährige weigerte sich ihr Dorf zu verlassen und zog in eine Scheune. Diese haben Freiwillige nun für den Winter isoliert. 

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25.10.2022

44 Tage ohne Tageslicht

Nadiya und ihre Familie lebt in Charkiv als der Krieg ausbricht. Wie Kiew und Odessa gehört diese Stadt in der Ostukraine zu den ersten, die angegriffen wird. Sofort bringt sich die Familie in Sicherheit und flüchtet in den Keller ihres Wohnhauses. Dort bleiben sie für die kommenden 44 Tage. Ohne Tageslicht. Als sie merken, dass der Krieg nicht sobald beendet sein wird, flieht sie von Charkiv aus in den Westen des Landes, nach Lviv. Dort sind sie zunächst in Sicherheit.

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25.07.2022

Erneute Suche nach Sicherheit: Zum zweiten Mal vertrieben in der Ukraine

Als am 24. Februar 2022 die ersten Bomben über Mariupol fielen und Darya und Stanislav Dmytrieva von den Explosionen um fünf Uhr morgens geweckt wurden, kamen bei ihnen sofort die Erinnerungen wieder hoch. Erst 2014 war das Ehepaar vor den russischen Angriffen aus Donezk, im Osten der Ukraine, mit ihrem zweijährigen Sohn Bogdan nach Mariupol geflohen. Damals hatte die russische Armee Städte im Osten der Ukraine angegriffen und letztendlich die Krim annektiert. Bis 2022 kam es entlang der sogenannten Kontaktlinie im Donbass immer wieder zu Kämpfen zwischen prorussischen Separatisten und der ukrainischen Armee, die im Februar 2022 im Angriffskrieg Russlands auf weite Teile der Ukraine gipfelten.

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17.05.2022

Gesichter des Krieges - Schilderungen aus Mariupol

Kateryna Suchomlynova war bis zu Beginn des Krieges in der Ukraine so vieles: Mitarbeiterin der Malteser in Mariupol, Rettungssanitäterin, Mitglied im Stadtrat und Ehrenamtliche in der Vereinigung der örtlichen Polizei. Heute ist die 44-Jährige eine von Millionen Geflüchteten aus der Ukraine und heimatlos. Aber noch immer ist Kateryna Suchomlynova vor allem eines: Eine starke Frau. Unermüdlich reist sie, gemeinsam mit ihrer 17-jährigen Tochter durch Europa und berichtet über das, was sie in Mariupol während der ersten Wochen des Krieges erlebt hat.

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03.05.2022

Ukraine: 150. Hilfstransport - Medikamente für Krankenhäuser

Köln/Lviv. Am Mittwoch, den 4. Mai, startet der 150. Hilfstransport der Malteser für die Menschen in der Ukraine und in den Anrainerstaaten. 44 Paletten mit Medikamenten und medizinischem Verbrauchsmaterial werden von Deutschland aus in die Ukraine versendet. Gespendet wird das medizinische Material vom Gesundheitskonzern Fresenius. Die Hilfslieferung, die mit zwei LKW direkt nach Lviv in der Ukraine gefahren wird, wird von dort aus von den ukrainischen Maltesern an Krankenhäuser verteilt, die derzeit einen hohen Bedarf an Medikamenten und medizinischem Material haben.

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06.04.2022

Zur humanitären Lage im Ukraine-Krieg

Im Interview mit Pavlo Titko, Leiter der Malteser Ukraine

Pavlo Titko ist Leiter der Malteser Ukraine und seit der Eskalation des Ukraine-Kriegs am 24. Februar 2022 im Dauereinsatz für die vom Krieg betroffenen Menschen im Land. Aus Lviv berichtet er uns von der derzeitigen humanitären Lage in der Ukraine, wie es den Menschen geht, welche Hilfsgüter am dringendsten gebraucht werden und wie er selbst mit dieser Extremsituation umgeht.

Mehr zur humanitären Lage in der Ukraine erfahren

Überblick zum Ukraine-Krieg: Hintergründe & Chronologie

Nach Jahren des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine eskalierte die Situation am 24. Februar 2022 und führte zum Angriffskrieg durch russische Truppen auf die Ukraine. Millionen von Menschen aus der Ukraine, darunter überwiegend Frauen und Kinder, sind in die umliegenden Nachbarländer geflüchtet und dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Erfahren Sie mehr über die Hintergründe und Akteure des Russland-Ukraine-Konflikts, eine Chronologie der Ereignisse und wie Malteser International hilft.

Erfahren Sie mehr zum Ukraine-Krieg
24.03.2022

Ukraine: Mindestens jeder zehnte Geflüchtete benötigt psychologische Betreuung

Köln/Lviv. In der Stadt Lviv haben die Malteser die psychologische Betreuung für die Geflüchteten weiter ausgebaut. Rund 200.000 Menschen harren derzeit in der westukrainischen Stadt, nahe der Grenze zu Polen aus. „Die Straßen sind voller Menschen. Sie hoffen darauf, dass sie nicht gezwungen werden, die Ukraine zu verlassen. Doch auch als Geflüchtete im eigenen Land ist die psychologische Belastung groß. Sie haben ihr Zuhause verloren, ihre Familien zurückgelassen und blicken in eine ungewisse Zukunft. Mehr als 10 Prozent von ihnen benötigen psychologische Betreuung“, sagt Pavlo Titko, Leiter der Malteser in der Ukraine.

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11.03.2022

Anhaltende Versorgung von Geflüchteten in Lviv

Weitere Hilfstransporte auf dem Weg

Köln/Lviv. Mehr als 200.000 Geflüchtete aus der Ostukraine sind laut offiziellen Schätzungen aktuell in der westukrainischen Stadt Lviv. Nach Luftangriffen in der vergangenen Nacht auf Ziele 150 Kilometer entfernt, rechnen die Malteser mit weiteren Flüchtenden. Schon jetzt ist die Stadt überfüllt. An mehreren Sammelstellen nehmen Hilfsorganisationen wie die Malteser die ankommenden Menschen in Empfang. Sie erhalten Lebensmittel, warme Kleidung und Decken, werden medizinisch betreut und auf mögliche Unterkünfte verteilt. „In den Schulen wurden Tische und Bänke entfernt, die Geflüchteten schlafen auf Feldbetten oder auf dem Boden. Die Kapazitäten sind weit über dem Limit“, erklärt Pavlo Titko, Leiter Malteser Ukraine.

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03.03.2022

Malteser schicken medizinisches Hilfsmaterial in Ukraine

Vorbereitungen zur Aufnahme von Flüchtlingen

Köln/Lviv. Ein Hilfstransport mit medizinischem Material, das die Malteser in Lviv  (Westukraine) für Ukrainerinnen und Ukrainer benötigen, ist heute vom Niederrhein aus gestartet. Das Medikamentenhilfswerk action medeor hatte die beauftragten Waren im Wert von 60.000 Euro im Auftrag der Malteser bereitgestellt.

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28.02.2022

Ukraine: Versorgung der Flüchtenden gefährdet

Malteser: „Wir brauchen humanitäre Korridore, um Lebensmittel ins Land zu bringen“

Köln/Lviv. Kälte, Schnee und Mangel an Lebensmitteln, Medikamenten und anderen lebenswichtigen Gütern bedroht die Flüchtenden in der Ukraine. Der Leiter der Malteser Ukraine Pavlo Titko sagt: „Die Lage für die flüchtenden Frauen, Kinder und älteren Menschen ist katastrophal. Uns fehlt es langsam an allem.“

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27.02.2022

Hilfstransport hat Ukraine erreicht - Malteser versorgen Flüchtlinge

Trotz Kämpfen arbeiten die Kolleginnen und Kollegen vor Ort weiter

Köln/Ivano-Frankivsk. In der Stadt Ivano-Frankivsk haben die Malteser damit begonnen, Geflüchtete mit Zelten, Feldbetten, Decken und Lebensmitteln zu versorgen. Die aus Deutschland am Donnerstag, 24.2., entsendeten Hilfsgüter sind am Samstag vor Ort eingetroffen und kommen direkt zum Einsatz. Außerdem werden die Geflüchteten medizinisch und psychologisch betreut.

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25.02.2022

Ukraine: Malteser bereiten Versorgung von Flüchtlingen vor

Versorgungsengpässe bei Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten.

Köln/Lviv. Die Malteser rechnen mit sehr hohem Hilfebedarf für die flüchtenden Menschen in der Ukraine. Hunderttausend Menschen befinden sich bereits auf der Flucht, im Land selbst und in die Nachbarstaaten. „Wir erwarten, dass die Zahl der Flüchtenden in den kommenden Tagen weiter zunehmen wird“, sagt Oliver Hochedez, Leiter der Nothilfeabteilung von Malteser International.

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22.02.2022

Hilfstransport: Feldküchen und medizinisches Material für die Ukraine

Am 24. Februar 2022 startet ein Hilfstransport mit Feldküchen, Küchen- und Unterkunftszelten, medizinischem Hilfsmaterial sowie Rollstühlen von Trier aus in die Ukraine.

Im Rahmen der freundschaftlichen Verbindung zwischen den Hilfsdiensten der Malteser in der Ukraine und Deutschlands werden seit drei Jahrzehnten Materialien für die soziale und humanitäre Arbeit der Malteser in der Ukraine auf den Weg gebracht.

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12.02.2022

ZUSPITZUNG DER LAGE IN DER UKRAINE: "WAS MACHEN WIR MIT UNSEREN KINDERN?"

Malteser International sieht steigende Nachfrage nach psychologischer Unterstützung und Erste-Hilfe-Kursen

"Wie sagen wir unseren Kindern, dass wir unsere Heimat vielleicht verlassen müssen?" Fragen, die angesichts der zugespitzten Lage einmal mehr Gewicht bekommen. Gestellt wurden und werden sie in den Therapie- und Gruppensitzungen, die Teil unseres Angebots zur psychosozialen Unterstützung in der Ukraine sind. In der aktuellen Situation bereitet sich Malteser International auf mögliche weitere Hilfen vor.

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Häufig gestellte Fragen zur Ukraine-Nothilfe

Geldspenden sind der effektivste und schnellste Weg, Menschen in Not in der Ukraine und die Geflüchteten zu unterstützen. Die Malteser sind seit 30 Jahren in der Ukraine aktiv. Die ukrainischen Malteser sowie die Malteser in den Nachbarländern kennen ihr Land und wissen, was bedürftige Menschen dort benötigen.

Malteser Hilfsdienst e. V.
IBAN: DE10 3706 0120 1201 2000 12
S.W.I.F.T.: GENODED 1PA7
Stichwort: "Ukraine-Hilfe“

Online Spenden

Es ist ein besonderes persönliches Zeichen, wenn Sie sich eine kleine Sammelaktion überlegen. Zum Beispiel können Sie für eine von Ihnen initiierte Aktion Geld sammeln und dieses als Spende an uns überweisen. Kuchenverkauf, Spendenlauf oder ein Konzert können solch eine Aktion sein.

Gutgemeinte Sachspenden, wie Kleidung und Nahrungsmittel, können wir in der Regel aus Gründen des Transports und der Hygiene nicht annehmen und in die Ukraine liefern. Vereinzelt gibt es örtliche Initiativen, der sich die örtlichen Malteser anschließen. Bitte fragen Sie dort nach. Generell können Sie Ihre Hilfsangebote in diesem Formular angeben.

Nicht zuletzt: Regelmäßig rufen die Malteser zum Friedensgebet auf. Machen Sie mit oder beten Sie alleine, dass bald wieder Frieden einkehrt in die Ukraine.

Wir koordinieren aktuell die Hilfsmöglichkeiten und sind mit den Kolleginnen und Kollegen in den betroffenen Gebieten im Austausch. Nach derzeitigem Stand wird sich ein solch persönlicher Einsatz vor Ort aller Wahrscheinlichkeit nicht realisieren lassen. Sollten Sie gleichwohl Ihr Interesse bekunden wollen, können Sie sich ab sofort auf unserer Webseite registrieren lassen. Wir würden auf Ihr Hilfsangebot dann je nach Bedarfsfall zurückgreifen:

Wenn Sie generell an internationalen Katastropheneinsätzen interessiert sind, freuen wir uns, Sie auf unseren Expertenpool hinzuweisen. Für den Ausbau unseres ehrenamtlichen Pool of Experts suchen wir jederzeit motivierte und weltoffene Menschen aus verschiedenen technischen und medizinischen Bereichen.

Wir stehen in engem Austausch mit unseren Partnerorganisationen vor Ort und in den umliegenden Staaten, um Nothilfeprogramme vorzubereiten. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir satzungsgemäß jedoch keine Hilfe im Einzelfall anbieten können. Bitte wenden Sie sich an ihre Botschaft in Berlin oder das nächstgelegene Konsulat.

Als humanitäre Hilfsorganisation liegt unser Augenmerk darauf, die Menschen, die in der Ukraine und den Nachbarländern auf Hilfe angewiesen sind, so gut wie möglich zu unterstützen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es nicht unserem Mandat entspricht, Sie direkt bei der Flucht zu unterstützen.

Es gibt viele Malteser und damit Verbindungen über die westlichen Nachbarländer in die Ukraine. Wir transferieren Geld nur auf sicheren Wegen und erhalten von den ukrainischen Maltesern immer Nachricht, ob das Geld tatsächlich eingegangen ist.

Malteser Hilfsdienst e. V. | Malteser International
IBAN: DE10 3706 0120 1201 2000 12
S.W.I.F.T.: GENODED 1PA7
Stichwort: "Ukraine-Hilfe“
Oder online

Wenn Sie selbst helfen oder Hilfsgüter, Medikamente oder ähnliches spenden wollen, können Sie sich gerne auf unserer Webseite registrieren lassen, Dort nehmen wir alle Hilfsangebote auf und prüfen, was wir umsetzen können. Danach nehmen wir dann wieder Kontakt zu Ihnen auf.

Die Malteser haben extra eine Hotline eingerichtet. Dort können alle Fragen kanalisiert werden: +49 (0)800-5892799-4

Bitte melden Sie sich dazu bei den Maltesern bei Ihnen vor Ort. Nicht jede Gliederung nimmt Sachspenden an, weil der logistische Aufwand enorm ist. Bitte klären Sie das in der jeweiligen Dienstelle in Ihrer Stadt bzw. in Ihrem Kreis.

Unsere Hilfe in der Ukraine bis zur Eskalation des Konflikts

Hintergrund: So war die humanitäre Lage in der Ukraine vor dem Krieg 2022

Die Ukraine, das flächenmäßig größte Land innerhalb Europas Grenzen, ringt um Frieden und Stabilität. Seit 2014 dauert der Krieg in der Ostukraine an. Nachdem Russland die Halbinsel Krim annektierte, kommt es im Osten des Landes immer wieder zu Kämpfen entlang der Kontaktlinie. Rund 1,5 Millionen Menschen leben auch Jahre später als Vertriebene im eigenen Land. Die Umsetzung des 2015 erzielten Minsker Friedensabkommens ist fragil, keine der ausgehandelten Waffenruhen hielt.

Die Situation vieler Menschen in der Ukraine ist schwierig. 2,9 Millionen sind nach Angaben der UN auf humanitäre Hilfe angewiesen. Viele leiden unter den traumatischen Erlebnissen des Krieges und der Vertreibung. Hinzu kommen die Covid-19-Pandemie und die schlechte wirtschaftliche Situation, die hohe Lebenshaltungskosten zur Folge hat.

Am 24. Februar 2022 kommt es zum militärischen Angriff durch Russland. 

Helfen Sie den Menschen in der Ukraine mit Ihrer Spende!

Unsere Hilfe in der Ukraine reicht weit zurück:

Schon seit der politischen Wende in Osteuropa zu Anfang der 90er Jahre sind die deutschen Malteser in besonderer Weise mit der Ukraine verbunden. Neben zahllosen Hilfsgütertransporten und anderen Formen der materiellen Hilfe unterstützten sie die Gründung einer ukrainischen Malteser Hilfsorganisation. So entstand im Februar 1993 „Maltijska Služba Dopomohy“ (MSD) mit Hauptsitz im westukrainischen Lviv, der im Sozial- und Gesundheitsbereich tätig ist. Nach der Revolution und den sich anschließenden gewaltsamen Konflikten erweiterte die ukrainische Hilfsorganisation ihr Tätigkeitsspektrum: Diese Projekte umfassen die Ausbildung der zivilen Bevölkerung beispielsweise in der Ersten Hilfe und dem Rettungswesen. In Zusammenarbeit mit Malteser International und weiteren Partnerorganisationen werden außerdem seit dem Jahr 2015 wichtige psychosoziale Unterstützungsangebote für Leidtragende des Konfliktes in der Ostukraine angeboten.

Unser Projekt im Land

Berichte aus der Ukraine:

"Alles, was in meinem Kopf war, war der Krieg"

Als Katja und Sascha heirateten, war er bereits als Soldat an der Front. Kurz darauf wurde Katja schwanger. Als ihr Sohne Zachar geboren wurde, kehrte Sascha zurück nach Pokrowsk und Katja war überglücklich. Doch der Mann, den sie geheiratet hat, hatte sich verändert. Sascha konnte plötzlich nicht mehr unter Menschen gehen, Menschenansammlungen auf der Straße machten ihm Angst. Der Familie gegenüber wurde er aggressiv und nachts schrie er im Schlaf. Katja überedete ihn schließlich, sich in unserem Zentrum für psychosoziale Unterstützung Hilfe zu holen.

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Unsere Psychosoziale Unterstützung in der Ukraine während der Coronakrise

Um unsere Arbeit auch während der Pandemie fortführen zu können, haben wir unsere psychosoziale Unterstützung für die Bevölkerung im Osten der Ukraine an die Lockdown-Maßnahmen angepasst. Dafür haben wir den Zugang zu Beratung und Hilfe auch über Telefon-Hotlines und Online-Therapiesitzungen ermöglicht.

Lesen Sie mehr zu unserer Arbeit während der Coronapandemie in der Ukraine und zu unseren Maßnahmen weltweit im Kampf gegen das Virus.

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GESICHTER UNSERER HILFE: ALS TRAUMATHERAPEUTIN IM KRISENGEBIET

Oksana Khmelnytska, 47 Jahre alt, ist Traumatherapeutin und Projektkoordinatorin bei unserer Partnerorganisation „Psychologischer Krisendienst“ in der Ukraine. Für Malteser International leitet sie vor Ort ein Projekt zur psychosozialen Unterstützung der Menschen, die unter den Folgen des Kriegs im Osten der Ukraine leiden. Im Interview berichtet sie, wie es den Menschen in der Ukraine heute geht und welche Herausforderungen insbesondere die aus den Konfliktgebieten Geflüchteten im Alltag zu meistern haben.

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Dorf Schastia: Leben in der Grauen Zone

Kurz vor der sogenannten Kontaklinie zum Seperatistengebiet in der Ukraine liegt das Dorf Schastia. Noch immer kommt es hier zu Angriffen. Wer in Schastia geblieben und nicht weiter Richtung Westen geflohen ist, hat hier Jahre lang Beschuss erlebt und das Bangen darum, ob die Front sich verschiebt und der Ort eingenommen wird. 

Wir helfen den Menschen dabei, ihr Leben in ständiger Angst  zu organisieren. Gemeinsam mit der ukrainischen Partnerorganisation „Psychologischer Krisendienst“ betreiben wir in Schastia ein Zentrum für psychosoziale Unterstützung.

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Gesichter unserer Hilfe

Rund 47.000 Vertriebene leben derzeit in Severodonetsk. Oksana L. gehörte selbst zu ihnen und hilft nun den Menschen beim Neuanfang. Sie erzählt von ihrem Weg aus der Hoffnungslosigkeit in einen geregelten Alltag.

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Projektinfo

Lisa Schönmeier
+49-(0)221-9822-7113
Email: lisa.schoenmeier(at)malteser-international.org

Victoria Przybilla
+49-(0)221-9822- 7265
Email: victoria.przybilla(at)malteser-international.org

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